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Joseph F. Smith - Familien- und Generationsprobleme

geschrieben von mormonen | 13 Jun, 2008
    Zu einer Zeit, wo das Generationsproblem immer öfter diskutiert wird und Uneinigkeit zwischen Eltern und Kindern alltäglich ist, ist es tröstlich zu wissen, daß es noch Familien gibt, die durch Liebe und Verständnis eng verbunden sind.
    Derart war die Familie Joseph F. Smiths, dem Vater einer Familie mit 48 Kindern, von denen er jedes auf besondere Weise liebhatte. Es ist bezeichnend, daß die Kirche gerade während Präsident Smiths Amtszeit vielleicht mehr als zu irgendeiner anderen Zeit anfing, den Schwerpunkt auf die Familie, den Familienabend und den Wert des Familienlebens im allgemeinen zu legen — einen Schwerpunkt, der in unserer Zeit wieder stark zum Vorschein kommt.
    Ironischerweise wuchs Joseph F. Smith jedoch ohne die Art von Familienleben auf, für die er sich später so einsetzte, da er schon in früher Jugend beide Eltern verloren hatte. Vielleicht ist es auf diesen Verlust zurückzuführen, daß er sich so sehr der dringenden Notwendigkeit der Geborgenheit bewußt war, die eine Familie geben kann. Joseph F. Smiths Vater, Hyrum Smith, wurde von einem Pöbelhaufen erschossen, als der zukünftige Präsident erst sechs Jahre alt war.
    Es ist bekannt, daß Hyrum die Hauptstütze des Propheten Joseph Smith während der meisten Zeit seines Lebens war und daß Joseph seinen älteren Bruder wie sein eigenes Leben geliebt hatte. Auch der Herr hatte seine Liebe Hyrum gegenüber
    zum Ausdruck gebracht, „wegen der Lauterkeit seines Herzens und weil er ,das liebt, was vor [ihm] recht ist"`.
    Während seines ganzen Lebens liebte Joseph F. Smith seinen Vater mit besonderer Hingabe, einer Hingabe, die sich aus dem ausgezeichneten Verhältnis zwischen Vater und Sohn ergab. Noch viel später blieb in ihm das Andenken an den Vater lebendig, als dieser auf dem Weg nach Carthage war. „Ohne von seinem Pferd zu steigen”, erzählte Präsident Smith später, „beugte sich mein Vater aus seinem Sattel und hob mich zu sich empor. Er gab mir zum Abschied einen Kuß, setzte mich wieder auf die Erde, und ich sah ihn wegreiten.” Diesem Erlebnis sollten Tage der Ungewißheit und eine Nacht desSchreckens folgen. „Ich erinnere mich der Mordnacht .... als einer der Brüder aus Carthage kam und nach Einbruch der Dunkelheit an unser Fenster klopfte und meiner Mutter zurief: ,Schwester Smith, man hat ihren Mann getötet.'” Dies geschah, als Joseph F. Smith erst sechs Jahre alt war. Noch als Erwachsener erinnerte er sich an die Ungeweißheit und den Schrecken dieser Nacht.
    Zwei Jahre später sollten Joseph F. Smith und seine verwitwete Mutter mit vielen anderen Mormonenpionieren den Treck über die Prärien Amerikas beginnen. Während dieser Zeit des großen Trecks lernte er von seiner Mutter das Glauben. Hier nun zwei Beispiele dafür:
    Das erste hat mit dem Verlust ihrer Ochsen bei der Überquerung der Prärie zu tun. Präsident Smith sagt dazu, daß es „einer der ersten praktischen und eindeutigen Beweise für die Wirksamkeit des Betens für mich war”. Der Eindruck, den dies auf ihn machte, sollte ihm sein ganzes Leben helfen.
    Als die Familie Smith eines Morgens erwachte, merkte sie, daß ihr bestes Ochsengespann fehlte. Joseph und sein Onkel Joseph Fielding machten sich auf und suchten einen ganzen Vormittag vergebens. Müde und mutlos kehrten sie ins Lager zurück. Dort fanden sie Mary Fielding Smith auf ihren Knien, wie sie Gott bat, ihnen doch bei der Suche zu helfen, da der Verlust der Ochsen das Erreichen ihres Bestimmungsortes weiter verzögern würde.
    Als sie sich vom Beten erhob, sagte diese junge Pioniermutter ihrem Bruder und ihrem Sohn, sie sollten in der Zwischenzeit frühstücken, während sie die Ochsen zurückbringen würde. Obgleich ihr Bruder versuchte, sie davon zu überzeugen, daß weiteres Suchen sinnlos sei, ging sie zum Fluß hinunter. Auch hörte sie nicht auf einen Hirten von einer Wagenkolonne aus Missouri, der ihr weismachen wollte, er hätte am Morgen gesehen, wie die Ochsen in die entgegengesetzte Richtung gelaufen seien. Mary Smith ging weiter auf den Fluß zu. Als sie am Ufer angekommen war, drehte sie sich um und winkte ihren Bruder und ihren Sohn zu sich. Sie fanden die Ochsen an einer Gruppe Weiden festgebunden und versteckt. Offenbar wollte sie jemand so lange dort lassen, bis die Pioniergruppe weitergezogen wäre, um dann zurückzukommen und die Ochsen zu holen.
