19. Afrika-Festival: Vorverkauf startet morgen
Soeben
bei der Pressekonferenz erfahren: Das mittlerweile 19.
Afrika-Festival am kommenden Pfingstwochenende wirft schon jetzt
seine vorweihnachtlichen Schatten voraus. Der Vorverkauf für die
vier Konzert-Abende (Einzelticket 21,50 Euro, Dauerkarte 75 Euro,
jeweils plus Vorverkaufsgebühr) startet nämlich bereits am
morgigen Freitag.
Das
Festival wird zwei Schwerpunkte haben: Neben der Fortsetzung des
Themas „Black Atlantic“, bei dem die Festival-Macher den Spuren
afrikanischer Musik dieses Mal in Brasilien auf den Grund gehen
wollen, steht an jedem der vier Konzert-Abende vom 25. bis 28. Mai
2007 im großen Zelt auf den Talavera-Mainwiesen eine Frau aus
Afrika im Mittelpunkt. Die Tickets sind in Würzburg beim Hugendubel, in den Buchläden Knodt und Neuer Weg und in der Tourist-Information im Falkenhaus zu haben. Außerhalb Würzburgs außerdem in allen CTS-Vorverkaufsstellen und im Internet auf der Afrikafestival-Homepage.
Shary rennt für die gute Sache
Im
Fernsehen erklärt sie zahllosen kleinen und auch vielen großen
Zuschauern fast jeden Tag als selbsternannte „Klugscheißerin“
die Welt. Letzte Woche begeisterte TV-Moderatorin Shary Reeves (Foto (c) Patrick Wötzel) aus der
beliebten Sendung "Wissen macht Ah!" die Schülerinnen
und Schüler der Maria-Stern-Schule in Würzburg.
Nur
einer der über hundert Schüler in der Turnhalle der Schule wagte es, bei der Frage nach der besten Sendung im
deutschen Fernsehen nicht ganz laut „Wissen macht Ah!“ zu
schreien. Shary Reeves nahm es ihm natürlich nicht übel. So
kennt man sie aus den Auftritten mit ihrem Kollegen Ralf Caspers im
Kinderkanal „KiKa“: Locker, freundlich, gut gelaunt, ein
Fernsehstar zum Anfassen, der den Fans viele Fragen beantwortete. Nur
ihr Alter wollte das 31-jährige Multi-Talent (Schauspielerin im
„Marienhof“, Sängerin bei den "4 Reeves",
Sportlerin, TV-Moderatorin) den Kindern nicht verraten.
Die
interessanteste Information für regelmäßige „Wissen
macht Ah!“-Zuschauer: Shary Reeves ist mit Ralf Caspers nur
befreundet, der Co-Moderator ist mit einer anderen Frau verheiratet
und hat zwei Kinder. Und furchtbar streng, wie mehrere Kinder
vermuteten, ist Shary auch nicht.
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Finanzbeamter bediente sich aus der Staatskasse
Weil
er sich beim Hausbau finanziell übernommen hatte, griff ein
Sachbearbeiter des Finanzamtes Würzburg dem Staat in die Tasche:
Rund 190.000 Euro leitete der 45-jährige Finanzbeamte aus dem
Kreis Würzburg mit Hilfe von drei frei erfundenen
Steuerpflichtigen auf Konten seiner Ehefrau und seiner
Schwiegermutter um. Nach einem umfassenden Geständnis wurde er
am Dienstag vom Würzburger Landgericht wegen Untreue,
Computerbetrug, Steuerhinterziehung und Urkundenfälschung zu
drei Jahren und drei Monaten Gefängnis verurteilt.
