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Privater Investor für das Nautiland?

2006-10-31 @ 10:56 in Lokales

Die Besucherzahlen sinken, das Defizit steigt: Nachdem sich der Stadtrat entschlossen hat, Nautiland und Eisbahn trotzdem nicht zu schließen, gibt es möglicherweise durch den Ausbau zum attraktiven Freizeitbad eine Zukunft. Ein privater Investor sei interessiert, teilte Hans Sartoris, Geschäftsführer des Nautiland-Betreibers Stadtbau GmbH, am Montag mit: „Es gibt eine konkrete Anfrage eines Investors mit starkem Interesse am Standort Würzburg.“

Ein wichtiger Grund für die stetig sinkenden Besucherzahlen trotz vergleichsweise niedriger Preise ist für Sartoris das stark verbesserte Angebot im Umland: „Statt früher viermal ins Nautiland gehen die Leute heute lieber einmal in die KissSalis-Therme.“ Wer der Investor ist, der nun auch in Würzburg möglicherweise ein attraktives Freizeitbad betreiben möchte, will der Stadtbau-Chef nicht verraten. Es handele sich allerdings nicht um die „Real I.S.“ Immobiliengesellschaft, die CSU-Stadtrat Thomas Schrenk bei der Nautiland-Diskussion am Freitag ins Spiel gebracht hat.

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Gleichgeschlechtliche Partnerschaft ist Nebenthema

2006-10-31 @ 10:52 in Lokales

Auch in ihrem neuen Grundsatzpapier zur Familienpolitik steht die CSU weiterhin „uneingeschränkt zum verfassungsrechtlichen Schutz von Ehe und Familie“, betonte Bayerns Sozialministerin Christa Stewens am Samstag bei einer Diskussionsrunde auf der Festung Marienberg in Würzburg. Auch vor alternativen Lebensformen wie etwa gleichgeschlechtlichen Partnerschaften habe man Achtung, „aber das ist nur ein Nebenthema unserer Politik“, sagte Stewens.

Auf dem Weg zum neuen Grundsatzprogramm der Christsozialen will Generalsekretär Dr. Markus Söder (rechts) auch die Parteibasis und die Bürger in den Diskussionsprozess einbinden. Beim ersten von vier „Runden Tischen“ mit dem CSU-General und Sozialministerin Stewens (links) stand die Familienpolitik auf dem Programm – passend zum Grundsatzpapier, das am vergangenen Montag präsentiert wurde. Darin wird die rechtliche Gleichstellung von gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften zwar weiterhin abgelehnt. Immerhin wird anerkannt, wenn „in diesen Partnerschaften Menschen füreinander einstehen und verlässlich Verantwortung und Sorge füreinander übernehmen“. Solche alternativen Lebensformen seien aber „nicht das Hauptthema“ der CSU-Familienpolitik, sagte Sozialministerin Stewens vor gut hundert CSU-Mandatsträgern und -Mitgliedern in Würzburg.

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Schließung des Familienbads vom Tisch

2006-10-31 @ 10:47 in Lokales

Die befürchtete Schließung von Nautiland und Eisbahn ist endgültig vom Tisch. Das betonten Vertreter aller Stadtratsfraktionen bei einer Podiumsdiskussion am Freitag im Hofbräukeller. Mit den bisher vorgestellten Varianten für die Lösung des Problems will sich das „Aktionsbündnis für den Erhalt von Nautiland und Eisbahn“ allerdings nicht zufrieden geben. Sprecher Klaus Friedrich warnte den Stadtrat, eine Entscheidung über die Zukunft von Bad und Eisbahn „über die nächste Wahl hinauszuschleppen“.

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Tochter mit Besenstiel verprügelt

2006-10-27 @ 09:40 in Juristisches

Weil ihre 16-jährige Tochter zum wiederholten Male viel zu spät nach Hause kam, rastete eine vierfache Mutter aus dem Kreis Würzburg völlig aus: Sie schlug nicht nur mit den Fäusten zu, sondern verprügelte die Jugendliche auch mit einem Besenstiel aus Aluminium. Deshalb saß die 35-Jährige jetzt wegen gefährlicher Körperverletzung auf der Anklagebank.

Die Situation hatte sich schon länger zugespitzt“, erklärte die Angeklagte vor dem Amtsgericht. Eigentlich hätte ihre halbwüchsige Tochter am Wochenende bis Mitternacht ausgehen dürfen. Doch die 16-jährige Schülerin hatte zwei Freunde, die für Richter Peter Wohlfahrt keine unbekannten waren, und hielt sich nicht an ihren Zapfenstreich. „Sie kam immer zu spät, zweimal blieb sie sogar über Nacht weg“, sagte die allein erziehende Mutter. An einem Samstag Mitte Mai sollte die 16-Jährige deshalb bereits um 20 Uhr zuhause sein.

