Du willst auch bloggen? -  Dann hol dir hier einen gratis Blog von tell-it.net

calendar
« Mai 2006 »
Mo Di Mi Do Fr Sa So
1 2 3 4 5 6 7
8 9 10 11 12 13 14
15 16 17 18 19 20 21
22 23 24 25 26 27 28
29 30 31        
search
Aktuell
Kategorien
Links
Archiv
Syndicate
Credits

Ghana begeistert empfangen

2006-05-30 @ 10:32 in Sport

Mit einem so herzlichen Empfang hatte die Nationalmannschaft aus Ghana wohl nicht gerechnet: Erst etwas verblüfft, dann aber sichtlich beeindruckt und bester Stimmung ließen sich die Spieler aus Westafrika am Samstag von 2.700 Menschen im großen Zelt des Afrika-Festivals feiern. Vor ihrer WM-Premiere strotzen die „Black Stars“ vor Selbstbewusstsein: „Wir freuen uns auf das Endspiel Ghana gegen Deutschland“, sagte der Präsident des ghanaischen Fußballverbandes, Kwesi Nyantakyi. Den Schwung ihres Würzburg-Besuches nahmen die Westafrikaner offenbar mit nach England: Am Montag besiegten sie in Leicester Jamaika locker mit 4:1 und holten den ersten Sieg in der WM-Vorbereitung.

Am Samstagnachmittag ist die Fußball-Weltmeisterschaft auch in Würzburg angekommen: Als erste der vier Mannschaften, die während der WM in Unterfranken Quartier beziehen, traf die Auswahl Ghanas zu einem Kurzbesuch in ihrer Gastgeberstadt ein. Es war ein anstrengendes Wochenende für die "Black Stars": Noch am späten Freitagabend spielten sie in einem Testspiel im Bochumer Ruhrstadion 1:1 gegen die Türkei, am nächsten Morgen ging es mit dem Bus nach Würzburg. Nach über sechs Stunden Fahrt stiegen am Samstag um 14.30 Uhr sichtlich erschöpfte Spieler und Betreuer vor dem Maritim aus dem Bus und verschwanden nach einer kurzen Begrüßung durch Oberbürgermeisterin Dr. Pia Beckmann schnell im Hotel. Einige eifrige Autogrammjäger versuchten vergeblich, Unterschriften der Spieler zu bekommen.

 (weiter)

Finanzbeamter hat Steuern hinterzogen

2006-05-18 @ 19:03 in Juristisches

Der Vorsitzende sprach von einer Entscheidung mit Ausnahmecharakter: Wegen Untreue, Computerbetrug, Steuerhinterziehung und Urkundenfälschung wurde ein Beamter des Finanzamts Aschaffenburg vom Würzburger Landgericht zu zwei Jahren Gefängnis auf Bewährung und 9.000 Euro Geldstrafe verurteilt. Der 49-Jährige hatte sich seit 2002 rund 160.000 Euro Steuergelder auf das eigene Konto überwiesen.

Wir sind wahrlich nicht als Gnadenkammer bekannt“, sagte Vorsitzende bei der Urteilsverkündung über sich und seine 5. Strafkammer. Im Fall des von einer Erkrankung gezeichneten Finanzbeamten ließen die Richter aber wegen der ungewöhnlichen Umstände des Falles Gnade vor Recht ergehen. Nach den von ihm begangenen Straftaten ist eine Strafaussetzung zur Bewährung selten: „In so einem Fall schreit die Öffentlichkeit geradezu nach einer Vollstreckung der Strafe“, betonte der Vorsitzende. (weiter)

Nowitzki als Sängerknabe

2006-05-17 @ 08:37 in Sport

Seit heute wissen wir, wie der beste deutsche Basketballer es schafft, bei wichtigen Würfen von der Freiwurflinie ruhig zu bleiben: Er singt. Es war am Montag im vierten Spiel der Playoff-Serie gegen den amtierenden NBA-Champion San Antonio Spurs, als der Würzburger Dirk Nowitzki von den Dallas Mavericks 8,4 Sekunden vor Schluss an die Freiwurflinie trat.

Sein Team lag zu diesem Zeitpunkt zwei Punkte zurück, er musste also beide Würfe treffen - die "Dallas Morning News" schreiben von den "beiden wichtigsten Freiwürfen seiner Karriere". Natürlich machte Dirk beide rein, Tim Duncan von den Spurs verpasste den letzten Wurf, die Mavericks gewannen einen Playoff-Klassiker nach Verlängerung und stehen mit einer 3:1-Führung kurz vor dem Einzug in die Endspiele der"Western Conference" (Spiel 5 heute nacht um 3.30 Uhr live auf Premiere).

Wie schafft man es, in so einer Situation die Nerven zu behalten? Nowitzki hat's verraten: Er singt leise vor sich hin. "In so einer Situation gehen einem viele Dinge durch den Kopf. Man muss vor allem versuchen, ruhig zu bleiben. Manchmal singe ich, um den Druck wegzunehmen", erzählte Nowitzki nach dem Spiel.

