TGW-Frauen nur in der zweiten Halbzeit gut
Nichts zu holen gab es heute Nachmittag für die Frauen der TG maxi dsl Würzburg im Heimspiel gegen den Tabellenzweiten TSV Nördlingen: „Wir hatten heute schon vor dem Spiel verloren, die Einstellung hat nicht gestimmt“, sagte Top-Scorerin Lauren Stagg (17 Punkte, 11 Rebounds) nach dem Spiel. Schon im ersten Viertel kauften die Gäste mit ihren fünf Ex-Erstligaspielerinnen dem Aufsteiger (ohne Caroline Seiler und Mareike Nöth) den Schneid ab und gingen mit 21:9 in Führung.
Erst danach fanden die TGW-Korbjägerinnen (im Bild Tina Schulz, Foto (c) PW) langsam zu ihrem Spiel, ließen aber vor allem in der Offensive die nötige Kaltschnäuzigkeit vermissen. Am Ende fanden nur 25 Prozent der Würzburger Würfe den Weg in den Nördlinger Korb. „Meine Spielerinnen hatten zu viel Respekt“, meinte TGW-Coach Janet Fowler-Michel, die am Sonntag die erste Niederlage ihrer kurzen Trainer-Karriere hinnehmen musste.
Dabei hatte die TGW laut Statistik 16 Wurfchancen mehr als die Gäste, vergab aber zu viele ihrer Möglichkeiten. Allen voran Flügelspielerin Aniko Hushegyiova, die viel zu selten den direkten Weg zum Korb suchte und bei ihren Würfen aus der Halbdistanz glücklos agierte.
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TGW-Frauen wollen auch gegen Nördlingen gewinnen
Schwere
Aufgabe für die Frauen der TG maxi dsl Würzburg: Gegen den
Tabellenzweiten TSV Nördlingen wollen Neu-Trainerin Janet
Fowler und ihre Korbjägerinnen (im Bild: Jasmin Fantl und rechts Aniko Hushegyiova im Spiel gegen Jena, Foto (c)PW) ihre jüngsten Erfolge in der
Zweiten Liga Süd fortsetzen.
Seit die Kanadierin das Amt von
Ludovit Karpil übernommen hat, hat die TGW zweimal gewonnen,
zuletzt gab es beim Tabellennachbarn in Viernheim den ersten
Auswärtssieg der Saison. Mit Nördlingen erwartet die
TGW-Frauen am Sonntag (15.45 Uhr, Sportzentrum Feggrube) allerdings
ein Gegner, der in der bisherigen Spielzeit nur gegen Spitzenreiter
Ludwigsburg verloren hat.
Im Hinspiel hielt die TGW überraschend
gut mit, unterlag am Ende aber mit 65:80. Abteilungsleiter Jürgen
Cymara ist trotzdem optimistisch, dass die Erfolgsserie fortgesetzt
werden kann: „Nördlingen fährt am Sonntag ohne Punkte
nach Hause!“
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Nullfünfer auch im Spitzenspiel siegreich

Die
Wasserballer des SV 05 Würzburg bleiben das Maß aller
Dinge in der so genannte „Aufstiegsrunde“ der Deutschen
Wasserball-Liga. Im Spitzenspiel bei der zuvor ebenfalls noch
ungeschlagenen Mannschaft von Aegir Uerdingen erzielten die
Nullfünfer am Samstag bereits im ersten Viertel sechs Treffer
und gewannen am Ende knapp mit 11:10.
Zum
„Spieler des Tages“ gewählt wurde Simon Stier (links, Foto (c)PW), der drei Tore für den SV 05 erzielte. In der
Tabelle bleiben die Würzburger mit nunmehr sieben Siegen aus
sieben Spielen unangefochtener Spitzenreiter, am kommenden Samstag
(16.30 Uhr) ist Krefeld 72 im Wolfgang-Adami-Bad zu Gast.
Zwei Oberliga-Heimspiele
Mit
einem Heimspiel gegen das noch sieglose Schlusslicht Don Bosco
Bamberg startet Oberliga-Tabellenführer TG maxi dsl Würzburg (im Bild Fabian Sommer, Foto (c) Patrick Wötzel) am Samstag (18 Uhr, Sportzentrum Feggrube) ins neue Jahr.