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"Herrscher im Bauamt"

2006-10-27 @ 09:38 in Juristisches

Im Korruptionsprozess vor dem Würzburger Landgericht hat jetzt auch der engste Mitarbeiter des ehemaligen Tiefbau-Leiters der Stadt Bad Neustadt/Saale seinen Ex-Chef belastet. Nicht einmal die Stadtbaumeisterin habe Einfluss auf den 51-Jährigen gehabt: „Er war der Herrscher im Bauamt.“

Wie mehrfach berichtet, legt die Staatsanwaltschaft dem ehemaligen Sachgebietsleiter Tiefbau Bestechlichkeit, Vorteilsannahme und Steuerhinterziehung zur Last. In den Jahren 2000 bis 2005 soll der 51-Jährige, der bislang lediglich wenige Fälle der Vorteilsannahme eingeräumt hat, rund 1,2 Millionen Euro Bestechungsgelder von Baufirmen und Architekten kassiert haben.

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OLG mit Entscheidung im Verzug

2006-10-24 @ 14:55 in Juristisches

Auch mehr als zwei Wochen nach einem Beschluss des Bundesverfassungsgerichts hat das Oberlandesgericht (OLG) Bamberg noch immer nicht darüber entschieden, ob ein 56-jähriger Angeklagter nach über einem Jahr Untersuchungshaft freigelassen werden muss. Der ehemalige Rechtsanwalt, der sich zusammen mit seiner 50-jährigen Ehefrau wegen Betrug und Steuerhinterziehung vor dem Würzburger Landgericht verantworten muss, hatte mit einer Verfassungsbeschwerde gegen seine lange Untersuchungshaft Erfolg gehabt.

Bereits am 5. Oktober hat das Bundesverfassungsgericht entschieden, dass das OLG erneut über die Freilassung des 56-Jährigen entscheiden muss. Der einschlägig vorbestrafte Angeklagte sitzt seit Mitte September 2005 in der JVA Aschaffenburg, Ende Juli hatten die Bamberger Richter die Verlängerung der Untersuchungshaft angeordnet. Durch einen Personalwechsel bei der für den Prozess zuständigen 6. Strafkammer des Landgerichts Würzburg konnte der Prozess nicht wie geplant Anfang Juni beginnen.

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Rechtsanwälte auf der Anklagebank

2006-10-24 @ 14:54 in Juristisches

Im Mai wurde er vom Vorwurf der Beihilfe zum Betrug freigesprochen, jetzt muss sich ein Würzburger Rechtsanwalt zusammen mit einer Kollegin schon wieder vor Gericht verantworten. Weil sie vereinnahmte Gelder nicht zeitnah an einen Mandanten weitergeleitet haben, legt die Staatsanwaltschaft den beiden Juristen Untreue und Betrug in vier Fällen zur Last.

Den Sachverhalt räumten der 47-jährige Strafverteidiger und seine 49 Jahre alte Kollegin vor Gericht ein: Seit 2001 war die Kanzlei für eine nicht wirklich seriöse und mittlerweile insolvente Partnervermittlung damit beschäftigt, ausstehende Schulden zahlungsunwilliger Kunden einzutreiben. In den vier Fällen der Anklage gingen dabei insgesamt mehr als 7.000 Euro auf dem Kanzleikonto ein. Den größten Teil des Geldes ließen die Angeklagten dort allerdings ruhen und leiteten immer wieder nur kleine Teilbeträge an die Partneragentur weiter. Auf Mahnungen und Zahlungsaufforderungen reagierte die Kanzlei mit Schreiben, in denen die Firma laut Staatsanwaltschaft mehrfach über die tatsächliche Höhe der eingegangenen Beträge getäuscht wurde. „Dazu muss ich mich nicht äußern“, so der Rechtsanwalt. Er geht davon aus, dass er sich trotz der zögerlichen Weiterleitung der Gelder nicht strafbar gemacht hat. In einem Fall dauerte es fast vier Jahre, bis die Mandantin den vollen Betrag erhalten hatte.

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Vergewaltigung auf dem Reiterhof

2006-10-24 @ 14:52 in Juristisches

Wegen Vergewaltigung, sexueller Nötigung und sexuellem Missbrauch von Kindern hat das Landgericht Würzburg am Donnerstag einen 49-Jährigen aus dem Raum Kitzingen zu drei Jahren Gefängnis verurteilt. Dem Pferdebesitzer lag zur Last, seit Dezember 2004 auf drei verschiedenen Reiterhöfen Mädchen und junge Frauen zwischen 10 und 24 Jahren sexuell belästigt, betatscht und in einem Fall eine 15-Jährige sogar mit dem Finger vergewaltigt zu haben.