So weit, so gut - aber an seiner Musikauswahl sollte er noch ein wenig arbeiten. Er hat den amerikanischen Kollegen nämlich auch verraten, was er vor sich hin gesungen hat: "Looking for Freedom" von David Hasselhoff. Als das Lied rauskam, war Nowitzki gerade mal elf Jahre alt, trieb sich vor allem auf den unterfränkischen Tennisplätzen rum und hatte mit Basketball noch gar nichts im Sinn - angefangen Körbe zu werfen hat er nämlich erst mit 13 Jahren.

Doppelsieg beim Würzburg-Marathon

2006-05-15 @ 08:57 in Sport

Alem AshebirGleich zwei Sieger gab es am Sonntag beim 6. Würzburger iWelt-Marathon: Die beiden Kenianer Eliud Kurgat und Samson Loywapet wurden beim Zieleinlauf durch das Streckenfahrzeug behindert und zusammen auf Platz eins gesetzt. Bei den Frauen unterbot Alem Ashebir (Foto) aus Äthiopien den Streckenrekord im Halbmarathon um mehr als fünf Minuten.

Schon im vergangenen Jahr war die 22-jährige Äthiopierin angetreten, um die Bestzeit der Kenianerin Irene Terotichi aus dem Jahr 2004 zu unterbieten, musste damals aber einer Verletzung Tribut zollen. Gestern machte sie es besser: 1:15:21 Stunden benötigte sie in einem engagierten Rennen für die 21-Kilometer-Runde. Claudia Hille vom TSG Kleinostheim belegte hinter ihr mit 1:26:01 bereits zum dritten Mal in Folge Platz zwei beim Würzburger Halbmarathon.

Zieleinlauf beim Würzburg-MarathonKurioses ereignete sich etwas später beim Zieleinlauf (Foto) der schnellsten Marathon-Männer: Ein verirrter Krankenwagen und dahinter die Polizeimotorräder und das Führungsfahrzeug fuhren vor dem führenden Läufer langsam auf der sehr engen Zielgeraden und bremsten den Kenianer Eluid Kurgat (rechts) damit regelrecht aus. So konnte sein Landsmann Samson Loywapet (links) im Sprint noch einmal aufschließen und überquerte die Ziellinie nach 2:16:01 Stunden eine Schrittlänge vor Kurgat. „Wegen den Autos konnte man am Ende nicht mehr richtig laufen“, klagte der Geschlagene.

 (weiter)

Würzburger Anwalt freigesprochen

2006-05-11 @ 08:48 in Juristisches

Vom Vorwurf der Beihilfe zum Betrug hat das Landgericht Würzburg gestern in zweiter Instanz einen 46 Jahre alten Würzburger Rechtsanwalt freigesprochen. Seine Verurteilung durch das Amtsgericht zu einem Jahr Gefängnis auf Bewährung wurde aufgehoben.

Die Anklage der Staatsanwaltschaft gegen den 46-jährigen Juristen steht im Zusammenhang mit den Machenschaften der betrügerischen Helvag-Firmengruppe, die in den Jahren 1998 bis 2001 hunderte von gutgläubigen Anlegern in ganz Europa um rund 20 Millionen Euro gebracht hat. Beihilfe zum Betrug warf die Anklagebehörde dem Anwalt vor, weil er im Frühjahr 1999 die zweite Auflage des Helvag-Emissionsprospekts geprüft und für gut befunden hat.

 (weiter)

Milde Strafe für Betrüger

2006-05-11 @ 08:45 in Juristisches

Mit einer zumindest für Würzburger Verhältnisse außergewöhnlich milden Strafe ist ein 38 Jahre alter Mann aus dem Main-Spessart-Kreis davongekommen, der Bekannten mit falschen Versprechungen rund 152.000 Euro aus der Tasche gezogen hat. Wegen 48 Fällen des Betrugs wurde er vom Würzburger Amtsgericht zu zwei Jahren und sechs Monaten Gefängnis verurteilt.

Ungewöhnlich ist nicht nur die Strafe, sondern auch die anderen Umstände des Falles. Die Straftaten des Mannes begannen, nachdem er Ende der neunziger Jahre sein Einzelhandelsgeschäft im Main-Spessart-Kreis verkauft hatte und mit seiner vierköpfigen Familie nach Mallorca übergesiedelt war. Der Lebensunterhalt auf der Urlaubsinsel war kostspieliger als erwartet, was unter anderem auch an regelmäßigen Spielbank-Besuchen des Angeklagten liegen könnte. „Ich habe dort aber nicht sehr viel Geld verloren“, beteuerte der 38-Jährige vor Gericht.

