Des Würzburg-Rätsels elfter Teil
Im
elften Teil des Würzburg-Rätsels suchen wir den zehnten
Buchstaben des Lösungswortes.
Und
zum zweiten Mal in Folge eine Frage mit klerikalem Inhalt: Die
Turmspitze welches Würzburger Gotteshauses strahlt hier in der
Silvestersonne?
Das
Bild entstand heute morgen gegen elf Uhr. Die Frage ist leicht, aber
ich habe mich nicht getraut zu fragen, in welcher Gasse das Foto
geschossen wurde.
Für
das Lösungswort benötigen wir den dritten Buchstaben der
Kirche (übrigens auch als Bürgerkirche bekannt) oder den
vierten Buchstaben der Gasse.
Nächstes
Jahr geht es weiter, es fehlen ja noch fünf Buchstaben.
Fast 300 beim Würzburger Silvesterlauf
„Die
Bedingungen waren optimal.“ Diesen Satz gab es heute um die
Mittagszeit vor dem Falkenhaus öfters zu hören: 13 Grad
Celsius zeigte das Thermometer beim 3. Würzburger Silvesterlauf, der
erstmals in der Innenstadt stattfinden durfte. Allerdings herrschte
zwischendurch immer wieder ein eisiger Wind, der bei den Teilnehmern
für Abkühlung und bei den wenigen Zuschauern für ein
leichtes Frösteln sorgte. Der guten Stimmung tat das allerdings keinen Abbruch.
Mit
Kindern und Jugendlichen waren es fast 300 Teilnehmer, die auf die
1,4 Kilometer lange Strecke rund um den Oberen Markt gingen. Vorbei
an der Marienkapelle, zur Juliuspromenade, dann über den Unteren
Markt, Schustergasse, Domstraße und
Schönbornstraße zurück zum Falkenhaus führte die
Schleife, die die Jüngsten einmal, die Teilnehmer am Hauptlauf
viermal (5,6 Kilometer) und die unterfränkische Laufelite
siebenmal (9,8 Kilometer) absolvieren musste.
Frauen-Siegerin Carmen Klenk: "Die Runde könnte etwas kürzer sein, aber die Stimmung hier ist viel besser als letztes Jahr am Sanderrasen." Im Bild Laufstil-Inhaber Jan Diekow, der sich von Beginn an an seiner Startnummer orientierte und beim Elite-Lauf Rang vier belegte (Foto (c) Patrick Wötzel).
Die
Ergebnisse gibt es laut Veranstalter Günter Herrmann ab heute
abend auf der Homepage des Silvesterlaufs.
Nachtrag: Insgesamt kamen bei den drei Läufen 262 Läuferinnen und Läufer aller Altersstufen ins Ziel.
"Schnüdel" siegen in Rimpar
Zum
zweiten Mal in Folge musste sich der Würzburger FV im Endspiel
des Silvester-Hallenturniers in Rimpar dem FC 05 Schweinfurt
geschlagen geben: Die „Schnüdel“ aus der Landesliga gewannen
gegen den Bayernligisten das Finale am späten Donnerstagabend
verdient mit 5:3 (Kurzbericht auch auf dem
Kick-Ticker).
Schon
im Vorjahr unterlag der WFV gegen die Grün-Weißen aus
Schweinfurt. Im Halbfinale hatten sich die Schnüdel gegen den
Landesliga-Konkurrenten Würzburger Kickers im
Siebenmeter-Schießen durchgesetzt. Der WFV besiegte die U19 der
Offenbacher Kickers deutlich mit 7:1.
Das
wichtigste Ergebnis aus Würzburger Sicht: In der Vorrunde endete
das Duell Blau-Weiß gegen Rothosen mit einem knappen 2:1-Sieg
des Würzburger FV. Insgesamt fielen vor 900 Zuschauern in elf Spielen 61 Tore beim Budenzauber in Rimpar. Weiter geht die Würzburger Hallensaison
mit der Stadtmeisterschaft am 5./6. Januar in der s.Oliver-Arena.
Des Würzburg-Rätsels zehnter Teil
In der heutigen zehnten Runde des beliebten Würzburg-Rätsels
suchen wir den siebten Buchstaben des Lösungswortes, der aber
auch noch an anderer Stelle vorkommt.