Als Grund für seine Taten gab der wegen exhibitionistischer Handlungen vorbestrafte Mann an, er habe sich nach Liebe und Zärtlichkeit gesehnt, weil seine Ehefrau sich ihm verweigert habe. „Das kann aber kein Entschuldigungsgrund dafür sein, dass man sich an Kindern vergeht“, betonte der Vorsitzende der Jugendschutzkammer. Mit dem bereits rechtskräftigen Urteil von drei Jahren kam der 49-Jährige vor allem deshalb davon, weil er sich umfassend geständig zeigte und den betroffenen Mädchen dadurch einen Auftritt vor Gericht ersparte. Außerdem habe der Angeklagte in allen Fällen keine Gewalt angewendet: „Er ist nicht der typische Triebtäter und hat sich sofort zurückgezogen, wenn die Frauen ihm die Grenzen aufgezeigt haben“, so das Gericht.

Angeklagter durfte schalten und walten

2006-10-24 @ 14:49 in Juristisches

Der ehemalige Sachgebietsleiter Tiefbau der Stadt Bad Neustadt/Saale hatte bei seiner Tätigkeit im Bauamt offenbar weitgehend freie Hand. „Mir sind keine Ungereimtheiten aufgefallen“, sagte zumindest die Neustädter Stadtbaumeisterin Barbara Stüdlein am mittlerweile elften Verhandlungstag im großen Korruptionsprozess vor dem Würzburger Landgericht.

Insgesamt soll der 51-jährige Ex-Tiefbauchef in den Jahren 2000 bis 2005 laut Anklage von Architekten und Bauunternehmern rund 1,2 Millionen Euro für sein „Wohlwollen“ bei der Vergabe und der Abwicklung von städtischen Aufträgen kassiert haben (wir berichteten mehrfach). Bislang hat er nur einige wenige Fälle der Vorteilsannahme eingeräumt. Im Dezember 2001 bekam er mit Stüdlein eine neue unmittelbare Vorgesetzte. Die Zusammenarbeit mit ihrem Tiefbau-Leiter sei sehr schwierig gewesen: „Er war sehr kantig und sehr barsch“, sagte die Stadtbaumeisterin am Donnerstag vor der 6. Strafkammer. Sehr eigenartig sei es ihr zum Beispiel vorgekommen, als der Sachgebietsleiter sich heftig darüber erregte, dass sie sich ohne Ankündigung ein Formblatt von seinem Computer heruntergeladen hatte.

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Geldstrafe für Computersabotage

2006-10-24 @ 14:47 in Juristisches

Aus Verärgerung über seinen Rausschmiss soll ein Informatiker illegal in das Computersystem einer Würzburger Firma eingegriffen, Dateien gelöscht und Passwörter verändert haben. Jetzt wurde der 36-Jährige vom Amtsgericht Würzburg wegen Computersabotage und „Ausspähen von Daten“ zu 4.500 Euro Geldstrafe verurteilt.

Gut fünf Jahre lang kümmerte sich der Angeklagte neben seinem Informatik-Studium als freiberuflicher System-Administrator um das Computer-Netzwerk der Firma. Weil man dort mit den geleisteten Diensten nicht mehr zufrieden war, teilte der Geschäftsführer des Unternehmens dem 36-Jährigen am 27. April 2005 mit, dass man künftig auf seine Mitarbeit verzichten werde. Noch am gleichen Nachmittag begannen die Probleme: Als erstes fehlte plötzlich eine Datei, in der wichtige Zugangsdaten und Kennwörter gespeichert waren. Der Zeitpunkt erschien dem Geschäftsführer verdächtig: „Vorher hatten wir nie Probleme“, sagte der 44-Jährige im Zeugenstand.

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Bewährung nach tödlichem Unfall

2006-10-24 @ 14:44 in Juristisches

Nach dem Amtsgericht Gemünden hat sich jetzt das Würzburger Landgericht mit einem tödlichen Verkehrsunfall an der Staustufe Rothenfels (Main-Spessart-Kreis) beschäftigt. Das Schöffengericht hatte einen 26-jährigen Arbeiter in erster Instanz wegen fahrlässiger Tötung und Straßenverkehrsgefährdung zu eineinhalb Jahren Gefängnis verurteilt. Von der Berufungskammer des Landgerichts wurde die Strafe nun doch noch zur Bewährung ausgesetzt.

