Abschied vom "tell-it.net"
Die "schreibmaschine" ist nach elf Monaten und über 200 Texten umgezogen - vom tell-it.net, wo ich trotz meiner vergleichsweise bescheidenen Zugriffszahlen den Rekord halte, auf meinen eigenen Webspace.
Ab sofort geht es unter
woetzel.info
weiter und zwar zum Einstieg mit dem neuesten Teil des Würzburg-Rätsels.
Wir sehen uns!
Schlange verschlingt schwangeres Schaf
Kaum
zu glauben, aber wahr. Wer es nicht glaubt, soll einfach hier
klicken.
Was hungrige Schlangen noch so alles verschlingen, kann man hier nachlesen.
Auch sehr lustig: Dieses Bild.
Ein Gedicht, passend zur stillen Weihnachtszeit
Die anglo-germanische Version, unter anderem gefunden auf festpark.de:
When
the last Kalender-sheets
flattern trough the winter-streets
and
Dezemberwind is blowing,
then ist everybody knowing
that it is
not allzuweit:
she does come - the Weihnachtszeit.
All
the Menschen, Leute, people
flippen out of ihr warm Stüble,
run
to Kaufhof, Aldi, Mess,
make Konsum and business.
Kaufen this
und jene Dings
and the Churchturmglocke rings.
Manche
holen sich a Tännchen,
when this brennt, they cry
"Attention".
Rufen for the Feuerwehr:
Please come
quick to löschen her!"
Goes the Tännchen of in
Rauch,
they are standing on the Schlauch.
(weiter)
Konstantin Wecker sucht die Stille

Heute
hatte ich das Vergnügen (es war auch wirklich eins), für das VOLKSBLATT den Auftritt
von Konstantin Wecker (Fotos (c) Patrick Wötzel) im Rahmen der Vorlesung „Einführung in
die musikpädagogische Psychologie“ an der Uni Würzburg besuchen zu dürfen.
Mit der Psychologie seiner Musik hat der mittlerweile 59-jährige
Liedermacher zwar nicht viel am Hut („Darüber habe ich mir
noch keine Gedanken gemacht“), trotzdem hatte er viel
Interessantes zu sagen.
Nach
der Lesung wichtiger Schlüsselstellen aus seinem teilweise
autobiografischen Roman „Der Klang der ungeliebten ungespielten
Töne“ bin ich mir jetzt schon sicher, dass ich mir das Buch
unter den Weihnachtsbaum lege oder lieber legen lasse. Darin begibt
sich ein erfolgreicher, aber unglücklicher Studiomusiker und
Komponist auf die Suche nach dem Wesen der Musik, nach der
Wahrhaftigkeit der Klänge. Finden kann er sie nur fern vom Lärm
der Welt, in der eigenen Stille. „Ich hatte einen inneren Drang, so
etwas schreiben zu müssen“, offenbarte Wecker im Gespräch
mit seinem Gastgeber Professor Dr. Friedhelm Brusniak, Inhaber des
Lehrstuhls für Musikpädagogik.
(weiter)
Heute getroffen: Shary Reeves
Es
gibt Prominente, die sind arrogant, unnahbar, unfreundlich. Heute durfte ich eine junge Frau kennenlernen, auf die keine dieser Eigenschaften zutrifft: Shary Reeves (Foto (c) Patrick Wötzel), bekannt als Moderatorin der beliebten ARD-Kindersendung
„Wissen macht Ah!“, besuchte in ihrer Eigenschaft als
Botschafterin für die Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe
(DAHW) die Maria-Stern-Schule in Würzburg. Sie berichtete erst
vor der Presse und dann in der Turnhalle vor gut hundert Schülern
von ihren Erfahrungen bei einem Besuch in Tansania, dem Heimatland
der in Deutschland geborenen und aufgewachsenen Moderatorin. Dort hat sie sich auch einige DAHW-Projekte angeschaut.
Ganz
nebenbei machte die „Klugscheißerin“ aus „Wissen macht
Ah“! auch ein wenig Werbung für den 19. Würzburger
Residenzlauf, bei dem sie nicht nur mit Kindern laufen, sondern auch
im Zehn-Kilometer-Hauptlauf antreten wird. Gesucht werden
Kilometer-Sponsoren, deren Beiträge pro gelaufenem Kilometer dann dem DAHW zugute kommen. In den nächsten Tagen werde ich im VOLKSBLATT und an dieser Stelle ausführlicher über das Thema berichten.
Wer braucht einen Weihnachtsbaum?
Auf der A7 Ulm Richtung Würzburg liegt zwischen Gollhofen und Marktbreit laut BR Online im Moment einer auf der Fahrbahn.