Mehr
als drei Jahre lang bemerkte man beim Würzburger Finanzamt
nicht, dass der 45-Jährige, der einen Großteil seiner
Arbeit am heimischen Tele-Arbeitsplatz erledigen durfte, sich
regelmäßig Steuergelder überweisen ließ. Dann
aber ging alles ganz schnell: Am 12. Juni gab es nach einer
Mitteilung eines Steuerberaters den ersten Verdacht gegen den
Beamten, am nächsten Tag wurde er bereits verhaftet und legte
ein volles Geständnis ab. Zu den Straftaten sei es gekommen,
weil er sich beim Bau eines nicht gerade billigen Zweifamilienhauses
finanziell übernommen habe, sagte der 45-Jährige vor
Gericht: „Ich wusste keinen anderen Ausweg mehr.“
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Arcaden-Abstimmung live auf TV touring
Wie Fernseh-Kollege Olivier Luksch (Foto) heute mitgeteilt hat, wird der
Lokalsender TV touring am kommenden Sonntag live über die mit
Spannung erwartete Arcaden-Entscheidung berichten. Hier seine
Pressemitteilung:
Am
kommenden Sonntag fällt die Entscheidung: werden sich Würzburgs
Bewohner für oder gegen das Arcaden-Projekt entscheiden? Am
frühen Abend wissen wir es – und Unterfrankens regionaler
Fernseh-Sender wird mittendrin sein und live über die
wegweisende Entscheidung berichten.
Erste
Ergebnisse werden um Punkt 18 Uhr bekannt gegeben – TV touring wird
live auf Sendung gehen.
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Nullfünfer sind sauer auf den Stadtrat
Äußerst
verärgert und enttäuscht zeigten sich nicht nur Präsident
Peter Lurz und Ehrenpräsident Dr. Reinhard Stumpf (Foto (c) Patrick Wötzel), sondern auch zahlreiche Mitglieder des SV 05 Würzburg
über die Entscheidung des Stadtrates, die beantragte Erhöhung
des Betriebskostenzuschusses abzulehnen.
„Das Geld soll doch nicht
dem Verein zugute kommen, sondern fließt als Bezahlung für
Strom, Gas und Wasser in voller Höhe direkt zurück an die
Stadtwerke“, betonte Lurz am Donnerstag bei der
Delegiertenversammlung des Vereins.
250.800
Euro Betriebskostenzuschuss hat der Stadtrat dem Schwimmverein als
Betreiber des Wolfgang-Adami-Bades gewährt, jetzt wollte Lurz
einen Nachschlag von 220.000 Euro für das laufende Jahr und eine
Erhöhung für die Zukunft auf 550.000 Euro erreichen.
Der
Stadtrat hat den Antrag bei den Haushaltsberatungen am Donnerstag mit großer Mehrheit abgelehnt. Knapp zwei Stunden nach der Entscheidung beklagte sich
Lurz bitter über das mangelnde Verständnis für die
schwierige Situation der Nullfünfer: „Wir wollen das Geld
nicht für die Vereinskasse, sondern für den Betrieb eines
öffentlichen Bades. Die anderen Bäder bekommen teilweise
den vierfachen Betriebskostenzuschuss.“
Über
130.000 Nicht-Vereinsmitglieder schwammen in diesem Jahr bereits im
Wolfgang-Adami-Bad, das an 364 Tagen im Jahr geöffnet ist und
nicht einmal bei Wartungs- und Sanierungsarbeiten schließt.
Trotz Einbau von moderner Technik haben sich die Energiekosten in den
letzten vier Jahren verdoppelt, dazu kommen unter anderem 52.000 Euro
pro Jahr an Abwassergebühren.
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NPD-Funktionär freigesprochen
Vom
Vorwurf der „Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger
Organisationen“ hat eine Berufungskammer des Landgerichts
Würzburg am Freitag den Bezirksvorsitzenden der unterfränkischen
NPD, Uwe Meenen, freigesprochen. In erster Instanz war Meenen vom
Würzburger Amtsgericht noch zu 2.000 Euro Geldstrafe verurteilt
worden.Am
Volkstrauertag 2004 wurde der NPD-Funktionär zusammen mit einer
Gruppe junger Leute aus der rechten Szene auf dem Weg zum Würzburger
Hauptfriedhof von der Polizei gestoppt. Die Gruppe wollte bei einer
städtischen Gedenkveranstaltung einen Trauerkranz niederlegen,
in dessen Mitte ein Rosengesteck in Form einer altgermanischen Rune
zu sehen war (wie hier bereits berichtet). Und zwar soll es eine - nicht
verbotene - so genannte „Todesrune“ gewesen sein, betonte Meenen
vor Gericht. Auf den Kopf gestellt, wird daraus allerdings eine
„Lebensrune“, deren öffentliche Zurschaustellung unter
bestimmten Voraussetzungen verboten ist.