Zwar übt
sich Trainer Ferdl Michel derzeit noch in vornehmer Zurückhaltung,
am Aufstieg seiner Mannschaft in die Zweite Regionalliga dürften
nach dem bisherigen Saisonverlauf aber nur noch wenige Zweifel
bestehen.
Auch der Tabellenfünfte DJK Würzburg tritt vor
eigenem Publikum an: Am Sonntag um 15 Uhr ist die DJK Eggolsheim in
der s.Oliver-Arena zu Gast.
Die „Young Gunners“ waren bereits am
vergangenen Wochenende aktiv, mussten sich aber im Heimspiel vor 120
Zuschauern gegen den TSV Breitengüßbach III knapp mit
77:80 (39:42) geschlagen geben.
Erster Auswärtssieg für die TGW-Mädels
Na endlich: Am
ersten Spieltag der Rückrunde sind die Frauen von Aufsteiger TG
maxi dsl Würzburg endgültig in der Zweiten Liga angekommen.
Nach einer starken zweiten Halbzeit feierten die TGW-Mädels (im Bild links Caroline Seiler, Foto (c) Patrick Wötzel) beim
Tabellennachbarn TSV Viernheim am Sonntag mit 84:55 (40:39) endlich
den ersten Auswärtssieg der Saison.
Ausschlag gebend für einen auch in der Höhe verdienten Erfolg war die
geschlossene Mannschaftsleistung (gleich fünf TGW-Korbjägerinnen punkteten
zweistellig) und die aggressive Verteidigung in der zweiten Halbzeit,
als die Würzburgerinnen ganze 16 Punkte der Gastgeberinnen zuließ.
Es war
der zweite Sieg im zweiten Spiel unter der neuen Trainerin Janet
Fowler-Michel.
Grund genug für die TGW-Verantwortlichen, auf die
geplante Verpflichtung eines neuen Headcoachs zu verzichten und der
Kanadierin bis Saisonende und möglicherweise auch darüber
hinaus die sportliche Leitung der Mannschaft zu übertragen.
In
der aktuellen Tabelle der Zweiten Liga Süd liegt die TG maxi dsl Würzburg nach
dem Sieg in Viernheim dank des gewonnen direkten Vergleichs auf Rang neun, nur zwei Punkte hinter den
Playoff-Plätzen.
Wasserballer weiter mit weißer Weste
Obwohl
Trainer Jürgen Helmschrott noch im Urlaub weilte, hat der SV 05
Würzburg (im Bild Joszef Katona, Foto (c) Patrick Wötzel) einen hervorragenden Start ins neue Jahr erwischt: Im
Spitzenspiel der Aufstiegsrunde bei Duisburg 98 siegten die
Nullfünfer unter Interimscoach Christian Wandersee mit 9:7
(2:2, 2:1, 3:3, 2:1).
Die Würzburger liegen damit in der Tabelle
als einziges Team mit strahlend weißer Weste weiter auf Rang
eins. Der Sieg in Duisburg war aber erst der erste von mehreren
Schritten auf dem Weg in die Bundesliga-Playoffs: Als nächstes
(Samstag, 18 Uhr) steht die Partie beim Tabellenzweiten der
Aufstiegsrunde, Aegir 07 Uerdingen, auf dem Programm.
Die Uerdinger
sind wie die Nullfünfer noch ungeschlagen, haben aber beim 10:10
im Lokalderby gegen Krefeld 72 überraschend einen Punkt abgeben
müssen.
Müller Würzburger Hofbräu zieht ins Halbfinale ein
Knapper
als erwartet haben sich die Profis der Müller Würzburger
Hofbräu (MWH) im Viertelfinale des europäischen ETTU-Pokals
gegen den russischen Vertreter Gazprom Orenburg durchgesetzt.
Zwar
gewannen die Würzburger vor gut hundert Zuschauern in der
Heuchelhofhalle mit 3:1, wandelten im Verlauf der Partie aber
mehrmals am Rande einer Niederlage.
Denn sowohl Tan Ruiwu als auch
Chu Yan Leung lagen gegen den russischen Spitzenspieler Fedor Kuzmin
bereits mit 1:2 zurück, gewannen dann jeweils in fünf engen
Sätzen.
Den dritten Punkt holte Defensiv-Spezialist Evgueni
Chtchetinine (Foto (c) Patrick Wötzel) mit einer überraschend offensiven Spielweise.
