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19. Afrika-Festival: Vorverkauf startet morgen

2006-11-30 @ 13:28 in Lokales

Soeben bei der Pressekonferenz erfahren: Das mittlerweile 19. Afrika-Festival am kommenden Pfingstwochenende wirft schon jetzt seine vorweihnachtlichen Schatten voraus. Der Vorverkauf für die vier Konzert-Abende (Einzelticket 21,50 Euro, Dauerkarte 75 Euro, jeweils plus Vorverkaufsgebühr) startet nämlich bereits am morgigen Freitag.

Das Festival wird zwei Schwerpunkte haben: Neben der Fortsetzung des Themas „Black Atlantic“, bei dem die Festival-Macher den Spuren afrikanischer Musik dieses Mal in Brasilien auf den Grund gehen wollen, steht an jedem der vier Konzert-Abende vom 25. bis 28. Mai 2007 im großen Zelt auf den Talavera-Mainwiesen eine Frau aus Afrika im Mittelpunkt. Die Tickets sind in Würzburg beim Hugendubel, in den Buchläden Knodt und Neuer Weg und in der Tourist-Information im Falkenhaus zu haben. Außerhalb Würzburgs außerdem in allen CTS-Vorverkaufsstellen und im Internet auf der Afrikafestival-Homepage.

Shary rennt für die gute Sache

2006-11-28 @ 14:02 in Lokales

Im Fernsehen erklärt sie zahllosen kleinen und auch vielen großen Zuschauern fast jeden Tag als selbsternannte „Klugscheißerin“ die Welt. Letzte Woche begeisterte TV-Moderatorin Shary Reeves (Foto (c) Patrick Wötzel) aus der beliebten Sendung "Wissen macht Ah!" die Schülerinnen und Schüler der Maria-Stern-Schule in Würzburg.

Nur einer der über hundert Schüler in der Turnhalle der Schule wagte es, bei der Frage nach der besten Sendung im deutschen Fernsehen nicht ganz laut „Wissen macht Ah!“ zu schreien. Shary Reeves nahm es ihm natürlich nicht übel. So kennt man sie aus den Auftritten mit ihrem Kollegen Ralf Caspers im Kinderkanal „KiKa“: Locker, freundlich, gut gelaunt, ein Fernsehstar zum Anfassen, der den Fans viele Fragen beantwortete. Nur ihr Alter wollte das 31-jährige Multi-Talent (Schauspielerin im „Marienhof“, Sängerin bei den "4 Reeves", Sportlerin, TV-Moderatorin) den Kindern nicht verraten.

Die interessanteste Information für regelmäßige „Wissen macht Ah!“-Zuschauer: Shary Reeves ist mit Ralf Caspers nur befreundet, der Co-Moderator ist mit einer anderen Frau verheiratet und hat zwei Kinder. Und furchtbar streng, wie mehrere Kinder vermuteten, ist Shary auch nicht.

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Finanzbeamter bediente sich aus der Staatskasse

2006-11-28 @ 13:53 in Juristisches

Weil er sich beim Hausbau finanziell übernommen hatte, griff ein Sachbearbeiter des Finanzamtes Würzburg dem Staat in die Tasche: Rund 190.000 Euro leitete der 45-jährige Finanzbeamte aus dem Kreis Würzburg mit Hilfe von drei frei erfundenen Steuerpflichtigen auf Konten seiner Ehefrau und seiner Schwiegermutter um. Nach einem umfassenden Geständnis wurde er am Dienstag vom Würzburger Landgericht wegen Untreue, Computerbetrug, Steuerhinterziehung und Urkundenfälschung zu drei Jahren und drei Monaten Gefängnis verurteilt.