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2. Arcadensonderzug ist voll
Wer
jetzt noch mit will, ist zu spät dran: Der zweite Sonderzug des
Arcaden-Investors mfi nach Regensburg am morgigen Samstag ist mit
1.000 Würzburgern vollständig ausgebucht, mitfahren können
nur angemeldete Personen. Klaus-Martin Callhoff vom mfi-Projektbüro
bedauert, dass keine weiteren Anmeldungen entgegen genommen werden
können. Die mfi-Mitarbeiter stehen aber auch in der kommenden
Woche an ihrem Info-Stand am Kürschnerhof Rede und Antwort über
das gesamte Bahnhofsprojekt - wie natürlich auch die ablehnende Fraktion ganz in der Nähe.
Derweil
haben Arcadengegner Unbekannte nach einer Polizeimeldung in der
vergangenen Nacht einen Werbe-Pavillion der Initiative „Pro
Arcaden“ am Dominikanerplatz aufgeschlitzt und die Inneneinrichtung
verwüstet – Schaden laut Polizei rund 600 Euro.
Nachtrag: Auch der Pavillion des Einzelhandelverbandes auf dem Domvorplatz wurde zwischen 1.30 Uhr und 3.30 Uhr aufgeschlitzt und verwüstet - es dürfte sich um dieselben Täter gehandelt haben. Wird Zeit, dass der 3. Dezember kommt.
Rechtsbeugung in Sachsen-Anhalt?
Droht
ein Justiz-Skandal in Naumburg (Sachsen-Anhalt)? Wie das lawblog
berichtet, hat die Generalstaatsanwaltschaft gegen Richter eines
Familiensenats des dortigen Oberlandesgerichts ermittelt und
mittlerweile – ein äußerst seltener Fall in Deutschland
– Anklage wegen Rechtsbeugung erhoben.
Auch
wenn das OLG zurecht auf die Unschuldsvermutung hinweist, die
selbstverständlich auch für Angehörige der Justiz gilt
– ich bin schon sehr gespannt, wie sich dieses Verfahren
entwickelt. Die angeklagten Richter sollen in dem Verdacht stehen,
gegen Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts einem türkischen
Vater das Umgangsrecht mit seinem Kind verweigert zu haben.
Mitfahren und selbst anschauen!
"Mitfahren
und selber gucken" - so lautet der Titel eines Kommentars meines VOLKSBLATT-Kollegen Ernst Lauterbach, den ich hier sehr gerne in voller Länge zur Verfügung stelle:
Dem Volk aufs Maul zu schauen, empfahl schon Martin
Luther. Wo wäre im Streit um das Bahnhofsprojekt eine bessere
Möglichkeit dazu gewesen, als im Sonderzug zu den Regensburg-
Arcaden am Dienstag vergangener Woche?
Fast 800 Würzburger fuhren mit, um sich selbst ein Bild von dem
drohenden Unheil zu machen, das von den Arcadengegnern bei jeder sich
bietenden Gelegenheit an die Wand gemalt wird. Kein einziger
prominenter Kritiker des Bahnhofsprojektes saß mit im Zug. Was
hätte er oder sie denn nicht alles sehen können - oder
müssen? Arcaden zum Beispiel, die die Innenstadt nicht ersetzen
können und wollen - diese aber durchaus ergänzen und einen
zusätzlichen Anziehungspunkt für das Umland bilden könnten.
Einen renovierten und funktionalen Bahnhof, behindertengerecht,
barrierefrei, attraktiv. Eine Altstadt, die nicht, wie oft behauptet,
öd und leer ist. Im Gegenteil, Regensburg glänzt durch
seine lebendigen Gassen voller vieler kleiner Geschäfte.