Die
Frage ist wieder recht leicht, auch für Zugereiste.
Man sollte dabei bedenken, dass ich
keine Frage zweimal stelle, es sich also nicht um die gleiche Lösung
wie bei Frage sieben handelt.
Gesucht
ist also heute ein weiteres Würzburger Wahrzeichen klerikaler Natur, von dem aus
die junge Dame rechts im Bild (meine Tochter) diesen schönen
Überblick über die Stadt hatte.
Für das Gesamt-Lösungswort bitte den letzten
Buchstaben notieren.
Ich wünsche allen Würzburg-Rätslern und sonstigen Schreibmaschine-Lesern einen guten Rutsch ins neue Jahr.
Hiebe statt Liebe: 18 Monate Haft
Die
Richter glaubten dem Opfer und nicht dem Angeklagten: Wegen
gemeinschaftlichem Raub und Körperverletzung hat die 1.
Strafkammer des Landgerichts gestern einen 34-jährigen
Würzburger zu 18 Monaten Gefängnis verurteilt. Das Gericht
hatte keine Zweifel daran, dass der Arbeitslose zusammen mit einer
Komplizin einen angetrunkenen 44-Jährigen in den Ringpark
gelockt, dort niedergeschlagen und ihm den Geldbeutel mit 1.100 Euro
abgenommen hat.
Wie
berichtet, sitzt mittlerweile auch die zuvor unbekannte mutmaßliche
Komplizin des 34-Jährigen in Haft. Die 21 Jahre alte Frau
erschien am Donnerstag als Zeugin vor Gericht, machte aber als
Tatverdächtige von ihrem Recht Gebrauch, die Aussage zu
verweigern. Nur dass sie den Angeklagten am Abend des 17. Februar in
einer Kneipe in der Nähe des Hauptbahnhofs kennen gelernt hat,
gab die junge Frau zu Protokoll.
(weiter)
Plädoyers schon am 4. Januar?
Nach
dem Geständnis des Hauptangeklagten in der vergangenen Woche
steht der Korruptionsprozess vor dem Würzburger Landgericht
offenbar kurz vor dem Abschluss. Möglicherweise werden
Staatsanwaltschaft und Verteidigung bereits bei der Fortsetzung am 4.
Januar ihre Plädoyers halten.
Zwanzig
Verhandlungstage sind absolviert, mit Ausnahme der angeklagten
Steuerhinterziehung gegen den 52-jährigen ehemaligen Leiter der
Abteilung Tiefbau der Stadt Bad Neustadt und den 41-jährigen
Juniorchef einer Bad Neustädter Baufirma hat die 5. Strafkammer
am Mittwoch die Beweisaufnahme abgeschlossen. Wie berichtet, hatte
der 52-Jährige in der vergangenen Woche überraschend
eingeräumt, von Bau-Unternehmern und Architekten jahrelang
Bestechungsgelder gefordert und angenommen zu haben.
Laut
Anklage handelt es sich um rund 1,2 Millionen Euro in den Jahren 2000
bis 2005. Zumindest Teile dieser Beträge haben sich die Firmen
von der Stadt Bad Neustadt zurückgeholt, indem sie Leistungen
abrechneten, die sie gar nicht erbracht hatten. „Ich hatte als
Sachgebietsleiter die Abrechnungen in der Hand“, sagte der
52-Jährige. Er scheint bemüht, den Prozess zu einem
möglichst schnellen Ende zu bringen: Am Donnerstag saß er
wegen einer Erkrankung mit geschwollener Wange auf der Anklagebank
und verzichtete sogar auf Schmerzmittel, um der Verhandlung folgen zu
können.
Den
Wahrheitsgehalt seines siebenseitigen Geständnisses überprüfte
das Gericht am Donnerstag mit weiteren Zeugenvernehmungen. Die
Beweisaufnahme in Sachen Bestechlichkeit, Bestechung und
Vorteilsannahme ist damit abgeschlossen. Auch der mitangeklagte
41-jährige Diplom-Ingenieur hat zumindest ein Teilgeständnis
abgelegt. Was bleibt, ist die Steuerhinterziehung, die die
Staatsanwaltschaft beiden Angeklagten zusätzlich zur Last legt.