Im
Halbfinale trifft die MWH auf Fulda-Maberzell, der Einzug ins
Endspiel wird Anfang Februar in Hin- und Rückspiel ausgespielt.
In der Bundesliga stehen für den Tabellenvierten vorher zwei
ebenso wichtige Begegnungen auf dem Programm: Am kommenden Sonntag
(16 Uhr, Heuchelhofhalle) ist der Fünfte aus Ochsenhausen zun
Gast, zwei Wochen später treten die Würzburger beim
amtierenden Meister TTC Frickenhausen an.
Die Rothosen durften jubeln

Die
s.Oliver-Arena war fest in der Hand der Rothosen
und ihrer Fans: Bei der 26. Stadtmeisterschaft im Hallenfußball
haben die Würzburger Kickers ihren ersten Titel seit 1995
gewonnen. Im Endspiel besiegten sie den Post SV Sieboldshöhe mit 3:1.
Vor der Feier mussten die Roten aber mächtig zittern: Nur wegen einem einzigen Tor Unterschied im direkten Vergleich zogen
die Kickers zusammen mit dem TSV Lengfeld nach der Zwischenrunde an
Stelle des SV Heidingsfeld ins Halbfinale ein.
In der Vorschlussrunde
kam es dann zum ewig jungen Lokalderby mit dem Würzburger FV, bei dem
die Emotionen in der voll besetzten Halle hochkochten. Der
Bayernligist hatte zuvor alle Spiele souverän gewonnen, zeigte
dann aber Nerven und unterlag den kämpferischen Rothosen mit
0:1. Ausgerechnet Steffen Amthor, vor der Saison im Streit von den Blau-Weißen
an den Dallenberg gewechselt, erzielte den entscheidenden Treffer - zu sehen übrigens auf dem Bild rechts (Fotos (c) Patrick Wötzel).
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DJK-Aufholjagd blieb erfolglos
Mit
einer knappen Niederlage sind die Oberliga-Basketballer der DJK
Würzburg am Sonntag ins neue Jahr gestartet: Nach einer
spannenden Partie vor 120 Zuschauern in der s.Oliver-Arena mussten
sich die „Young Gunners“ dem TSV Breitengüßbach mit
77:80 (39:42) geschlagen geben.
Nach
knappem Spielstand zur Halbzeit gerieten die Hausherren „durch
mangelnde Konzentration bei den Korblegern und den Freiwürfen“,
so DJK-Coach Robert Harth, bis zur 30. Minute mit 54:67 ins
Hintertreffen. Die Aufholjagd im letzten Viertel war dann nicht von
Erfolg gekrönt: Zwar kamen die DJK-Korbjäger noch einmal
bis auf einen Punkt heran, am Ende behielten aber die Gäste
knapp die Oberhand.
Entschieden
war die Partie, als kurz vor Schluss ein taktisches Foul der
Würzburger von den Schiedsrichtern als unsportlich gewertet
wurde und Breitengüßbach deshalb nach den Freiwürfen
in Ballbesitz bleiben durfte. Auch
das Verletzungspech blieb der DJK treu: Mit Philip Henneberger (Foto (c) Patrick Wötzel) zog
sich ein weiterer Akteur einen Bänderrss zu, er wird längere
Zeit ausfallen.
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Wichtige Wochen für Würzburgs Wasserballer
Am
Samstag wird es ernst für die Bundesliga-Wasserballer des SV 05
Würzburg: Der Tabellenführer (zuletzt gab es einen 13:-Sieg
beim ASC Brandenburg) der so genannten „Aufstiegsrunde“ muss nach
einer kurzen Weihnachtspause beim ebenfalls noch ungeschlagenen Team
von Duisburg 98 antreten. Wollen die Nullfünfer (im Bild Holger Quast, Foto (c) Patrick Wötzel) doch noch die
Playoff-Runde der besten acht Teams erreichen, müssen sie in der
Endbilanz der Zwischenrunde mindestens Rang zwei erreichen.
Ein
Punktgewinn in Duisburg wäre daher ebenso wichtig wie ein Sieg
oder zumndest ein Unentschieden bei Aegir Uerdingen (ebenfalls noch
ohne Punktverlust auf Rang zwei) eine Woche später. Beide Gegner
werden aber auch noch im Wolfgang-Adami-Bad zu Gast sein.