 (weiter)

Notarin bekommt Bewährung

2006-05-07 @ 21:10 in Juristisches

Entscheidende Wende im Prozess gegen eine Rechtsanwältin und Notarin aus Wiesbaden vor dem Würzburger Landgericht: Die 62-jährige Juristin legte nun doch ein Geständnis im Sinne der Anklage ab und wurde wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung in Höhe von 5,5 Millionen Euro zu einem Jahr und neun Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt.

Zu Beginn des Prozesses hatte die Angeklagte noch bestritten, in das „Steuersparmodell“ eines Unternehmers aus Miltenberg eingeweiht gewesen zu sein. Der Mann hatte vor dem Verkauf seiner erfolgreichen Firma für Banken-Software im Jahr 1998 Anteile an der GmbH zum Schein auf seine Ehefrau und seine Tochter übertragen, um Einkommenssteuer und Solidaritätszuschlag zu sparen. Umgerechnet insgesamt 5,5 Millionen Euro gingen dem bayerischen Fiskus so durch die Lappen. Der mittlerweile nach schwerer Krankheit verstorbene Unternehmer wurde im Oktober von der 5. Strafkammer des Würzburger Landgerichts wegen Steuerhinterziehung zu drei Jahren Gefängnis, seine ehefrau zu 22 Monaten auf Bewährung verurteilt.

 (weiter)

Anwalt will Freispruch in eigener Sache

2006-05-04 @ 11:46 in Juristisches

Um einen Freispruch und damit auch um seine Zulassung als Rechtsanwalt kämpft seit gestern ein 46 Jahre alter Strafverteidiger aus Würzburg in der Berufungsinstanz vor dem Landgericht. Der Jurist wurde im November 2004 vom Amtsgericht wegen Beihilfe zum Betrug zu einem Jahr Gefängnis auf Bewährung verurteilt. Nach Auffassung der Staatsanwaltschaft hat er einen Emissionsprospekt der betrügerischen Helvag-Firmengruppe im Jahr 1999 nur zum Schein geprüft und für gut befunden.

Rückblick: Insgesamt wurden neun Bosse und Mitarbeiter der Schweizer Helvag-Firmengruppe vom Landgericht Würzburg zu Freiheitsstrafen zwischen zwei Jahren und fünf Jahren und zehn Monaten verurteilt. Mit dem Verkauf so genannter „atypisch stiller Beteiligungen“ am Aufbau einer amerikanischen Steakhaus-Kette in Europa zogen sie Hunderten von Anlegern zwischen 1998 und 2001 umgerechnet rund 20 Millionen Euro aus der Tasche. An Stelle der versprochenen Renditen erwirtschafteten die Helvag-Unternehmen riesige Verluste, ein großer Teil der Anleger-Gelder wurde nicht investiert, sondern floss direkt in die Taschen der Hintermänner.

Denen soll der Würzburger Anwalt mit einem Gefälligkeitsgutachten ein wichtiges Tatmittel geliefert haben: Im April 2004 kassierte der heute 46-jährige Jurist, der auch als externer Rechtsberater für eine der zentralen Helvag-Firmen tätig war, umgerechnet 2.500 Euro Honorar für die Überprüfung eines Hochglanz-Prospektes, mit dem Anleger von den Helvag-Beteiligungen überzeugt werden sollten. Laut Urteil des Amtsgerichts wurden damit 102 Anleger geworben, die durch ihre Beteiligung an der Helvag mehr als 650.000 Euro verloren haben.

 (weiter)

5.304 beim Rekord-Residenzlauf

2006-05-04 @ 11:19 in Sport

Es war ein Tag der Bestmarken beim 18. Würzburger Residenzlauf: Zuerst konnten sich die Veranstalter über einen neuen Teilnehmerrekord freuen,dann lief die 18-jährige Äthiopierin Wude Ayalew Yimer die zehn Kilometer auf der Straße in neuem Streckenrekord. Bei den Männern war der „Lauf der Asse“ einmal mehr fest in kenianischer Hand.

Start zum Hauptlauf mit über 1.600 TeilnehmernSeit 1989 ist Alfred Langenbrunner von der TG Würzburg als sportlicher Leiter des Residenzlaufs für die Verpflichtung der Spitzen-Athleten verantwortlich: „So zufrieden wie heute war ich noch nie“, bekannte Langenbrunner nach der Siegerehrung. Einen neuen Streckenrekord bei den Frauen und bei den Männern eine bessere Zeit als beim Paderborner Osterlauf vor zwei Wochen hatte er sich vorgenommen, beide Ziele wurden erreicht. Bei den Frauen war es die Äthiopierin Wude Ayalew Yimer, die mit einer Weltklasseleistung aufhorchen ließ: Erst am Abend vorher eingeflogen, unterbot die 18-Jährige mit 31:30 Minuten den bisherigen Streckenrekord der Kenianerin Eunice Jepkorir um acht Sekunden. „Das ist die schnellste Zeit, die von einer Frau in diesem Jahr über zehn Kilometer auf der Straße gelaufen wurde“, betonte Residenzlauf-Streckensprecher Arthur Schmidt.

 (weiter)