Wie es damit weitergeht, wird der nächste Verhandlungstag am 4.
Januar zeigen.
Ex-Feuerwehrmann wegen Brandstiftung verurteilt
Früher
war er selbst Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr, jetzt
saß ein 21-jähriger Würzburger wegen Brandstiftung
vor dem Amtsgericht: Er hatte im November 2005 unter Alkoholeinfluß
ein Gartenhaus angezündet und wurde deshalb
jetzt zu einem Jahr und drei Monaten Jugendstrafe auf Bewährung
verurteilt.
„Einfach
strukturiert“ sei der Angeklagte, sagte der Vorsitzende des Jugenschöffengerichts. Wegen einer Lernbehinderung, gestörtem
Sozialverhalten und Alkoholproblemen steht der 21-Jährige unter
Betreuung. Allerdings ist es gerade in diesem Fall die Persönlichkeit
des jungen Mannes, die inzwischen zu einer absolut positiven Wandlung
geführt hat: „Er ist einer, der stur wie ein Panzer seinen Weg
geht“, so der Richter.
Nach der Brandstiftung führte ihn sein
Weg in eine mehrmonatige erfolgreiche Alkoholtherapie. Inzwischen hat
er auch einen Job als Hausmeister, der ihm Spaß macht, der
Arbeitgeber ist auch zufrieden. „Lobenswert und prima“ sei diese
Entwicklung, befand das Jugendschöffengericht, deshalb könne
man die Jugendstrafe auch zur Bewährung aussetzen.
(weiter)
Des Würzburg-Rätsels neunter Teil
Nachdem
zumindest zwei Leute glauben, die letzte Frage richtig beantwortet zu
haben, wird es jetzt nach den Fress-Feiertagen Zeit für die
nächste Frage.
Dieses
Mal finde ich die Aufgabe nicht ganz so leicht, weil das abgebildete
Modell nicht so aussagekräftig ist. Dafür wird dann der
zehnte Teil wieder leichter, versprochen.
Also:
In welcher Straße befindet sich das hier abgebildete Gebäude,
in dem ich mich beruflich sehr oft aufhalten muss darf? Auf dieser Seite findet man übrigens auch einiges über das Projekt.
Für
das Gesamt-Lösungswort benötigen wir den ersten oder auch
den vierten Buchstaben des Straßennamens. Al Gore sagt euch, an
welcher Stelle er im Lösungswort steht.
Nachtrag: Haben es alle mitbekommen? Der Buchstabe steht an dritter Stelle - danke, Al.
Schlange verschlingt schwangeres Schaf
Kaum
zu glauben, aber wahr. Wer es nicht glaubt, soll einfach hier
klicken.
Was hungrige Schlangen noch so alles verschlingen, kann man hier nachlesen.
Auch sehr lustig: Dieses Bild.
Des Würzburg-Rätsels achter Teil
Nochmal
was Leichtes, allerdings nicht für Herrn Thees geeignet, denn es
handelt sich im weitestens Sinne um eine Sportfrage.
Schon
zu früheren Zeiten wurden in Würzburg Seifenkisten-Rennen
veranstaltet. Vor ein paar Jahren haben der Kiwanis-Club Mainfranken
und der städtische Fachbereich "Jugend und Familie" diese Tradition wieder
aufleben lassen und organisieren jedes Jahr mit großem Erfolg
das Seifenkisten-Rennen um den „Kiwanis-Cup“.
Die
erste Neuauflage fand auf steiler Strecke in Grombühl statt.
Zwar wurde niemand verletzt, doch fand man es dort zu gefährlich
und wechselte auf die Traditionsstrecke, auf der schon zu früheren
Zeiten Jung und Alt hinuntersausten.
Die
Frage: In welchem Stadtteil findet jedes Jahr im Mai das Würzburger
Seifenkistenrennen statt?
Gesucht
wird der zweite Buchstabe, er steht im Gesamtlösungswort an 13.
und letzter Stelle.