    Das zweite Erlebnis hatte auch mit dem Verlust eines Ochsens zu tun und mit der schlechten Behandlung Mary Fielding Smiths seitens eines Wagenmeisters, der Streit mit ihr suchte. Immer wenn Menschen auf solch eine Weise zusammengewürfelt werden, wie das bei den Pioniergruppen der Fall war, geht leicht das Temperament mit einigen durch, und Spannungen können entstehen. Fast jeder Junge, der mal in einem Pfadfinder- oder ähnlichem Lager war, oder auch Mädchen, können dies bestätigen.
    So war es also fast unvermeidlich, daß auch unter Aden Pionieren derartige Reibereien entstanden.
    Die 'Meinungsverschiedenheit war in diesem Fall daraus erwachsen, daß der Wagenmeister gemeint
    hatte, die Witwe Smith sei nicht genügend ausgerüstet, um das Tal zu erreichen, und daß sie jeder Wagengruppe zur Last fallen würde. Schließlich entschloß er sich: „Ich muß Sie wohl oder übel mit durchbringen oder Sie auf der Strecke lassen.” Worauf Mary Fielding Smith erwiderte: „Ich werde Sie auf dem Weg dahin noch schlagen und werde auch keine Hilfe von Ihnen in Anspruch nehmen.” Und so wurden die Fronten bezogen, und die Kompanie setzte sich in Bewegung. Alles ging gut bis etwa zu dem Gebiet zwischen dem Platte- und dem Sweetwaterfluß, als sich einer von Schwester Smiths Ochsen wie vergiftet im Joch niederlegte. Allem Anschein nach kämpfte das Tier mit dem Tode. Es versteifte seine Gliedmaßen krampfartig, und alle glaubten, es werde augenblicklich sterben. Auch die Wagen dahinter mußten stehenbleiben, so daß der Führer der Kompanie nach vorne gestürmt kam und „schimpfte und tobte, als wenn die Welt untergehen sollte”.
    „Sehen Sie”, sagte er, „ich hab's Ihnen doch gesagt, daß man Ihnen noch helfen muß und daß Sie der Kompanie zur Last fallen würden.” Doch da hatte er sich geirrt. Sie zog eine Flasche mit geweihtem Öl hervor und bat ihren Bruder und JamesLawson den Ochsen zu segnen, wie sie es bei einem kranken Menschen tun würden, denn es war ihr lebenswichtig, daß der Ochse wieder genas. Ihre ernste Bitte wurde erfüllt. Die Brüder gossen ÖI auf das Haupt des Ochsen, legten ihm die Hände auf und geboten der Macht des Zerstörers. Augenblicklich war der Ochse wieder auf den Beinen, und wenig später schon zog er im Joch, als wäre nichts passiert. 'Das verwunderte die Kompanie sehr. 'Sie waren nicht weit gekommen, da fiel ein anderer von Schwester Smiths Ochsen hin wie der erste; doch bei gleicher Behandlung stand auch er wieder auf. Dasselbe wiederholte sich noch ein drittes Mal.
    Während all dieser Vorgänge war der junge Joseph F. nur ein Beobachter, doch er spürte die Macht des Priestertums, die sein Onkel ausübte. Er sah aber auch den großen Glauben seiner verwitweten Mutter, einer Frau, die einen tiefen Eindruck auf ihn machte. Vier Jahre nach dem Einzug in das Tal verlor er mit 14 Jahren seine Mutter. Er hatte nun keinen Vater und keine Mutter mehr.
    In seinem 15. Lebensjahr wurde Joseph F. Smith zum Ältesten ordiniert, er empfing sein Endowment und wurde auf Mission nach Hawaii geschickt. Dort aber sollte er Krankheit und Mutlosigkeit in einem Maße erleben, das ein junger Mann seines Alters sonst nicht gewöhnt ist. Doch mit diesen Erfahrungen vertiefte sich seine Seele, und seine geistigen Fähigkeiten nahmen bei jedem spirituellen Einblick, den er gewann, zu. Eine dieser Erfahrungen war ein Traum, der sich bezeichnenderweise um die Familie drehte. Er träumte ihn zu einer Zeit auf Mission, als er sehr niedergeschlagen war. „Ich war ... ganz ohne Freund, ausgenommen die Freundschaft eines armen, unwissenden Volkes. Ich fühlte mich in meinem Zustand der Armut, mangelnder Intelligenz und Kenntnis so minderwertig, eben wie ein Junge, daß ich kaum wagte, jemandem ins Gesicht zu schauen.”