(weiter)
Grüne vertrauen dem wankelmütigen Stadtrat nicht
Warum
ihrer Ansicht nach die „Arcaden schaden“, haben
der Grünen-Fraktionsvorsitzende Matthias Pilz und Stadträtin
Karin Miethaner-Vent am Dienstag vor rund 30 Zuhörern erläutert. Bündnis 90/Die Grünen bevorzugen ein
innenstadtnahes Einkaufszentrum auf dem Kardinal-Faulhaber-Platz und
dem Mozart-Areal, erklärte Pilz.
Dem
Investor mfi warf er vor, weiterhin „beharrlichst“ eine Antwort
auf die Frage zu verweigern, warum bei den Bahnhofs-Arcaden bei
20.000 Quadratmeter geplanter Verkaufsfläche eine
Gesamtnutzfläche von 40.000 Quadratmetern benötigt werde:
„Die Arcaden sollen so gebaut werden, dass auch mehr Verkaufsfläche
möglich ist.“ Deshalb könnte es in Zukunft schwierig
werden, eine Erweiterung der Verkaufsflächen „gegen einen
wankelmütigen Stadtrat zu verteidigen. Sicherheit hat man nur,
wenn das baulich unmöglich ist“, sagte Pilz.
(weiter)
Nullfünfer ohne Chance gegen Esslingen

Nach
den ersten beiden Vierteln war schon alles gelaufen: „Ich will
nicht, dass wir uns hier so vorführen lassen!“, schimpfte der
Trainer der Bundesliga-Wasserballer des SV 05 Würzburg, Jürgen
Helmschrott, heute abend bei seiner Halbzeitansprache. Zu diesem Zeitpunkt
führten die Favoriten vom SSV Esslingen bereits mit 11:3, am
Ende musste der bedauernswerte Nullfünfer-Torhüter Matthias
Försch (Foto Patrick Wötzel) 19-mal hinter sich greifen.
Endergebnis: Würzburg - Esslingen 5:19 (1:7, 2:4, 1:5, 1:3).
Ergebnisse - Tabelle
Damit
steht fest, dass der Aufsteiger aus Würzburg sich nicht direkt
für die Runde der besten acht Mannschaften qualifiziert hat. Die
Vorrundengruppe 1 beenden die Nullfünfer auf Rang drei hinter
Rekordmeister Spandau 04 und dem SSV Esslingen. Immerhin lassen sie
das sieglose Team von Hellas Hildesheim hinter sich und haben damit ihr Minimalziel
erreicht.
Staatsangehörigkeit: VG entscheidet gegen den Freistaat
Der
Freistaat Bayern wollte sie nicht mehr als Deutsche anerkennen, jetzt
haben sich zwei Töchter türkischer Eltern aus
Marktheidenfeld vor dem Würzburger Verwaltungsgericht
durchgesetzt: Die Richter der 6. Kammer haben festgestellt, dass die
beiden 19 und 21 Jahre alten Frauen die deutsche Staatsangehörigkeit
besitzen, obwohl ihre Eltern darauf verzichtet haben.
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Punkerhaus-Chef zu acht Jahren verurteilt
Zehn
Monate unter der zugesicherten Strafobergrenze blieb das Landgericht
Würzburg am Dienstag im Verfahren gegen den Eigentümer des
Würzburger „Punker-Hauses“: Wegen
gewerbsmäßigem Drogenhandel erhielt der 37-Jährige
acht Jahre Gefängnis. Nach zweieinhalb Jahren im Knast bekommt
er die Chance, seine eigene Drogensucht in einer Entziehungsanstalt
in den Griff zu bekommen.
Haschisch,
Ecstasy, Amphetamin, Kokain und auch Heroin: Diese Drogen ließ
der 37-Jährige im Punkerhaus nicht nur verkaufen (wie
hier bereits berichtet), sondern er konsumierte sie auch selbst. Deshalb die
Einweisung in die Entziehungsanstalt, wenn er 30 Monate seiner
Freiheitsstrafe als so genannten "Vorwegvollzug" im Gefängnis abgesessen hat.