Mehr als drei Jahre lang bemerkte man beim Würzburger Finanzamt nicht, dass der 45-Jährige, der einen Großteil seiner Arbeit am heimischen Tele-Arbeitsplatz erledigen durfte, sich regelmäßig Steuergelder überweisen ließ. Dann aber ging alles ganz schnell: Am 12. Juni gab es nach einer Mitteilung eines Steuerberaters den ersten Verdacht gegen den Beamten, am nächsten Tag wurde er bereits verhaftet und legte ein volles Geständnis ab. Zu den Straftaten sei es gekommen, weil er sich beim Bau eines nicht gerade billigen Zweifamilienhauses finanziell übernommen habe, sagte der 45-Jährige vor Gericht: „Ich wusste keinen anderen Ausweg mehr.“

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Arcaden-Abstimmung live auf TV touring

2006-11-27 @ 18:45 in Lokales

Wie Fernseh-Kollege Olivier Luksch (Foto) heute mitgeteilt hat, wird der Lokalsender TV touring am kommenden Sonntag live über die mit Spannung erwartete Arcaden-Entscheidung berichten. Hier seine Pressemitteilung:

Am kommenden Sonntag fällt die Entscheidung: werden sich Würzburgs Bewohner für oder gegen das Arcaden-Projekt entscheiden? Am frühen Abend wissen wir es – und Unterfrankens regionaler Fernseh-Sender wird mittendrin sein und live über die wegweisende Entscheidung berichten.

Erste Ergebnisse werden um Punkt 18 Uhr bekannt gegeben – TV touring wird live auf Sendung gehen.

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Nullfünfer sind sauer auf den Stadtrat

2006-11-25 @ 09:39 in Lokales

Äußerst verärgert und enttäuscht zeigten sich nicht nur Präsident Peter Lurz und Ehrenpräsident Dr. Reinhard Stumpf (Foto (c) Patrick Wötzel), sondern auch zahlreiche Mitglieder des SV 05 Würzburg über die Entscheidung des Stadtrates, die beantragte Erhöhung des Betriebskostenzuschusses abzulehnen.

„Das Geld soll doch nicht dem Verein zugute kommen, sondern fließt als Bezahlung für Strom, Gas und Wasser in voller Höhe direkt zurück an die Stadtwerke“, betonte Lurz am Donnerstag bei der Delegiertenversammlung des Vereins.

250.800 Euro Betriebskostenzuschuss hat der Stadtrat dem Schwimmverein als Betreiber des Wolfgang-Adami-Bades gewährt, jetzt wollte Lurz einen Nachschlag von 220.000 Euro für das laufende Jahr und eine Erhöhung für die Zukunft auf 550.000 Euro erreichen.

Der Stadtrat hat den Antrag bei den Haushaltsberatungen am Donnerstag mit großer Mehrheit abgelehnt. Knapp zwei Stunden nach der Entscheidung beklagte sich Lurz bitter über das mangelnde Verständnis für die schwierige Situation der Nullfünfer: „Wir wollen das Geld nicht für die Vereinskasse, sondern für den Betrieb eines öffentlichen Bades. Die anderen Bäder bekommen teilweise den vierfachen Betriebskostenzuschuss.“

Über 130.000 Nicht-Vereinsmitglieder schwammen in diesem Jahr bereits im Wolfgang-Adami-Bad, das an 364 Tagen im Jahr geöffnet ist und nicht einmal bei Wartungs- und Sanierungsarbeiten schließt. Trotz Einbau von moderner Technik haben sich die Energiekosten in den letzten vier Jahren verdoppelt, dazu kommen unter anderem 52.000 Euro pro Jahr an Abwassergebühren.

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NPD-Funktionär freigesprochen

2006-11-25 @ 08:51 in Juristisches

Vom Vorwurf der „Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen“ hat eine Berufungskammer des Landgerichts Würzburg am Freitag den Bezirksvorsitzenden der unterfränkischen NPD, Uwe Meenen, freigesprochen. In erster Instanz war Meenen vom Würzburger Amtsgericht noch zu 2.000 Euro Geldstrafe verurteilt worden.Am Volkstrauertag 2004 wurde der NPD-Funktionär zusammen mit einer Gruppe junger Leute aus der rechten Szene auf dem Weg zum Würzburger Hauptfriedhof von der Polizei gestoppt. Die Gruppe wollte bei einer städtischen Gedenkveranstaltung einen Trauerkranz niederlegen, in dessen Mitte ein Rosengesteck in Form einer altgermanischen Rune zu sehen war (wie hier bereits berichtet). Und zwar soll es eine - nicht verbotene - so genannte „Todesrune“ gewesen sein, betonte Meenen vor Gericht. Auf den Kopf gestellt, wird daraus allerdings eine „Lebensrune“, deren öffentliche Zurschaustellung unter bestimmten Voraussetzungen verboten ist.