    Der Traum enthielt viel; doch war die Hauptsache wohl, daß ein kleiner Junge vor den Propheten Joseph Smith gebracht wurde. Im Traum sah er seinen Vater und seine Mutter, die ihm auch das Kind übergab. Er trug das Kind zum Propheten, übergab es ihm und trat zurück. Sodann bildeten Joseph Smith, Hyrum Smith und Brigham Young — oder zur Zeit des Traumes noch lebte — ein Dreieck um das Baby, segneten es, und Joseph Smith übergab es dann wieder Joseph F. Als der junge Missionar dem Propheten das Baby übergeben hatte, hatte er mit der Hand gegen die Brust des Propheten gedrückt, um festzustellen, ob der Prophet auch wirklich anwesend war. Als er dann zurückging, um das Kind wieder in Empfang zu nehmen, hatte sich Joseph F. nochmals vorgenommen festzustellen, ob dies nur ein Traum oder Wirklichkeit war.
    „Ich wollte wissen, was es zu bedeuten hatte. Also drückte ich mich selbst an den Propheten. Ich spürte die Wärme seines Leibes. Er lächelte mich an, als ob er den Zweck meines Vorhabens ergründet hätte. Er übergab mir das Kind; ich brachte es meiner Mutter und legte es ihr in den Schoß.
    Als ich am nächsten Morgen erwachte, war ich ein Mann, obgleich ich noch ein Junge war. Es gab nichts auf der Welt, was ich fürchtete ... Diese Vision, diese Offenbarung und das Zeugnis, das ich zu jener Zeit erfuhr, machten mich zu dem, was ich bin, so ich etwas Gutes, Reines oder Rechtschaffenes vor dem Herrn an mir habe. Es half mir durch jede Prüfung und Schwierigkeit hindurch."
    Aus den Worten Präsident Smiths geht ziemlich klar hervor, daß er wohl hauptsächlich mit diesem Erlebnis zum Ausdruck bringen wollte, wie doch dies sein Zeugnis vom Propheten Joseph Smith gestärkt und vergrößert hatte. F.5 muß einem aber an diesem Traum eine Kleinigkeit auffallen, über die sich Präsident Smith nicht ausläßt, und das ist die Darstellung eines kleinen Jungen vor dem Propheten Joseph Smith, um ihn vom Propheten segnen zu lassen. Angesichts der Tatsache, daß zwei von Präsident Smiths Söhnen später einmal dem Rat der Zwölf angehören sollten, wovon einer, nämlich Joseph Fielding Smith, später Präsident der Kirche werden und somit in der Nachfolge Joseph Smiths den Mantel des Propheten tragen sollte, fragt man sich doch, ob dieser Traum, den er als junger Missionar „allein auf einer Matte, dort in den Bergen Hawaiis” hatte, nicht auch prophetische Ausmaße hatte.
    Das Leben und die Zeit vermögen viel zu ändern, wie sie es auch in Joseph F. Smiths Fall taten. Er sollte weder sein ganzes Leben lang allein noch einer Familie beraubt bleiben. Als er 20 Jahre alt war, heiratete er seine erste Frau, Levira Clark, kurz bevor er auf seine zweite Mission — diesmal nach Großbritannien — ging. Auf dieser Mission hatte er den Trost, jemanden auf sich warten zu wissen. Dieser Frau sollten sich später noch fünf Frauen zugesellen (da er während der Zeit lebte, in der die Vielehe ausgeübt wurde) sowie 48 Kinder. Seine Familie war nie überaus wohlhabend, aber sie wurde mit Liebe gesegnet, mit einer Art Liebe, die dann entsteht, wenn Menschen lernen müssen, nur auf Liebe allein zu bauen. Zwei der schönsten Beispiele dieser Liebe stammen aus der Zeit, wo er noch ein junger Vater war, der mit drei Dollar am Tage auskommen mußte — und das in Sachwerten.
    Ein Weihnachtserlebnis ist besonders ergreifend. Nachdem er die mittellose Lage geschildert hatte, in der er sich befand, sowie seine Gefühle, daß alle um ihn herum so viel zu haben schienen, schildert er, wie er einen Tag vor Weihnachten in die Stadt fuhr, „um etwas für die Kinder zu kaufen”.
    „Ich wollte ihnen eine Freude machen und den Weihnachtstag von allen anderen Tagen abheben - doch hatte ich nicht einen Cent, womit ich es hätte tun können! Ich ging die Main-Street auf und ab und besah mir die Schaufenster ... überall — schlich mich dann aus den Augen der anderen Menschen und setzte mich hin und weinte wie ein Kind, bis der vergossene Schmerz mein bekümmertes Herz erleichterte. Nach einer Weile kehrte ich nach Hause zurück so leer, wie ich gegangen war, und spielte mit meinen Kindern und war für sie dankbar und glücklich.”