HIV-Prozess: Ein weiteres Opfer meldet sich
Im
Prozess gegen einen 38-jährigen Kenianer wegen versuchtem
Totschlag und gefährlicher Körperverletzung ist
möglicherweise ein weiteres Opfer des Angeklagten aufgetaucht:
„Er hatte früher auch mit meiner Freundin ungeschützten
Geschlechtsverkehr“, sagte ein Zeuge, der sich am zweiten
Verhandlungstag bei der Staatsanwaltschaft gemeldet hatte, vor dem
Würzburger Schwurgericht.
Der angeklagte HIV-positive Discjockey sitzt seit März in
Untersuchungshaft, weil er nach Auffassung der Staatsanwaltschaft
einen Rachefeldzug gegen deutsche Frauen geführt hat. Er soll
versucht haben, sieben deutsche Frauen absichtlich mit dem HI-Virus
zu infizieren, nachdem er sich bei seiner deutschen Ehefrau
angesteckt hat. Zwei seiner Ex-Freundinnen sind heute ebenfalls
HIV-positiv.
Nur
drei Wochen lang war eine heute 20-Jährige vor zwei Jahren mit
dem Angeklagten zusammen, trotzdem trägt sie den Aids-Erreger im
Blut. Sie hat zwar zu Empfängnisverhütung die Pille
genommen. Ein Kondom zu benutzen, kam ihr aber nicht in den Sinn:
„HIV war für mich damals kein Thema, auch in der Schule wurden
wir nicht darüber aufgeklärt."
(weiter)
Ex-Tiefbauchef zieht die Notbremse: Geständnis
Überraschende
Wende im Korruptionsprozess vor dem Würzburger Landgericht: Am
19. Verhandlungstag hat der wegen Bestechlichkeit, Vorteilsannahme
und Steuerhinterziehung angeklagte Ex-Angestellte der Stadt Bad
Neustadt (Saale) ein umfassendes Geständnis abgelegt. Der
52-jährige ehemalige Leiter des städtischen Tiefbauamtes
gab zu, „den falschen Weg gewählt“ zu haben.
Die
Gespräche zwischen Staatsanwaltschaft, Verteidigung und Gericht
über eine Strafobergrenze im Gegenzug für ein Geständnis
waren gescheitert. Jetzt hat der 52-Jährige wohl
gerade noch rechtzeitig die Notbremse gezogen: Bevor Architekten und
Bauunternehmer, von denen er Bestechungsgeld gefordert und angenommen
hat, vor der 5. Strafkammer im Zeugenstand erschienen, gab der
Ex-Tiefbauchef unter Tränen eine umfangreiche Erklärung ab.
Steuerschulden
in Höhe von rund 240.000 Euro seien der Grund gewesen, dass er
seine beherrschende Stellung im Bad Neustädter Bauamt zu eigenen
Zwecken ausnutzte und als Gegenleistung für die Vergabe von
Aufträgen Schmiergelder verlangte und kassierte. Wie mehrfach
berichtet, legt die Staatsanwaltschaft dem 52-Jährigen zur Last,
in den Jahren 2000 bis 2005 rund 1,2 Millionen Euro Bestechungsgelder
von Baufirmen und Architekten kassiert zu haben. Der Stadt Bad
Neustadt soll dadurch ein Schaden in Höhe in hoher
sechsstelliger Höhe entstanden sein. Der Ex-Angestellte
versprach, den Schaden so weit wie möglich wiedergutzumachen.
Nach
dem Geständnis des 52-Jährigen räumte auch der
mitangeklagte Juniorchef einer Baufirma einen Teil der
Anklagevorwürfe ein. Er habe erst im Lauf des Jahres 2003 von
den illegalen geschäftlichen Beziehungen seines Vaters mit dem
ehemaligen Tiefbauchef erfahren, so der 40-Jährige. Der Prozess
wird am kommenden Mittwoch fortgesetzt.
Des Würzburg-Rätsels siebenter Teil
Heute
wird es leicht, gaaanz leicht. So leicht, dass sogar nicht-gebürtige
Würzburg-Bewohner wie Frau Schaaf wirklich keinerlei Mühe haben
sollten, die Frage innerhalb von Sekunden richtig zu beantworten.
Gesucht
wird der vorletzte Buchstabe des Lösungsworts, der in der
Antwort der heutigen Frage an zweiter Stelle steht.
Hier also die
heutige Frage: Wer wohnt in dem Haus rechts unten im Bild?