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Kanzlei mit schlechter Qualität
Kurzer
Lacher im Würzburger Schwurgerichtssaal beim
Verteidiger-Plädoyer: “Das Haschisch hatte eine ganz schlechte
Qualität. So etwas haben wir in unserer Kanzlei selten“, sagte
der junge Anwalt.
Dazu
muss man wissen, dass er und seine Kollegen sich unter anderem auf
Drogendelikte spezialisiert haben und deshalb über allerlei
(rein berufliche) Erfahrungen mit allerlei illegalen
Betäubungsmitteln verfügen. Den Richtern war das natürlich
auch bekannt, deshalb das Gelächter auf beiden Seiten
der Anklagebank.
Nur
die Staatsanwältin machte sich eifrig Notizen: Ob das wohl schon
der Entwurf für den Antrag auf einen Durchsuchungsbeschluss war?
Der Angeklagte fand es auch nicht lustig: Er wurde später zu
sieben Jahren Gefängnis verurteilt.
Heute getroffen: Shary Reeves
Es
gibt Prominente, die sind arrogant, unnahbar, unfreundlich. Heute durfte ich eine junge Frau kennenlernen, auf die keine dieser Eigenschaften zutrifft: Shary Reeves (Foto (c) Patrick Wötzel), bekannt als Moderatorin der beliebten ARD-Kindersendung
„Wissen macht Ah!“, besuchte in ihrer Eigenschaft als
Botschafterin für die Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe
(DAHW) die Maria-Stern-Schule in Würzburg. Sie berichtete erst
vor der Presse und dann in der Turnhalle vor gut hundert Schülern
von ihren Erfahrungen bei einem Besuch in Tansania, dem Heimatland
der in Deutschland geborenen und aufgewachsenen Moderatorin. Dort hat sie sich auch einige DAHW-Projekte angeschaut.
Ganz
nebenbei machte die „Klugscheißerin“ aus „Wissen macht
Ah“! auch ein wenig Werbung für den 19. Würzburger
Residenzlauf, bei dem sie nicht nur mit Kindern laufen, sondern auch
im Zehn-Kilometer-Hauptlauf antreten wird. Gesucht werden
Kilometer-Sponsoren, deren Beiträge pro gelaufenem Kilometer dann dem DAHW zugute kommen. In den nächsten Tagen werde ich im VOLKSBLATT und an dieser Stelle ausführlicher über das Thema berichten.
Eine Haschisch-Spedition aus Würzburg
Nicht
um reich zu werden, sondern wegen dem Nervenkitzel wurde ein
ehemaliger Würzburger Gastronom Mitglied einer im großen
Stil operierenden Bande von Drogenkurieren: „Für mich war das
wie ein großes Abenteuer“, sagte der 40-Jährige vor dem
Würzburger Landgericht. Er hat insgesamt rund 1,5 Tonnen Haschisch aus Spanien
über Würzburg in andere europäische Länder transportiert und wurde
deshalb am Montag wegen bandenmäßigem Drogenhandel zu
sieben Jahren Gefängnis verurteilt.
Insgesamt
geht es um rund zwei Tonnen Cannabis-Produkte aus Marokko, die aus
Spanien zum Umschlagplatz nach Würzburg gebracht und von hier
aus nach Frankreich, Italien und Dänemark transportiert wurden.
Auftraggeber war ein Marokkaner, drei Männer und zwei Frauen aus
Deutschland hatten sich für die Transporte zu einem lukrativen
„kleinen Speditionsunternehmen“ zusammengeschlossen, wie die
Staatsanwältin betonte.