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2. Arcadensonderzug ist voll

2006-11-24 @ 16:43 in Lokales

Wer jetzt noch mit will, ist zu spät dran: Der zweite Sonderzug des Arcaden-Investors mfi nach Regensburg am morgigen Samstag ist mit 1.000 Würzburgern vollständig ausgebucht, mitfahren können nur angemeldete Personen. Klaus-Martin Callhoff vom mfi-Projektbüro bedauert, dass keine weiteren Anmeldungen entgegen genommen werden können. Die mfi-Mitarbeiter stehen aber auch in der kommenden Woche an ihrem Info-Stand am Kürschnerhof Rede und Antwort über das gesamte Bahnhofsprojekt - wie natürlich auch die ablehnende Fraktion ganz in der Nähe.

Derweil haben Arcadengegner Unbekannte nach einer Polizeimeldung in der vergangenen Nacht einen Werbe-Pavillion der Initiative „Pro Arcaden“ am Dominikanerplatz aufgeschlitzt und die Inneneinrichtung verwüstet – Schaden laut Polizei rund 600 Euro.

Nachtrag: Auch der Pavillion des Einzelhandelverbandes auf dem Domvorplatz wurde zwischen 1.30 Uhr und 3.30 Uhr aufgeschlitzt und verwüstet - es dürfte sich um dieselben Täter gehandelt haben. Wird Zeit, dass der 3. Dezember kommt.

Rechtsbeugung in Sachsen-Anhalt?

2006-11-24 @ 08:11 in Juristisches

Droht ein Justiz-Skandal in Naumburg (Sachsen-Anhalt)? Wie das lawblog berichtet, hat die Generalstaatsanwaltschaft gegen Richter eines Familiensenats des dortigen Oberlandesgerichts ermittelt und mittlerweile – ein äußerst seltener Fall in Deutschland – Anklage wegen Rechtsbeugung erhoben.

Auch wenn das OLG zurecht auf die Unschuldsvermutung hinweist, die selbstverständlich auch für Angehörige der Justiz gilt – ich bin schon sehr gespannt, wie sich dieses Verfahren entwickelt. Die angeklagten Richter sollen in dem Verdacht stehen, gegen Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts einem türkischen Vater das Umgangsrecht mit seinem Kind verweigert zu haben.

Mitfahren und selbst anschauen!

2006-11-23 @ 12:00 in Lokales

"Mitfahren und selber gucken" - so lautet der Titel eines Kommentars meines VOLKSBLATT-Kollegen Ernst Lauterbach, den ich hier sehr gerne in voller Länge zur Verfügung stelle:

Dem Volk aufs Maul zu schauen, empfahl schon Martin Luther. Wo wäre im Streit um das Bahnhofsprojekt eine bessere Möglichkeit dazu gewesen, als im Sonderzug zu den Regensburg- Arcaden am Dienstag vergangener Woche?

Fast 800 Würzburger fuhren mit, um sich selbst ein Bild von dem drohenden Unheil zu machen, das von den Arcadengegnern bei jeder sich bietenden Gelegenheit an die Wand gemalt wird. Kein einziger prominenter Kritiker des Bahnhofsprojektes saß mit im Zug. Was hätte er oder sie denn nicht alles sehen können - oder müssen? Arcaden zum Beispiel, die die Innenstadt nicht ersetzen können und wollen - diese aber durchaus ergänzen und einen zusätzlichen Anziehungspunkt für das Umland bilden könnten.