Halt, stopp, ich wollte ja eine leichte Frage stellen. Also nochmal im Ernst: Aus dem Fenster welches Würzburger Wahrzeichens wurde
Anfang November diese herbstliche Aufnahme geschossen?
Wer
das nicht weiß, wird von der weiteren Teilnahme am
Würzburg-Rätsel ausgeschlossen!
Richter fassungslos: "Junge Mädchen spielen mit ihrem Leben"
Die
Staatsanwaltschaft legt ihm versuchten Totschlag in sieben und
gefährliche Körperverletzung in zwei Fällen zur Last:
Zum Auftakt seines Prozesses vor dem Würzburger Schwurgericht
hat ein 38 Jahre alter Afrikaner eingeräumt, mit fünf
Frauen ungeschützten Geschlechtsverkehr gehabt zu haben, ohne
sie zuvor über seine HIV-Infektion aufzuklären.
„Aus
Hass auf deutsche Frauen“, so der Oberstaatsanwalt, habe
der in Kenia geborene Discjockey und Musiker, der sich selbst als
„Künstler“ bezeichnet, seine Intimpartnerinnen vorsätzlich
mit dem Erreger der unheilbaren Immunschwäche-Krankheit Aids
anstecken wollen. Dabei habe der Schwarzafrikaner auch den möglichen
Tod der Frauen „billigend in Kauf genommen“.
Laut
Anklage hat der 38-Jährige seit September 1999 mit mindestens
sieben Frauen im Alter zwischen 16 und 24 Jahren ungeschützt
geschlafen. Damals kam er aus der Abschiebehaft und hatte gerade
erfahren, dass er sich – höchstwahrscheinlich bei seiner
ehemaligen deutschen Ehefrau – mit dem HI-Virus infiziert hatte.
Vom Gesundheitsamt wurde er umgehend über die Folgen der
Infektion für sein Sexualleben aufgeklärt, die Belehrung
bestätigte er mit seiner Unterschrift. Das Ordnungsamt der Stadt
Würzburg verpflichtete ihn außerdem mit einem
schriftlichen Bescheid, seine Sex-Partner vor dem Geschlechtsverkehr
über seine HIV-Infektion aufzuklären.
(weiter)
Des Würzburg-Rätsels sechster Teil
Ralf
Kettenraucher kann durch aufatmen: Heute ausnahmsweise keine Sportfrage.
Ich
mache es ganz kurz, weil ich in einer halben Stunde im
Schwurgerichtssaal in der Ottostraße bei einem interessanten
Strafprozess sitzen muss darf - alles Wissenswerte darüber morgen an dieser Stelle.
Vorhin wurde bereits der Pressesprecher der Staatsanwaltschaft auf Bayern 3 zu dem Verfahren befragt, es ist also mit einem erhöhten Medienaufkommen zu rechnen - wird auf jeden Fall spannend.
Hier
also noch shcnell die neue Frage: Was verbirgt sich hinter dem güldenen
Symbol auf dem Bild?
Für
das Lösungswort wird der vierte Buchstabe benötigt – er
steht an erster Stelle.
Gnädiges Amtsgericht
In
vorweihnachtlicher Stimmung zeigten sich Staatsanwaltschaft und
Amtsgericht Würzburg gestern im Fall einer schwer kranken Rentnerin, die
sich wegen Sozialhilfe-Betrug verantworten musste: Weil die Schuld
gering war und der 48-Jährigen im Monat gerade mal 200 Euro zum
Leben bleiben, wurde das Verfahren gegen Zahlung von 50 Euro Geldbuße
eingestellt.
Etwas
mehr als 1.000 Euro zuviel zahlte die Würzburger ARGE „Arbeit
und Grundsicherung“ innerhalb von 14 Monaten an die Frau, die wegen
einer schweren Erkrankung nicht mehr arbeiten kann. Die 48-Jährige
hatte die kleine Rente, die sie wegen der Erwerbsunfähigkeit
bekommt, nicht im Antrag angegeben.
Die Formulare hatte sie zusammen
mit ihrem Ehemann ausgefüllt, von dem sie sich inzwischen
getrennt hat. „Ihm war alles zuviel, ich musste ihn immer
antreiben“, sagte die Angeklagte. Ihr Mann war offenbar sogar zu
bequem dazu, gegen seinen Strafbefehl wegen Betrug Einspruch
einzulegen und bezahlte lieber die Geldstrafe.