Opfer des tragischen Unfalls war die langjährige Freundin des Angeklagten. Die 23-Jährige saß auf dem Beifahrersitz, als der von dem betrunkenen Arbeiter gesteuerte BMW am 3.Juli 2004 gegen 4.45 Uhr an der Staustufe Rothenfels von der Fahrbahn abkam. Mit rund 165 Stundenkilometern raste der 26-Jährige damals auf der Staatsstraße Richtung Neustadt, das Fahrzeuf kam ins Schleudern, stürzte erst eine zehn Meter hohe Böschung hinunter und schließlich in den Main. Während der Fahrer herausgeschleudert wurde und schwer verletzt überlebte, versank seine Freundin mit dem Auto im Fluß und ertrank. (weiter)

Totschlag: Fünf Jahre Gefängnis

2006-10-24 @ 14:40 in Juristisches

Fünf Jahre Gefängnis wegen Totschlag – so lautete das Urteil der Schwurgerichtskammer des Würzburger Landgerichts am Ende des dreitägigen Prozesses gegen eine 24-Jährige aus dem unterfränkischen Main-Spessart-Kreis. Die Angeklagte hatte gestanden, in den frühen Morgenstunden des 11. Dezember 2005 ihren zwei Monate und drei Wochen alten Sohn mehrmals mit dem Kopf gegen die hölzerne Strebe seiner Kinderwiege geschlagen zu haben. Der Säugling starb an den Folgen seiner schweren Schädelbrüche.

Das Gericht machte sich die Ausführungen des psychiatrischen Sachverständigen zu eigen: Die Angeklagte habe wegen einer emotional instabilen Persönlichkeitsstörung im Zustand eingeschränkter Schuldfähigkeit gehandelt, „sonst wäre eine solche Tat nicht vorstellbar“, sagte der Vorsitzende Richter Rainer Gündert. Wie fast den gesamten Prozess, so verfolgte die Angeklagte auch die Urteilsverkündung äußerlich ungerührt. Nur beim Plädoyer ihres Verteidigers kamen ihr die Tränen: Nicht nur der Säugling sei zum Opfer geworden, sagte Rechtsanwalt Emanuel Schach (Frankfurt). Seine Mandantin sei auch „ihr eigenes größtes Opfer. Sie hat ihren Sohn getötet, obwohl sie ihn über alles geliebt hat.“ (weiter)

Missbrauchsprozess ausgesetzt

2006-10-24 @ 14:39 in Juristisches

Weil auf Antrag der Verteidigung zunächst die Frage der Schuldfähigkeit des Angeklagten geklärt werden soll, hat die Jugendschutzkammer des Würzburger Landgerichts am Mittwoch das Verfahren gegen einen 44-Jährigen aus dem Main-Spessart-Kreis ausgesetzt. Dem zweifachen Familienvater liegt zur Last, seinen 13 Jahre alten Cousin in mindestens 20 Fällen sexuell missbraucht zu haben.

Einer der Anklagepunkte ist vorerst vom Tisch: Den zeitlich ersten Fall des Kindesmissbrauchs, an der auch der zehnjährige Sohn des Angeklagten beteiligt gewesen sein soll, stellte das Gericht auf Antrag des Staatsanwalts vorläufig ein. Die übrigen Vorwürfe, die der 44-Jährige zu Beginn des Prozesses in vollem Umfang eingeräumt hatte, sind freilich noch schlimm genug. Immer wieder hatte der Mann mit seinem 13-jährigen Cousin zwischen Frühjahr 2005 und Januar 2006 sexuelle Kontakte bis hin zum Oralverkehr. (weiter)

Nur echtes Viagra funktionierte

2006-10-24 @ 14:37 in Juristisches

Weil er unerlaubt Tabletten mit dem Viagra-Wirkstoff im Internet verkauft hat, musste ein vielfach vorbestrafter Würzburger mal wieder vor dem Amtsgericht erscheinen. Am Montag wurde der 38-Jährige wegen Verstößen gegen das Arzneimittelgesetz zu 1.050 Euro Geldstrafe verurteilt.

Der Angeklagte hatte ein finanzielles Problem: Viagra ist zwar verschreibungspflichtig, die Kosten von über zehn Euro pro Tablette werden von den gesetzlichen Kassen aber nicht übernommen. Als Hartz-IV-Empfänger war er deshalb dankbar, als ihm ein Mann auf einem Musikfestival in Aschaffenburg Tabletten mit dem Viagra-Wirkstoff zum halben Apothekenpreis anbot. Doch dann das Problem: „Weil es kein Original war, hat es bei mir nicht so gewirkt. Viagra funktioniert bei mir sonst einwandfrei“, sagte der 38-Jährige vor Gericht. Deshalb habe er die gekauften Pillen in fünf verschiedenen Auktionen über ebay angeboten. „Er wollte die Dinger nur loswerden“, so der Verteidiger.

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