Zwei MWH-Heimspiele im Januar
Nachdem es in der Saison
2005/2006 beim Tischtennis- Bundesligisten Müller Würzburger
Hofbräu (MWH)
nicht viel Grund zur Freude gab, läuft es aktuell wieder besser
für den deutschen Meister aus dem Jahr 2005. Mit den drei
Neuzugängen Tan Ruiwu, Thomas Keinath und Peter Sereda startete
die MWH in die neue Saison und ist seitdem wieder zurück in der
Erfolgsspur.
Im deutschen Pokal unterlagen die Würzburger um
ihre neue Nummer eins Chu Yan Leung (Foto (c) Patrick Wötzel) erst im Endspiel, im Europacup
stehen sie im Viertelfinale, und in der Bundesliga liegen sie zur
Saisonhalbzeit auf Playoff-Kurs. Zuletzt brachte man vor eigenem
Publikum dem zuvor ungeschlagenen Spitzenreiter Borussia Düsseldorf
mit 6:2 die erste Niederlage der Saison bei, die MWH geht damit auf
Rang vier ins neue Jahr.
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18 Teams bei der Stadtmeisterschaft am Start
Am
Freitag ab 17 Uhr rollt wieder der Ball in der s.Oliver-Arena: Mit
der Partie Würzburger Kickers gegen die Freien Turner beginnt
die 26. Stadtmeisterschaft im Hallenfußball. 18 Vereine treten
in vier Gruppen zu dem mit Spannung erwarteten zweitägigen
Höhepunkt der Würzburger Hallensaison an.
Titelverteidiger
ist Rekordmeister Würzburger FV, der sich im vergangenen Jahr
nach Siebenmeterschießen im Endspiel gegen den TSV Lengfeld den
elften Titel holte. Der Bayernligist sollte sich auch in diesem Jahr
in der Vorrundengruppe D mit dem TSV Grombühl, SV 09 Würzburg,
TV 73 Würzburg und SB Versbach ohne Probleme für die
Zwischenrunde qualifizieren.
Endspiel
am Samstag ab 19.30 Uhr
Die
Würzburger Kickers (Landesliga) gehen als Favorit in Gruppe A
mit FT Würzburg, SF Waschküch, ETSV Würzburg und
Ausrichter TSV Rottenbauer an den Start. In Gruppe B (mit Gehörlosen
SV und DJK Würzburg) dürften sich der SV Heidingsfeld und
der Post SV Sieboldshöhe um den Gruppensieg streiten, in Gruppe
C trifft Landesligist TSV Lengfeld auf SC Lindleinsmühle, SV
Oberdürrbach und den SC Heuchelhof.
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Fast 300 beim Würzburger Silvesterlauf
„Die
Bedingungen waren optimal.“ Diesen Satz gab es heute um die
Mittagszeit vor dem Falkenhaus öfters zu hören: 13 Grad
Celsius zeigte das Thermometer beim 3. Würzburger Silvesterlauf, der
erstmals in der Innenstadt stattfinden durfte. Allerdings herrschte
zwischendurch immer wieder ein eisiger Wind, der bei den Teilnehmern
für Abkühlung und bei den wenigen Zuschauern für ein
leichtes Frösteln sorgte. Der guten Stimmung tat das allerdings keinen Abbruch.
Mit
Kindern und Jugendlichen waren es fast 300 Teilnehmer, die auf die
1,4 Kilometer lange Strecke rund um den Oberen Markt gingen. Vorbei
an der Marienkapelle, zur Juliuspromenade, dann über den Unteren
Markt, Schustergasse, Domstraße und
Schönbornstraße zurück zum Falkenhaus führte die
Schleife, die die Jüngsten einmal, die Teilnehmer am Hauptlauf
viermal (5,6 Kilometer) und die unterfränkische Laufelite
siebenmal (9,8 Kilometer) absolvieren musste.
Frauen-Siegerin Carmen Klenk: "Die Runde könnte etwas kürzer sein, aber die Stimmung hier ist viel besser als letztes Jahr am Sanderrasen." Im Bild Laufstil-Inhaber Jan Diekow, der sich von Beginn an an seiner Startnummer orientierte und beim Elite-Lauf Rang vier belegte (Foto (c) Patrick Wötzel).
Die
Ergebnisse gibt es laut Veranstalter Günter Herrmann ab heute
abend auf der Homepage des Silvesterlaufs.