Ob auch schon der Weihnachtsschmuck dranhängt oder es sich nur um eine ordinäre Blautanne handelt, geht aus der Meldung leider nicht hervor.
Nachtrag: Inzwischen hat offenbar jemand das Bäumchen mitgenommen.
Überflüssig
Immer wieder schön, diese Zeilen in der täglichen Status-Mail von web.de:
Sie haben keine Nachrichten in ihrem Unbekannt-Ordner. Diese Nachrichten werden 10 Tage nach Erhalt gelöscht."
Steuer für Türklingel
Da ich wegen kleinerer Renovierungsarbeiten zuhause seit ein paar Tagen keine Zeit zum Bloggen habe, hier wenigstens ein kurzer Abstecher zu den myway-news:
Eine Familie in Holland hatte Mühe, sich gegen einen Hundesteuerbescheid zu wehren. Ein Beamter hatte bei ihnen geklingelt, Hundegebell gehört und wollte deshalb die jährliche Hundesteuer kassieren, deren Bezahlung in Holland offenbar gerne vermieden wird.
Die Familie benötigte offenbar große Überzeugungskraft, um dem Beamten klar zu machen, dass sie gar keinen Hund besitzt. Was der Mann gehört hatte, war nur die Türklingel, die fünfzehn verschiedene Bell-Geräusche von sich geben kann.
Rentner-Sex
Wer auf witzige oder seltsame Nachrichten steht und der englischen Sprache einigermaßen mächtig ist, dem kann ich nur die täglichen "odd news" auf myway.com empfehlen.
Da findet sich zum Beispiel sowas oder diese Nachricht über den Mitarbeiter eines Beerdigungsinstitutes in Kasachstan, der von Einbrechern in einem Sarg eingesperrt wurde.
Mein heutiger Favorit: Diese Meldung aus Norditalien, wo eine 70-jährige Frau und ein angetrunkener 59-jähriger Mann beim wilden Sex im fahrenden Auto erwischt wurden. "Ich glaube nicht, dass sie verheiratet sind. Ehepaare würden so etwas wahrscheinlich nicht machen", wird ein italienischer Polizist zitiert.
Selbstkarikatur
Gestern gelesen in der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" auf der Seite mit dem schönen Titel "Erkenntnis und Interesse":
Worte der Woche:
"Weblogs sind Selbstkarikaturen des eigenen Oberstübchens. Ich frage mich immer: Was geben wir da von uns nach draußen?"
Gefunden hat das der FAZ-Redakteur auf dieser Homepage.
Es lohnt sich, über den Satz nachzudenken. Ich würde allerdings das Wort "Karikaturen" durch "Darstellungen" ersetzen.
Amerikas dümmste Brandstifter
Der Wunschtraum jedes Polizisten: In einem Städtchen im amerikanischen Bundesstaat Oklahoma haben zwei Männer vier Stunden lang über Handy besprochen, wie sie das Auto eines Bekannten in Brand setzen wollen. Unglücklicherweise hatte einer der Männer einen falschen Knopf an seinem Handy gedrückt und damit die amerikanische Notrufnummer "911" gewählt. So konnte die Polizei in ihrer Einsatzzentrale das gesamte Gespräch belauschen und aufzeichnen.
"Ich habe das Feuerzeug, auf geht's", hat einer der Männer gesagt. Außerdem wurde unter anderem die Frage diskutiert, ob an einem verbrannten Autowrack Fingerabdrücke festgestellt werden können. Die beiden 24 und 48 Jahre alten Männer wurden festgenommen. Wie hoch ihre Handy-Rechnung ist, ist nicht bekannt.
Quelle: myway
Hundert Fragen
Gut, dass ich in Bayern wohne und nicht in Hessen eingebürgert werden will.
Mit den hundert Fragen, mit denen das Land Hessen ganz offenbar den Zustrom der Zuwanderer abwürgen will, hätte ich nämlich teilweise meine Schwierigkeiten.
Zum Glück gibt es für mich und alle Einbürgerungswilligen im Internet schon die Antworten zum auswendig lernen, und zwar hier.
Gefunden unter anderem beim law blog und bei Justitia Colonia.
Kein Streik beim DGB
Da hat er aber Glück, der Deutsche Gewerkschaftsbund: Obwohl der Gewerkschafts-Dachverband seinen Angestellten wegen sinkender Mitgliederzahlen eine Nullrunde verordnen will, dürfen die Betroffenen nicht streiken.
"Trotz
mehrerer gescheiterter Verhandlungsrunden gibt es laut
Gesamtbetriebsrats-Chefin Margot Bengl aber keine Möglichkeit, zu
Warnstreiks oder zum Streik aufzurufen. Nun solle eine
Schlichtungsstelle weiterhelfen", berichtet heute Spiegel Online.
