TGW-Frauen nur in der zweiten Halbzeit gut
Nichts zu holen gab es heute Nachmittag für die Frauen der TG maxi dsl Würzburg im Heimspiel gegen den Tabellenzweiten TSV Nördlingen: „Wir hatten heute schon vor dem Spiel verloren, die Einstellung hat nicht gestimmt“, sagte Top-Scorerin Lauren Stagg (17 Punkte, 11 Rebounds) nach dem Spiel. Schon im ersten Viertel kauften die Gäste mit ihren fünf Ex-Erstligaspielerinnen dem Aufsteiger (ohne Caroline Seiler und Mareike Nöth) den Schneid ab und gingen mit 21:9 in Führung.
Erst danach fanden die TGW-Korbjägerinnen (im Bild Tina Schulz, Foto (c) PW) langsam zu ihrem Spiel, ließen aber vor allem in der Offensive die nötige Kaltschnäuzigkeit vermissen. Am Ende fanden nur 25 Prozent der Würzburger Würfe den Weg in den Nördlinger Korb. „Meine Spielerinnen hatten zu viel Respekt“, meinte TGW-Coach Janet Fowler-Michel, die am Sonntag die erste Niederlage ihrer kurzen Trainer-Karriere hinnehmen musste.
Dabei hatte die TGW laut Statistik 16 Wurfchancen mehr als die Gäste, vergab aber zu viele ihrer Möglichkeiten. Allen voran Flügelspielerin Aniko Hushegyiova, die viel zu selten den direkten Weg zum Korb suchte und bei ihren Würfen aus der Halbdistanz glücklos agierte.
Trotz aller Probleme lief es in der zweiten Halbzeit besser bei der TGW, am Ende konnten sie mit einem starken Schlussviertel die Niederlage mit 54:65 (20:36) erträglich gestalten. „Wenn wir so spielen wie in der zweiten Halbzeit, dann haben wir gegen andere Gegner gute Chancen“, sagte Fowler-Michel. Zum Beispiel am nächsten Samstag in Ulm und heute in zwei Wochen um 15.45 Uhr im Sportzentrum Feggrube gegen Hofheim.
TG maxi dsl Würzburg – TSV Nördlingen 54:65
(9:21, 11:15, 10:16, 24:13)
Spielfilm: 1:5 (3. Minute), 3:10 (5.) 6:16 (8.), 11:25 (12.), 15:32 (17.), 20:36 (Halbzeit), 22:45 (25.), 30:50 (30.), 38:55 (33.), 40:63 (35.), 48:65 (38.), 54:65 (Endstand).
TGW: Lauren Stagg (Foto (c) PW) 17 Punkte (5/13 Freiwürfe, 11 Rebounds, 7 Ballverluste, 3 Assists), Jasmin Fantl 12 (2 Dreier), Aniko Hushegyiova 11 (5 Rebounds), Michaela Brust 5 (1 Dreier), Raphaela Jochimczyk 4 (6 Rebounds), Tina Schulz 3 (1 Dreier), Nina Samtleben 1, Antje Hoyer 1, Sabrina Petters.