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Marco Schneider ärgert sich
Seltsamerweise
tut er es nicht auf seinem Geburtstagsgeschenk eigenen Blog, aber jetzt hat sich SPD-Stadtrat
Marco Schneider wenigstens per Pressemitteilung zum Thema „Arcaden“
zu Wort gemeldet. Dass ich einer der darin angesprochenen
„Arcaden-Fans“ bin, ist ja bekannt. Trotzdem Schneiders Text hier
in voller Länge zum Nachlesen - aus Gründen der ausgewogenen Berichterstattung:
"Unselige
Koalition gegen die Innenstadt"
SPD-Stadtrat
ärgert sich über Negativ-Marketing und die CSU
"Es
ist schon seltsam, wie Befürworter und Gegner der Arcaden
gleichermaßen die Innenstadt schlecht reden", wundert sich
SPD-Stadtrat Marco Schneider über diese für die Innenstadt
"unselige Koalition". Dass die Arcaden-Fans die mangelnde
Attraktivität der Innenstadt betonen würden, hierfür
könne man noch in einem gewissen Rahmen Verständnis haben,
so Schneider. "Schließlich ist der Kaufkraftverlust
Würzburgs eines der gewichtigsten Argumente für die
Arcaden. Doch irgendwann ist Schluss. Wenn ich höre, wie sich
CSU-Gliederungen aus Stadt und Land in der Tagespresse damit
überbieten, im Zuge der Arcaden-Diskussion den Standort Würzburg
schlecht zu reden, dann hört für mich der Spaß auf."
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Säugling getötet: Revision
Das
Urteil im Fall der 24-Jährigen aus dem Landkreis Main-Spessart, die im vergangenen Dezember ihren erst zwei
Monate und drei Wochen alten Sohn getötet hat, ist noch nicht
rechtskräftig. Mitte Oktober wurde die Frau nach dreitägigem
Prozess vom Schwurgericht in Würzburg wegen Totschlag zu fünf
Jahren Gefängnis verurteilt. Wie
Oberstaatsanwalt Erik Ohlenschlager jetzt bestätigte, hat die
Verteidigung Revision gegen das Urteil eingelegt.
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Bahnhof: Finanzierung war nie gesichert

Eine
hellere und freundlichere Bahnhofshalle, einen größeren
Tunnel zu den Gleisen und einen barrierefreien Zugang zu den
Bahnsteigen mit Aufzügen hat Timo Otten von der „DB Station
und Service AG“ den Würzburgern für den Fall der
Umsetzung des umstrittenen Bahnhofsprojekts versprochen. Zusammen mit
mfi-Projektleiter Klaus-Martin Callhoff informierte Otten zwei Wochen
vor dem Bürgerentscheid am 3. Dezember bei einer Veranstaltung
des CSU-Ortsverbandes Frauenland über die Planungen.
Vor
Abschluss der Verhandlungen zwischen Arcaden-Investor mfi, Bahn, Post
und Stadt über das Gesamtprojekt sei „die Finanzierung für
den Umbau des Bahnhofs zu keiner Zeit gesichert gewesen“, betonte
Otten. Er reagierte damit auf die Behauptung der Arcaden-Gegner, auch
ohne den Bau des umstrittenen Einkaufszentrums würde die Bahn
den Zustand des Hauptbahnhofs in absehbarer Zeit verbessern.
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Volkstrauertag: Appell gegen das Vergessen
"Das
Geheimnis der Versöhnung heißt Erinnerung." Mit diesem
jüdischen Sprichwort hat Oberbürgermeisterin Dr. Pia
Beckmann am Sonntag bei der zentralen Gedenkveranstaltung zum
Volkstrauertag davor gewarnt, das Gedenken an die Opfer beider
Weltkriege als nicht mehr zeitgemäß abzulehnen.
Gut
250 Menschen, darunter der unterfränkische Regierungspräsident
Dr. Paul Beinhofer, einige Stadträte, Abordnungen der
Bundeswehr, der US-Armee, der Feuerwehr, Vertreter von
Soldaten-Kameradschaften und Landsmannschaften nahmen an der kurzen
Gedenkfeier teil. Sieben Kränze wurden im Gedenken an die
Gefallenen und Verwundeten der beiden Weltkriege am so genannten
„Kriegerdenkmal“ im Husarenwäldchen niedergelegt.
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