Nachtrag: Insgesamt kamen bei den drei Läufen 262 Läuferinnen und Läufer aller Altersstufen ins Ziel.
"Schnüdel" siegen in Rimpar
Zum
zweiten Mal in Folge musste sich der Würzburger FV im Endspiel
des Silvester-Hallenturniers in Rimpar dem FC 05 Schweinfurt
geschlagen geben: Die „Schnüdel“ aus der Landesliga gewannen
gegen den Bayernligisten das Finale am späten Donnerstagabend
verdient mit 5:3 (Kurzbericht auch auf dem
Kick-Ticker).
Schon
im Vorjahr unterlag der WFV gegen die Grün-Weißen aus
Schweinfurt. Im Halbfinale hatten sich die Schnüdel gegen den
Landesliga-Konkurrenten Würzburger Kickers im
Siebenmeter-Schießen durchgesetzt. Der WFV besiegte die U19 der
Offenbacher Kickers deutlich mit 7:1.
Das
wichtigste Ergebnis aus Würzburger Sicht: In der Vorrunde endete
das Duell Blau-Weiß gegen Rothosen mit einem knappen 2:1-Sieg
des Würzburger FV. Insgesamt fielen vor 900 Zuschauern in elf Spielen 61 Tore beim Budenzauber in Rimpar. Weiter geht die Würzburger Hallensaison
mit der Stadtmeisterschaft am 5./6. Januar in der s.Oliver-Arena.
TGW besetzt die Trainerbank der Frauen neu
Vorweihnachtliche
Überraschung bei den Frauen der TG maxi dsl Würzburg: Mit
Janet Fowler-Michel (Foto (c) Patrick Wötzel) als neuer Trainerin sind die TGW-Mädchen am
letzten Spieltag der Hinrunde wieder in die Erfolgsspur
zurückgekehrt. Mit einem 53:44-Heimsieg gegen den TuS Jena
beendete die TGW ihre fünf Spiele dauernde Niederlagenserie und
verließ die Abstiegsregion der Zweiten Liga Süd.
Die
Mannschaft wusste es seit Freitag, den Medien teilte Abteilungsleiter
Jürgen Cymara kurz vor dem Spiel mit, dass sich die TGW von
Aufstiegscoach Ludovit Karpil getrennt hat. Eigentlich sollte Karpil
gegen Jena noch einmal an der Seitenlinie stehen, er sagte laut
Cymara aber kurzfristig „aus persönlichen Gründen“ ab.
So musste Ex-Bundesligaspielerin Janet Fowler-Michel, tatkräftig
unterstützt von Ehemann Ferdl Michel, schon am Sonntag ihre neue
Aufgabe antreten. Im Lauf der Woche will die TGW einen erfahrenen
Coach verpflichten, der die TGW-Frauen zusammen mit der Kanadierin
aus dem Tabellenkeller führen soll.
Lauren
Stagg führt die TGW zum Sieg
Dass
der Aufsteiger spätestens seit dem Eintreffen von Neuzugang
Lauren Stagg (rechts, Foto (c) Patrick Wötzel) das sportliche Potenzial besitzt, um sich im Mittelfeld
der Zweiten Liga zu behaupten, zeigte die Partie gegen Jena. Drei
Viertel lang war das Spiel ausgeglichen, dann drehte die 23-jährige
Kanadierin (18 Punkte, 6 Rebounds, 5 Ballgewinne) richtig auf: Sie
erzielte neun der insgesamt vierzehn TGW-Punkte im Schlussabschnitt
und war auch in der Verteidigung eine Bank.
Ganze 15 Zähler
gestattete die TGW den Gästen nach der Pause, das war der
entscheidende Faktor für den dritten Heimsieg. „Ich wollte,
dass die Mädchen viel aggressiver spielen und über die
Defensive zum Erfolg kommen. Das hat im vierten Viertel auch
geklappt“, sagte Janet Fowler-Michel. Bis zum Start der Rückrunde
am 7. Januar bleiben drei Wochen Zeit, um mit der Mannschaft zu
arbeiten: „Vor allem die Fitness muss besser werden.“
TG maxi dsl Würzburg - TuS Jena Burgaupark 53:44
(16:11, 11:18, 12:8, 14:7)
Spielfilm: 7:0 (2. Minute), 9:8 (6.), 16:11 (1. Viertel), 20:14 (12.), 22:21 (16.), 27:29 (Halbzeit), 32:31 (24.), 34:33 (28.), 39:37 (3 Viertel), 43:40 (35.), 46:43 (37.), 53:44 (Endstand).