Anders
die 48-Jährige, die vor Gericht von einem befreundeten Anwalt "pro bono" vertreten wurde. „Sie ist davon ausgegangen, dass sie in
den Anträgen nur die Altersrente angeben muss. Sie hat nicht
richtig nachgedacht“, so der Verteidiger. Seine Mandantin wohnt bei
ihrer Mutter und muss derzeit mit weniger als acht Euro pro Tag auskommen.
Das
war neben der geringen Schuld der Hauptgrund für Staatsanwältin
und Strafrichter, sich mit einer Einstellung des Verfahrens gegen
Zahlung von 50 Euro einverstanden zu erklären. „Ausnahmsweise
aufgrund ihrer Erkrankung“, sagte der Vorsitzende. Die Geldauflage
darf die Rentnerin in monatlichen Zehn-Euro-Raten abstottern.
(weiter)
Durchsuchung ohne Beschluss
Weil
er offenbar nicht ohne Waffen leben kann, musste ein 27-Jähriger
aus Würzburg zum wiederholten Male vor Gericht erscheinen. Unter
anderem ein Kleinkalibergewehr samt Munition, zwei Zimmerstutzen und
ein Luftgewehr fand die Polizei bei der Durchsuchung seines Zimmers,
das Würzburger Amtsgericht verurteilte ihn deshalb jetzt zu sechs Monaten
Freiheitsstrafe auf Bewährung.
Die
Durchsuchung des Zimmers an einem Sonntagnachmittag war auch der
schwierigste Punkt des Verfahrens. Weil zwei Polizeibeamte ohne
richterlichen Durchsuchungsbeschluss in der Wohnung waren,
widersprach der Verteidiger zunächst einer Verwertung der dort
aufgefundenen Waffensammlung.
(weiter)
HIV-Prozess beginnt vor dem Landgericht
Weil
er versucht haben soll, mindestens sieben Frauen im Alter von 16 bis
24 Jahren absichtlich mit HIV anzustecken, muss sich ein 38 Jahre
alter Afrikaner von Mittwoch an wegen versuchtem Totschlag und
gefährlicher Körperverletzung vor dem Würzburger Landgericht verantworten.
Die Staatsanwaltschaft legt
dem in Kenia geborenen Mann zur Last, dass er seit September 1999 das
HI-Virus durch ungeschützten Geschlechtsverkehr auf seine
Sexualpartnerinnen übertragen wollte. Ab diesem Zeitpunkt soll
dem Angeklagten seine HIV-Infektion bekannt gewesen sein.
Damals
wurde er vom Würzburger Gesundheitsamt über die Folgen der
Infektion aufgeklärt und vom Ordnungsamt der Stadt Würzburg
dazu verpflichtet, seine Sexpartner vor dem Geschlechtsverkehr über
die Ansteckungsgefahr zu informieren. Zwei der sieben in der
Anklageschrift aufgeführten Opfer aus dem Raum Würzburg und
Nürnberg sind nach Angaben der Staatsanwaltschaft tatsächlich
mit dem HI-Virus infiziert.
Als Motiv vermutet die Anklagebehörde
„Hass auf deutsche Frauen“. Der Afrikaner geht offenbar davon
aus, dass er sich bei seiner deutschen Exfrau mit dem Aids-Erreger
angesteckt hat. Der Angeklagte hat bislang noch keine Angaben gemacht, sein Verteidiger geht von Fahrlässigkeit aus.
Für den Prozess sind zunächst fünf
Verhandlungstage bis zum 11. Januar angesetzt. In einem ähnlich gelagerten Fall, allerdings mit einer größeren Zahl von Opfern und einer Vergewaltigung, hat das Landgericht Stuttgart im Jahr 2001 einen Mann zu zehn Jahren Haft verurteilt. Der Bundesgerichtshof hat im Februar 2002 das Stuttgarter Urteil bestätigt.