Einen renovierten und funktionalen Bahnhof, behindertengerecht, barrierefrei, attraktiv. Eine Altstadt, die nicht, wie oft behauptet, öd und leer ist. Im Gegenteil, Regensburg glänzt durch seine lebendigen Gassen voller vieler kleiner Geschäfte.

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Grüne vertrauen dem wankelmütigen Stadtrat nicht

2006-11-23 @ 08:18 in Lokales

Warum ihrer Ansicht nach die „Arcaden schaden“, haben der Grünen-Fraktionsvorsitzende Matthias Pilz und Stadträtin Karin Miethaner-Vent am Dienstag vor rund 30 Zuhörern erläutert. Bündnis 90/Die Grünen bevorzugen ein innenstadtnahes Einkaufszentrum auf dem Kardinal-Faulhaber-Platz und dem Mozart-Areal, erklärte Pilz.

Dem Investor mfi warf er vor, weiterhin „beharrlichst“ eine Antwort auf die Frage zu verweigern, warum bei den Bahnhofs-Arcaden bei 20.000 Quadratmeter geplanter Verkaufsfläche eine Gesamtnutzfläche von 40.000 Quadratmetern benötigt werde: „Die Arcaden sollen so gebaut werden, dass auch mehr Verkaufsfläche möglich ist.“ Deshalb könnte es in Zukunft schwierig werden, eine Erweiterung der Verkaufsflächen „gegen einen wankelmütigen Stadtrat zu verteidigen. Sicherheit hat man nur, wenn das baulich unmöglich ist“, sagte Pilz.

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Nullfünfer ohne Chance gegen Esslingen

2006-11-22 @ 21:28 in Sport

Nach den ersten beiden Vierteln war schon alles gelaufen: „Ich will nicht, dass wir uns hier so vorführen lassen!“, schimpfte der Trainer der Bundesliga-Wasserballer des SV 05 Würzburg, Jürgen Helmschrott, heute abend bei seiner Halbzeitansprache. Zu diesem Zeitpunkt führten die Favoriten vom SSV Esslingen bereits mit 11:3, am Ende musste der bedauernswerte Nullfünfer-Torhüter Matthias Försch (Foto Patrick Wötzel) 19-mal hinter sich greifen.

Endergebnis: Würzburg - Esslingen 5:19 (1:7, 2:4, 1:5, 1:3).

Ergebnisse - Tabelle

Damit steht fest, dass der Aufsteiger aus Würzburg sich nicht direkt für die Runde der besten acht Mannschaften qualifiziert hat. Die Vorrundengruppe 1 beenden die Nullfünfer auf Rang drei hinter Rekordmeister Spandau 04 und dem SSV Esslingen. Immerhin lassen sie das sieglose Team von Hellas Hildesheim hinter sich und haben damit ihr Minimalziel erreicht.

Staatsangehörigkeit: VG entscheidet gegen den Freistaat

2006-11-22 @ 15:43 in Juristisches

Der Freistaat Bayern wollte sie nicht mehr als Deutsche anerkennen, jetzt haben sich zwei Töchter türkischer Eltern aus Marktheidenfeld vor dem Würzburger Verwaltungsgericht durchgesetzt: Die Richter der 6. Kammer haben festgestellt, dass die beiden 19 und 21 Jahre alten Frauen die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen, obwohl ihre Eltern darauf verzichtet haben.

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Punkerhaus-Chef zu acht Jahren verurteilt

2006-11-22 @ 09:37 in Juristisches

Zehn Monate unter der zugesicherten Strafobergrenze blieb das Landgericht Würzburg am Dienstag im Verfahren gegen den Eigentümer des Würzburger „Punker-Hauses“: Wegen gewerbsmäßigem Drogenhandel erhielt der 37-Jährige acht Jahre Gefängnis. Nach zweieinhalb Jahren im Knast bekommt er die Chance, seine eigene Drogensucht in einer Entziehungsanstalt in den Griff zu bekommen.