Punkte TGW: Lauren Stagg 18 (1 Dreier, 6 Rebounds, 5 Ballgewinne), Jasmin Fantl 9 (3 Dreier), Aniko Hushegyova 8 (6 Rebounds), Caro Seiler 5 (5 Rebounds), Tina Schulz 4 (1 Dreier), Micky Brust 4, Mareike Nöth 2, Nina Samtleben 2 (7 Rebounds), Sabrina Petters.
Tabelle
(weiter)
Nullfünfer wieder im Pokal-Viertelfinale
Aufsteiger
gegen Euroleague-Teilnehmer – das sollte auch im Wasserball
eigentlich eine klare Sache sein. Im Achtelfinale des DSV-Pokals war
es eine enge Angelegenheit mit einem überraschenden Sieger: Im
Heimspiel gegen Bayer Uerdingen am Sonntag lag der SV 05 Würzburg
nach dem ersten Viertel mit 3:0 in Führung und gewann am Ende
mit 7:6. Das entscheidende Tor für die Nullfünfer erzielte Simon Stier (Foto (c) Patrick Wötzel).
Es war der einzige Sieg eines Außenseiters im
Achtelfinale, Würzburg hat damit zum zweiten Mal in Folge die Runde
der letzten Acht erreicht. Dort trifft der SV 05 zuhause auf
Blau-Weiß Bochum, das bereits zum Auftakt der
Bundesliga-Aufstiegsrunde mit 27:7 aus dem Wolfgang-Adami-Bad gefegt
wurde. Am kommenden Samstag (16.30 Uhr) wollen die Nüllfünfer dort gegen
Hannover den nächsten Heimsieg feiern.
TGW-Herren stolpern in Eggolsheim
Den
ersten dunklen Fleck auf ihrer bislang blütenweißen Weste
mussten am Wochenende die Herren der TG maxi dsl Würzburg am
elften Spieltag der Oberliga hinnehmen. „Auch eine
Spitzenmannschaft kann den Ausfall von drei Leistungsträgern
nicht ohne Weiteres verkraften“, so TGW-Coach Ferdl Michel.
Ohne
die verletzten oder erkrankten Christian Gabold, Christopher Pommer
und Fabian Sommer konnte der Spitzenreiter (im Bild Top-Scorer Benni Köth, Foto (c) Patrick Wötzel) das hochklassige Spiel bei
der DJK Eggolsheim (jetzt vier Siege in Folge) zwar bis drei Minuten
vor Schluss (76:75) offen halten, doch am Ende triumphierten die
Gastgeber knapp mit 84:81. Der letzte TGW-Dreierversuch mit Ablauf
der Spielzeit verfehlte das Ziel.
Am
Sonntag gegen ATS Kulmbach
Zum
ersten Spiel der Rückrunde empfangen die TGW-Herren am kommenden
Sonntag (18 Uhr, Sportzentrum Feggrube) den AS Kulmbach. „wir
werden alles daran setzen, dass die Niederlage in Eggolsheim ein
einmaliger Ausrutscher bleibt“, verspricht Michel.
(weiter)
Würzburger Tischtennis-Asse besiegen den Spitzenreiter
Toller
Start in die Bundesliga-Rückrunde für die Müller
Würzburger Hofbräu (MWH): Mit 6:2 besiegten die Würzburger
am Sonntag vor über 600 Zuschauern in der Heuchelhofhalle den
bis dato ungeschlagenen Tabellenführer Borussia Düsseldorf
und haben damit weiter gute Karten im Rennen um die vier
Playoff-Plätze. Garanten des Erfolges waren die beiden
MWH-Spitzenspieler: Chu Yan Leung (Foto (c) Patrick Wötzel) und Tan Ruiwu gewannen ihr Doppel
und überraschend auch alle vier Einzel im Duell mit dem früheren
Würzburger Petr Korbel und Nationalspieler Christian Süß.
Den sechsten Würzburger Punkt steuerte Evgeni Chetinin bei, der
Bartosz Such glatt in drei Sätzen abfertigte. In den
Spitzeneinzeln ging es enger zu: Die vier Sätze zwischen Leung
und Korbel endeten alle mit nur zwei Punkten Differenz, und auch
gegen Christian Süß entschied die Nervenstärke der
Würzburger Nummer eins: Den entscheidenden fünften Satz
gewann Leung mit 11:9 und holte damit den sechsten Punkt gegen den
Rekordmeister.