TGW besetzt die Trainerbank der Frauen neu
Vorweihnachtliche
Überraschung bei den Frauen der TG maxi dsl Würzburg: Mit
Janet Fowler-Michel (Foto (c) Patrick Wötzel) als neuer Trainerin sind die TGW-Mädchen am
letzten Spieltag der Hinrunde wieder in die Erfolgsspur
zurückgekehrt. Mit einem 53:44-Heimsieg gegen den TuS Jena
beendete die TGW ihre fünf Spiele dauernde Niederlagenserie und
verließ die Abstiegsregion der Zweiten Liga Süd.
Die
Mannschaft wusste es seit Freitag, den Medien teilte Abteilungsleiter
Jürgen Cymara kurz vor dem Spiel mit, dass sich die TGW von
Aufstiegscoach Ludovit Karpil getrennt hat. Eigentlich sollte Karpil
gegen Jena noch einmal an der Seitenlinie stehen, er sagte laut
Cymara aber kurzfristig „aus persönlichen Gründen“ ab.
So musste Ex-Bundesligaspielerin Janet Fowler-Michel, tatkräftig
unterstützt von Ehemann Ferdl Michel, schon am Sonntag ihre neue
Aufgabe antreten. Im Lauf der Woche will die TGW einen erfahrenen
Coach verpflichten, der die TGW-Frauen zusammen mit der Kanadierin
aus dem Tabellenkeller führen soll.
Lauren
Stagg führt die TGW zum Sieg
Dass
der Aufsteiger spätestens seit dem Eintreffen von Neuzugang
Lauren Stagg (rechts, Foto (c) Patrick Wötzel) das sportliche Potenzial besitzt, um sich im Mittelfeld
der Zweiten Liga zu behaupten, zeigte die Partie gegen Jena. Drei
Viertel lang war das Spiel ausgeglichen, dann drehte die 23-jährige
Kanadierin (18 Punkte, 6 Rebounds, 5 Ballgewinne) richtig auf: Sie
erzielte neun der insgesamt vierzehn TGW-Punkte im Schlussabschnitt
und war auch in der Verteidigung eine Bank.
Ganze 15 Zähler
gestattete die TGW den Gästen nach der Pause, das war der
entscheidende Faktor für den dritten Heimsieg. „Ich wollte,
dass die Mädchen viel aggressiver spielen und über die
Defensive zum Erfolg kommen. Das hat im vierten Viertel auch
geklappt“, sagte Janet Fowler-Michel. Bis zum Start der Rückrunde
am 7. Januar bleiben drei Wochen Zeit, um mit der Mannschaft zu
arbeiten: „Vor allem die Fitness muss besser werden.“
TG maxi dsl Würzburg - TuS Jena Burgaupark 53:44
(16:11, 11:18, 12:8, 14:7)
Spielfilm: 7:0 (2. Minute), 9:8 (6.), 16:11 (1. Viertel), 20:14 (12.), 22:21 (16.), 27:29 (Halbzeit), 32:31 (24.), 34:33 (28.), 39:37 (3 Viertel), 43:40 (35.), 46:43 (37.), 53:44 (Endstand).
Punkte TGW: Lauren Stagg 18 (1 Dreier, 6 Rebounds, 5 Ballgewinne), Jasmin Fantl 9 (3 Dreier), Aniko Hushegyova 8 (6 Rebounds), Caro Seiler 5 (5 Rebounds), Tina Schulz 4 (1 Dreier), Micky Brust 4, Mareike Nöth 2, Nina Samtleben 2 (7 Rebounds), Sabrina Petters.
Tabelle
(weiter)
Des Würzburg-Rätsels fünfter Teil
So,
Ralf hat behauptet, dass er die Lösung der letzten Frage weiß. Aus gewinn-taktischen Gründen will er sein Wissen offenbar nicht teilen. Deshalb hier
bereits die nächste Aufgabe, dieses Mal aus dem Bereich Sport.
Wer
dieses Blog immer aufmerksam liest oder in der Kategorie Sport ein
wenig nachblättert, dürfte damit keinerlei Schwierigkeiten
haben.
Also:
Für welchen Verein und in welcher bayerischen Basketball-Liga spielen die gutgekleideten
Herren auf diesem Bild (mit Ausnahme des jungen Mannes ganz links
vorne)?
Gesucht wird dieses Mal der erste
Buchstabe der Liga-Bezeichnung, im Lösungswort steht er unter
anderem an neunter Stelle.