Haschisch, Ecstasy, Amphetamin, Kokain und auch Heroin: Diese Drogen ließ der 37-Jährige im Punkerhaus nicht nur verkaufen (wie hier bereits berichtet), sondern er konsumierte sie auch selbst. Deshalb die Einweisung in die Entziehungsanstalt, wenn er 30 Monate seiner Freiheitsstrafe als so genannten "Vorwegvollzug" im Gefängnis abgesessen hat.

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Kanzlei mit schlechter Qualität

2006-11-21 @ 14:10 in Juristisches

Kurzer Lacher im Würzburger Schwurgerichtssaal beim Verteidiger-Plädoyer: “Das Haschisch hatte eine ganz schlechte Qualität. So etwas haben wir in unserer Kanzlei selten“, sagte der junge Anwalt.

Dazu muss man wissen, dass er und seine Kollegen sich unter anderem auf Drogendelikte spezialisiert haben und deshalb über allerlei (rein berufliche) Erfahrungen mit allerlei illegalen Betäubungsmitteln verfügen. Den Richtern war das natürlich auch bekannt, deshalb das Gelächter auf beiden Seiten der Anklagebank.

Nur die Staatsanwältin machte sich eifrig Notizen: Ob das wohl schon der Entwurf für den Antrag auf einen Durchsuchungsbeschluss war? Der Angeklagte fand es auch nicht lustig: Er wurde später zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt.

Heute getroffen: Shary Reeves

2006-11-21 @ 13:03 in Allgemein

Es gibt Prominente, die sind arrogant, unnahbar, unfreundlich. Heute durfte ich eine junge Frau kennenlernen, auf die keine dieser Eigenschaften zutrifft: Shary Reeves (Foto (c) Patrick Wötzel), bekannt als Moderatorin der beliebten ARD-Kindersendung „Wissen macht Ah!“, besuchte in ihrer Eigenschaft als Botschafterin für die Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe (DAHW) die Maria-Stern-Schule in Würzburg. Sie berichtete erst vor der Presse und dann in der Turnhalle vor gut hundert Schülern von ihren Erfahrungen bei einem Besuch in Tansania, dem Heimatland der in Deutschland geborenen und aufgewachsenen Moderatorin. Dort hat sie sich auch einige DAHW-Projekte angeschaut.

Ganz nebenbei machte die „Klugscheißerin“ aus „Wissen macht Ah“! auch ein wenig Werbung für den 19. Würzburger Residenzlauf, bei dem sie nicht nur mit Kindern laufen, sondern auch im Zehn-Kilometer-Hauptlauf antreten wird. Gesucht werden Kilometer-Sponsoren, deren Beiträge pro gelaufenem Kilometer dann dem DAHW zugute kommen. In den nächsten Tagen werde ich im VOLKSBLATT und an dieser Stelle ausführlicher über das Thema berichten.

Eine Haschisch-Spedition aus Würzburg

2006-11-21 @ 05:55 in Juristisches

Nicht um reich zu werden, sondern wegen dem Nervenkitzel wurde ein ehemaliger Würzburger Gastronom Mitglied einer im großen Stil operierenden Bande von Drogenkurieren: „Für mich war das wie ein großes Abenteuer“, sagte der 40-Jährige vor dem Würzburger Landgericht. Er hat insgesamt rund 1,5 Tonnen Haschisch aus Spanien über Würzburg in andere europäische Länder transportiert und wurde deshalb am Montag wegen bandenmäßigem Drogenhandel zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt.

Insgesamt geht es um rund zwei Tonnen Cannabis-Produkte aus Marokko, die aus Spanien zum Umschlagplatz nach Würzburg gebracht und von hier aus nach Frankreich, Italien und Dänemark transportiert wurden. Auftraggeber war ein Marokkaner, drei Männer und zwei Frauen aus Deutschland hatten sich für die Transporte zu einem lukrativen „kleinen Speditionsunternehmen“ zusammengeschlossen, wie die Staatsanwältin betonte.