Nur
gegen Frank Müller gewonnen
“Leung
spielt jetzt wie eine richtige Nummer eins“, lobte MWH-Coach Tibor
Rozsnyoi. Düsseldorfs Manager Andreas Preuß gratulierte
den Gastgebern zu ihrer guten Leistung: „Sie waren heute in den
entscheidenden Momenten einen Tick besser und haben verdient
gewonnen.“ Lediglich gegen Würzburgs Manager Frank Müller (gebürtiger Düsseldorfer),
der wegen einer Darmgrippe bei Thomas Keinath selbst zum Schläger
greifen musste und gegen das Doppel Chetinin/Müller war der
Spitzenreiter erfolgreich. „Das ist schon peinlich, dass wir nur
gegen den Müller gewonnen haben“, meinten einige der
mitgereisten Düsseldorfer Fans.
(weiter)
TGW-Neuzugang noch mit Problemen
Auch
der lang ersehnte Neuzugang konnte die fünfte Niederlage in
Serie nicht verhindern: Bei der TG Sandhausen unterlagen die Frauen
der TG maxi dsl Würzburg mit 57:76 (27:42) und fielen damit auf
den vorletzten Tabellenplatz in der Zweiten Liga Süd zurück.
Das bedeutet, dass die TGW im Heimspiel am kommenden Sonntag (15.45
Uhr, Sportzentrum Feggrube) gegen den punktgleichen Tabellennachbarn
TUS Jena bereits gehörig unter Druck steht, endlich den dritten
Saisonsieg einzufahren.
Die Hoffnung der Verantwortlichen ruht dabei
weiterhin auf Neuzugang Lauren Stagg: Die 23-jährige Kanadierin bestritt
in Sandhausen ihr erstes Spiel im TGW-Trikot, kam dabei aber offensichtlich noch
nicht mit der europäischen Spielweise und den Schiedsrichtern
zurecht.
Innerhalb von knapp zwölf Minuten kassierte die 1,82
Meter große Flügel- und Centerspielerin fünf Fouls
und musste anschließend zuschauen. Trotzdem dürfte sich
Stagg als die erhoffte Verstärkung unter dem Korb erweisen:
Trotz der kurzen Einsatzzeit holte sie sieben Rebounds und erzielte
vier Punkte.
Zweite Bundesliga Süd Frauen, 10. Spieltag:
TG 1889 Sandhausen - TG maxi dsl Würzburg 76:57
(24:16, 18:11, 21:12, 13:18)
TG Würzburg:
Michaela Brust 14 Punkte/3 Dreier, Mareike Nöth 14, Raphaela Jochimczyk 8, Aniko Hushegyova 8, Sabrina Petters 4, Lauren Stagg 4, Claudia Merkle 2, Jasmin Fantl (Foto (c) Patrick Wötzel) 2, Eva Grosser 1.
TGW-Neuzugang: Lauren Stagg
Der
Neuzugang ist da: Die 1,82 Meter große Flügel- und
Centerspielerin Lauren Stagg (Foto TGW) verstärkt
ab sofort die Frauen der TG maxi dsl Würzburg in der Zweiten
Liga Süd.
Der Kontakt mit der 23-jährigen Kanadierin, die
für ein halbes Jahr als Au-Pair nach Würzburg kommt, kam
über Janet Fowler-Michel, ehemalige Bundesligaspielerin bei der
DJK Würzburg und Gattin von TGW-Herren-Trainer Ferdl Michel
zustande.
„Im Jahrbuch der Arizona State University wird Lauren als
besonders athletische und kämpferische Spielerin bezeichnet, die
in ihrer Senior-Saison als „Most Improved Player“ ausgezeichnet
wurde und auf allen 5 Positionen gespielt hat. Zuletzt war sie zu
einem Praktikum in Costa Rica und verhalf der dortigen Mannschaft zur
Meisterschaft“, teilt TGW-Abteilungsleiter Jürgen Cymara mit. Jetzt muss es für Coach Ludovit Karpil darum gehen, den Neuzugang aus Kanada möglichst schnell zu integrieren. Am Samstag um 20 Uhr treten die TGW-Frauen bei der TG Sandhausen an.