Die DGB-Beschäftigten fordern wohl deshalb mehr Geld, weil es bei der Dachorganisation sparsamer zugeht als bei den großen Einzelgewerkschaften: Laut Spiegel-Artikel soll ein IG-Metall-Sekretär mit rund 4.000 Euro brutto im Monat einen guten Tausender mehr verdienen als ein DGB-Organisationssekretär beim Einstieg in den Beruf.
Bleibt die Frage: Warum eigentlich darf ausgerechnet bei einer Gewerkschaft nicht gestreikt werden? Passt irgendwie nicht zusammen. Immerhin: Einen Betriebsrat habe sie. Und sie haben sich mit den streikenden Kollegen im öffentlichen Dienst medienwirksam solidarisch erklärt.
(weiter)
Internet-Erziehung
Wenn bei meinem Nachwuchs nchts mehr anderes hilft, werde ich es auch so machen:
Mit einer ungewöhnlichen Methode hat ein Brite seine Tochter dazu gebracht, das
Chaos in ihrem Zimmer zu beenden: Der Computerexperte richtete eigens eine Homepage ein und stellte einige Fotos des
unaufgeräumten Zimmers ins Internet. Die Methode soll erfolgreich gewesen sein.
Gefunden bei web.de
Nackt und ohne Helm
Ein Bürgermeister in Neuseeland will ein FKK-Fahrradrennen in seinem Distrikt verhindern. Das Rennen soll in diesem Jahr zum dritten Mal stattfinden, die Polizei hat offenbar alle rechtlichen Gesichtspunkte überprüft und nichts zu beanstanden.
Das sieht der Bürgermeister anders: Er hat offenbar Ärger mit Bürgern, die sich durch die Nacktradler gestört fühlen. Das Rennen will er aber nicht etwa mit dem Argument verhindern, dass die Teilnehmer im Adams-Kostüm im Sattel sitzen. Für Erregung sorgt bei dem Kommunalpolitiker vor allem die Tatsache, dass die Radler nicht nur keine Kleidung, sondern auch keine Schutzhelme tragen.
Quelle: snopes / my way
Frauengeschichten
Und hier noch mein Beitrag zum "Internationalen Tag der Frau":
Frauengeschichten
Nein, das ist kein humoristisches Angebot, sondern eine umfangreiche Sammlung von Biografien interessanter Frauen der Weltgeschichte.
Winter-Impression
Wenn man - wie ich - in der Innenstadt wohnt und am Wochenende nirgends mit dem Auto hin muss, dann kann der Winter auch seine schönen Seiten haben - wie dieser Blick aus dem Fenster zeigt.
Guter Tee und frisch gebackener Kuchen, die Fußball-Bundesliga auf Premiere - was will man mehr an so einem verschneiten Samstag?
Als Trost für alle anderen:
Jetzt kann es ja wirklich nicht mehr lange dauern mit dem Frühling ....
Nachtrag: Mit einem Bayern-Sieg wäre der Nachmittag noch angenehmer gewesen ... ;-)
FIFA überklebt deutsche Sterne
Wie dumm, wenn man offizieller Auto-Ausrüster der Fußball-Weltmeisterschaft ist, aber keine Busse in Europa herstellt. Das Dilemma will die FIFA nun dadurch lösen, dass Busse eines großen deutschen Automobilherstellers verwendet und deren Sterne abmontiert oder mit Logos der japanischen Marke überklebt werden, berichtet das Hamburger Abendblatt.
Würzburger Krapfen im Netz
Das Würzblog hat's natürlich wieder als erstes entdeckt, aber ich finde es auch ganz interessant: Die Bäckerei Rösner ist jetzt auch mit einem Weblog im Internet vertreten und bietet als erstes mal ihre leckeren Faschingskrapfen an.
Als Bild hätten sie aber lieber eine hübsche Verkäüferin nehmen sollen, die genußvoll in die Dinger reinbeißt. Ich bleibe daher lieber bei den Faschingskrapfen vom Rösner-Konkurrenten bei mir in der Nachbarschaft .
Spontanstart!
Ich bin Jurist, Gerichtsberichterstatter, Lokal-Journalist, Sportreporter.
Mein Revier: Würzburg.
Als eifriger Blog-Leser und - Beobachter wollte ich schon lange ein eigenes haben.
Weil ich aber (noch) kein Geld für eigenen Web-Space ausgeben will, versuche ich es auf diesem Weg - erst mal sehen, ob ich überhaupt die nötige Zeit dafür habe.
Let's blog!