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Marco Schneider ärgert sich

2006-11-20 @ 17:47 in Lokales

Seltsamerweise tut er es nicht auf seinem Geburtstagsgeschenk eigenen Blog, aber jetzt hat sich SPD-Stadtrat Marco Schneider wenigstens per Pressemitteilung zum Thema „Arcaden“ zu Wort gemeldet. Dass ich einer der darin angesprochenen „Arcaden-Fans“ bin, ist ja bekannt. Trotzdem Schneiders Text hier in voller Länge zum Nachlesen - aus Gründen der ausgewogenen Berichterstattung:

"Unselige Koalition gegen die Innenstadt"
SPD-Stadtrat ärgert sich über Negativ-Marketing und die CSU

"Es ist schon seltsam, wie Befürworter und Gegner der Arcaden gleichermaßen die Innenstadt schlecht reden", wundert sich SPD-Stadtrat Marco Schneider über diese für die Innenstadt "unselige Koalition". Dass die Arcaden-Fans die mangelnde Attraktivität der Innenstadt betonen würden, hierfür könne man noch in einem gewissen Rahmen Verständnis haben, so Schneider. "Schließlich ist der Kaufkraftverlust Würzburgs eines der gewichtigsten Argumente für die Arcaden. Doch irgendwann ist Schluss. Wenn ich höre, wie sich CSU-Gliederungen aus Stadt und Land in der Tagespresse damit überbieten, im Zuge der Arcaden-Diskussion den Standort Würzburg schlecht zu reden, dann hört für mich der Spaß auf."

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Säugling getötet: Revision

2006-11-20 @ 13:04 in Juristisches

Das Urteil im Fall der 24-Jährigen aus dem Landkreis Main-Spessart, die im vergangenen Dezember ihren erst zwei Monate und drei Wochen alten Sohn getötet hat, ist noch nicht rechtskräftig. Mitte Oktober wurde die Frau nach dreitägigem Prozess vom Schwurgericht in Würzburg wegen Totschlag zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt. Wie Oberstaatsanwalt Erik Ohlenschlager jetzt bestätigte, hat die Verteidigung Revision gegen das Urteil eingelegt.

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Bahnhof: Finanzierung war nie gesichert

2006-11-20 @ 09:40 in Lokales

Eine hellere und freundlichere Bahnhofshalle, einen größeren Tunnel zu den Gleisen und einen barrierefreien Zugang zu den Bahnsteigen mit Aufzügen hat Timo Otten von der „DB Station und Service AG“ den Würzburgern für den Fall der Umsetzung des umstrittenen Bahnhofsprojekts versprochen. Zusammen mit mfi-Projektleiter Klaus-Martin Callhoff informierte Otten zwei Wochen vor dem Bürgerentscheid am 3. Dezember bei einer Veranstaltung des CSU-Ortsverbandes Frauenland über die Planungen.

Vor Abschluss der Verhandlungen zwischen Arcaden-Investor mfi, Bahn, Post und Stadt über das Gesamtprojekt sei „die Finanzierung für den Umbau des Bahnhofs zu keiner Zeit gesichert gewesen“, betonte Otten. Er reagierte damit auf die Behauptung der Arcaden-Gegner, auch ohne den Bau des umstrittenen Einkaufszentrums würde die Bahn den Zustand des Hauptbahnhofs in absehbarer Zeit verbessern.

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Volkstrauertag: Appell gegen das Vergessen

2006-11-20 @ 09:37 in Lokales

"Das Geheimnis der Versöhnung heißt Erinnerung." Mit diesem jüdischen Sprichwort hat Oberbürgermeisterin Dr. Pia Beckmann am Sonntag bei der zentralen Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag davor gewarnt, das Gedenken an die Opfer beider Weltkriege als nicht mehr zeitgemäß abzulehnen.

Gut 250 Menschen, darunter der unterfränkische Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer, einige Stadträte, Abordnungen der Bundeswehr, der US-Armee, der Feuerwehr, Vertreter von Soldaten-Kameradschaften und Landsmannschaften nahmen an der kurzen Gedenkfeier teil. Sieben Kränze wurden im Gedenken an die Gefallenen und Verwundeten der beiden Weltkriege am so genannten „Kriegerdenkmal“ im Husarenwäldchen niedergelegt.

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