    Das andere Erlebnis war der Verlust seiner Erstgeborenen, einer kleinen Tochter namens Mercy Josephine, die er liebevoll „Dodo” nannte. Die kleine Dodo, die älteste Schwester Joseph Fielding Smiths, starb, als sie drei Jahre alt war. Nachdem der Vater Nacht für Nacht an ihrem Bettchen gewacht, sie gehalten und ihr Mut zugesprochen hatte, war er sehr in Sorge, als sie eines Nachts keinen Schlaf fand. Als sie am nächsten Morgen sagte: „Heute nacht schlafe ich aber, Vati”, „stachen [ihm] die Worte durchs Herz”. Kurz darauf starb sie. Sein Herzenskummer kann nur in den Worten eines Briefes hinreichend ausgedrückt werden, den er zu dieser Zeit an seine Frau Edna schrieb.
    ,,Ich traue mir kaum zu schreiben, selbst jetzt noch schmerzt mein Herz, und mein Sinn ist mir verwirrt; so ich murre, möge Gott es mir verzeihen. Meine Seele wird mit stechendem Schmerz geprüft, mein Herz ist zerschlagen und wird fast entzweigerissen. Mir ist elend. Meine Wohnung erscheint mir verlassen und fast düster ... meine liebe Dodo ist fort! Ich kann es kaum glauben, und mein Herz fragt: ,Kann es sein?' Ich blicke vergebens umher; ich höre, kein Laut; ich irre durch die Räume, alle sind so leer und verlassen. Ich sehe auf den Gartenweg hinunter, gucke ums Haus, suche hier und da nach einem flüchtigem Blick eines kleinen goldigen Blondschopfs mit dem sonnigen Gemüt und den rosigen Bäckchen, aber leider keine kleinen, trappelnden Schritte. Keine strahlenden kleinen schwarzen Augen, die vor Liebe für den Papa leuchten; keine kleine, süße, neugierige Stimme ... , keine weichen Händchen mit Grübchen darauf, die mir um den Hals fallen, keine süßen, rosigen Lippen, die in kindlicher Unschuld meine zärtliche Umarmung und meine Küsse erwidern, sondern ein kleiner leerer Stuhl. Ihre kleinen Spielsachen sind versteckt, ihre Kleidchen fortgepackt, und nur der eine trostlose Gedanke zwingt mir sein überwältigendes, bleiernes Gewicht aufs Herz: Sie ist nicht hier, sie ist fort! ... Ich bin fast rasend, denn nur Gott weiß, wie sehr ich mein Mädchen geliebt habe, das Licht und die Freude meines Herzens."
    46 Jahre später, gerade noch zwei Jahre vor seinem eigenen Tod, schrieb Präsident Smith in sein Tagebuch: „Heute ist der 49. Jahrestag der Geburt meines erstgeborenen Kindes, Mercy Josephine. Ein äußerst hübsches und intelligentes kleines Mädchen. Sie starb am 6. Juni 1870, fast drei Jahre alt, und hinterließ nur die Erinnerung an die besten, schönsten und glücklichsten drei Jahre meines ganzen Lebens bis zu dieser Zeit. 0 wie ich diesen kleinen Engel der Liebe und des Lichtes geliebt und geschätzt habe!”
    Welches Generationsproblem könnte den Fluß solcher Liebe hemmen? Oder wer könnte je die Echtheit und Wichtigkeit dieser Worte Präsident Smiths anzweifeln, die er, kurz nachdem er der Prophet des Herrn geworden war, sagte:
    „Außerhalb des eigenen Heims kann es ein echtes Glück nicht geben. Wer für seinen Bestand kämpft, der wird auch selbst dadurch erhoben, daß er sich deshalb anstrengt und Opfer bringt. ,Die Menschen versuchen bisweilen, einen Ersatz für das Familienleben zu finden; sie reden sich ein, Familienleben bedeute Einengung; die vollkommene Freiheit bestünde darin, ,daß man absolute Freizügigkeit genieße. Aber Glück gibt es nicht ohne Dienen, und kein Dienen ist größer als dies, daß man das Zuhause zu einer göttlichen Einrichtung macht und das Familienleben fördert und aufrechterhält.
    Wer sich den dazugehörigen Verpflichtungen entzieht, der geht eines wichtigen Teils menschlichen Wohlbefindens verlustig. Man mag vielleicht gesellschaftlichen Vergnügungen nachgehen, aber diese sind nur oberflächlich und führen später zur Enttäuschung.”
    Arthur R. Bassett, Januar 1973