Erbschaft verschwiegen, Sozialhilfe kassiert
Weil sie es versäumt hatten, dem Sozialamt eine Erbschaft von mehr als
50.000 Euro mitzuteilen, kassierten eine 47-jährige Hausfrau aus
Würzburg und ihre Familie zwei Jahre lang Sozialhilfe, ohne darauf
einen Anspruch zu haben. Über 16.500 Euro wurden zuviel ausgezahlt.
Deshalb saß die Frau jetzt als Angeklagte vor dem Würzburger
Amtsgericht: Wegen Betrugs wurde sie zu 3.600 Euro Geldstrafe verurteilt.
Die Angeklagte selbst wollte zu den Vorwürfen nichts sagen: »Ich bin
viel zu aufgeregt, mein Mann kann das auch viel besser erklären«,
teilte sie der Richterin mit. Also blieb es ihrem Ehemann vorbehalten,
für Aufklärung zu sorgen: »Meine Frau hat nicht betrogen, sie war in
einem schweren Gewissenskonflikt«, behauptete der 56-Jährige.
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Koch-Prüfung war zu schwer
Dumm
gelaufen für einen Hotelier aus Aschaffenburg: Der
47-Jährige fiel vor zwei Jahren mit Pauken und Trompeten durch
die praktische Abschlussprüfung für Köche der
Aschaffenburger Industrie- und Handelskammer (IHK). „Mangelhaft“
und „nicht servierfähig“ sei sein dreigängiges
Prüfungsmenü gewesen, befand damals der Prüfungsausschuss.
Damit wollte sich der Hotelfachmann nicht abfinden und zog gegen die
Bewertung vor das Würzburger Verwaltungsgericht. Erst nach mehr
als zweistündiger Verhandlung sah der 47-Jährige die
Sinnlosigkeit dieses Unterfangens ein und erklärte die Klage für
erledigt.
Lachsforelle,
Kaninchenragout und Mousse au Chocolat stand in dieser Woche nicht
etwa auf dem Speiseplan der Kantine des Verwaltungsgerichts, sondern
im Mittelpunkt einer Verhandlung vor der für
Prüfungsangelegenheiten zuständigen 6. Kammer. Sehr
appetitlich war es freilich nicht, was da vor den fünf Richtern
ausführlich erörtert wurde. Die Gerichte, die der
47-jährige Aschaffenburger Hotelier im Sommer 2004 in der
Abschlussprüfung für Köche an der IHK Aschaffenburg
zubereitet hat, waren nach Meinung seiner Prüfer nicht geeignet,
um sie Gästen in einem Restaurant vorzusetzen. Offenbar ging dem
erfahrenen Hotelfachmann, der zur Prüfung zugelassen wurde, ohne
vorher die dreijährige Kochausbildung absolviert zu haben, in
der Prüfungsküche so gut wie alles schief.
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Schon wieder eine Ghana-Feier
Die
Ghana-Begeisterung in Würzburg hat am letzten Freitag einen neuen
Höhepunkt erreicht: Über 2.000 Menschen feierten die
WM-Gäste aus Westafrika gut 24 Stunden nach ihrem Sieg über
die USA in Nürnberg und dem damit verbundenen Einzug in das
Achtelfinale der Fußball-Weltmeisterschaft.
Dass
die ghanaische Delegation mit einer halben Stunde Verspätung am
Rathaus aus dem Bus stieg, tat der Begeisterung der Ghana-Fans keinen
Abbruch.
In bereits bewährter Manier sorgte Aaron Hagan mit
seiner Musikgruppe vorher für afrikanische Stimmung auf dem
Marktplatz. Auch dank einiger hundert Ghana-Fähnchen, die
Mitarbeiter von Radio Gong verteilten, dominierten rund um die Bühne
wieder die ghanaischen Landesfarben rot-gelb-grün, als
Oberbürgermeisterin Dr. Pia Beckmann die „Black Stars“ und
ihre Betreuer und Funktionäre begrüßte.
„Liebe
Freunde aus Ghana, ihr seid die Weltmeister unserer Herzen“, sagte
Beckmann. Sie überreichte als Geschenk einige edle Tropfen aus
dem Bürgerspital und ließ die siegreiche Mannschaft
zusammen mit den Fans hochleben.
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Ghana trainierte öffentlich
Schreiben muss ich ja darüber nichts mehr, das hat mir Ralf vom Würzblog bereits abgenommen. Hier also nur noch ein paar Impressionen vom gestrigen öffentlichen Training der "Black Stars" aus Ghana.

