Brigham Young und gesellschaftliche Verantwortung
geschrieben von mormonen | 29 Feb, 2008Manche Menschen sind es zufrieden, das Leben so zu akzeptieren, wie es seit jeher ist. Andere wiederum, die eine Vorstellung davon haben, wie das Leben sein könnte, sind erst dann zufrieden, wenn sie alles getan haben, was sie können, um diese Vorstellungen Wirklichkeit werden zu lassen.
Brigham Young war ein solcher Mensch. Er hatte sich mit einunddreißig Jahren zum Evangelium bekehrt und war von einer lebhaften Vorstellung dessen erfüllt, was die Aufrichtung des Gottesreiches auf der Erde betraf. Für ihn war dieses Gottesreich kein Traum, sondern eine reale Möglichkeit, eine neue Art zu leben, eine neue Gesellschaftsform. Und er ließ seine Gedanken von dieser Vorstellung lenken, bis es so war, als brenne in seinem Herzen ein Feuer, wie es bei Jeremia heißt (siehe Jeremia 20:9).
„Ich habe das Gefühl, ich könnte ständig halleluja rufen”, sagte er einmal, „wenn ich daran denke, daß ich den Propheten Joseph Smith gekannt habe.... Wir haben die Macht, mit dem Werk, das Joseph begonnen hat (dem Aufbau des Gottesreiches), fortzufahren, bis alles für das Kommen des Menschensohnes bereit ist. Das ist die Aufgabe der Heiligen der Letzten Tage, und etwas anderes obliegt uns derzeit nicht.” (Journal of Discourses, 3:51.)
Die Aufgabe, das Gottesreich aufzubauen, hat seine Ziele, sein Leben und letztlich seine ewige Bestimmung beeinflußt.
Ein Mensch, der von einem Ziel so sehr durchdrungen ist, wie Brigham Young es war, kann sich glücklich schätzen. Ihm war kein Opfer zu groß, wenn es einen Sinn hatte, vor allem wenn es darum ging, das Gottesreich auf der Erde aufzubauen. Um dieses Ziel zu erreichen, gab er sein Leben als Zimmermann in Mendon, New York. auf und machte sich auf den Weg, um sich erst wieder endgültig niederzulassen, als er sich — und der Kirche -- auf der anderen Seite des Kontinents, im Salt Lake Valley, eine neue Heimat schuf.
Brigham Young, der sich 1832 im verschneiten Winter hatte taufen lassen, war noch am Rand des Gewässers konfirmiert und dann in seinem drei Kilometer entfernten Haus zum Ältesten ordiniert worden, noch ehe seine Kleidung wieder trocken war. Und noch ehe das Jahr vorüber war — ein wichtiges Jahr, in dem seine erste Frau starb und er dem Propheten Joseph Smith zum ersten Mal begegnete —, war Brigham Young schon wieder im Schnee unterwegs, diesmal um seinen Freunden in Kanada von seiner neugewonnenen Lebensperspektive zu erzählen.
In der Dezemberkälte machten Brigham Young und sein jüngerer Bruder Joseph sich zu Fuß auf den Weg nach Kingston im nördlichen Kanada. Diese Reise führte die jungen Ältesten über eine Entfernung von vierhundert Kilometern in knietiefem Schnee, unter dem sich eine dicke Schlammschicht befand. Nur wer schon einmal durch Schnee und Schlamm gestapft ist, kann sich vorstellen, welch mühsames Unterfangen das für die beiden Missionare war. Die Reise wurde noch zusätzlich dadurch erschwert, daß sie fast zehn Kilometer auf einer Eisschicht zurücklegen mußten, die so dünn war, daß sie unter ihren Füßen brach und das Wasser durchließ, his es ihre Schuhe halb bedeckte.
Zwei Monate lang arbeiteten die Missionare in diesem Gebiet und tauften fünfundvierzig Menschen. Jemand, dem seine Unzulänglichkeit zu schaffen macht, fühlt sich vielleicht getröstet, wenn er hört, daß die Missionsarbeit auch Brigham Young nicht leicht gefallen ist. Er war der Meinung, er sei ein hoffnungsloser Fall, wenn es ums Reden ging:
,Was hat es mir doch für ein Kopfzerbrechen bereitet, wenn ich den Leuten meine Gedanken darlegen wollte und mir die passenden Worte fehlten; aber ich war so fest entschlossen, daß ich immer mein Bestes gab" (Journal of Discourses, 5:97.)
Es verging noch ein weiteres Jahr, und es kam noch eine Mission, ehe Brigham Young sich mit seiner kleinen Familie in Kirtland niederlassen konnte, wo er sich sehr mit dem Propheten Joseph Smith anfreundete. Auf seiner zweiten Mission brachte er zwanzig weitere Menschen ins Gottesreich, und dann führte er sie nach Kirtland, so wie er später den Zug der Heiligen nach Westen anführte. Nachdem Brigham Young sich dann in dem Städtchen Kirtland im nördlichen Ohio niedergelassen hatte, erfuhr er von dem Propheten Joseph Smith viel über Zion, den Wohnort derer, die im Herzen rein sind.
1834 mußte Brigham Young für die Sache Zions wieder große Opfer bringen, als er Joseph Smith auf dem Marsch des Zionslagers begleitete. In Kirtland wurde gemeldet, daß die Heiligen in Missouri vom Pöbel aus ihren Häusern vertrieben worden waren und daß sie Hilfe brauchten. Es erging ein Aufruf an die Brüder in Kirtland. Joseph Smith und 205 weitere Männer folgten dem Ruf Sie wollten der Gewalt mit Gewalt begegnen. Diejenigen, die mitmarschierten, wußten, daß am Ende des 1600 Kilometer langen Marsches vielleicht der Tod auf sie wartete.
Die Generation von Brigham Young war lange Fußmärsche gewohnt, aber dieser Marsch war doch etwas anderes. Brigham Young erzählte später, er sei als Missionar Monat für Monat mit Blut in den Schuhen gelaufen, aber selbst die Missionsarbeit sei im Vergleich zu den Strapazen dieses Marsches in der Frühsommerhitze gar nichts gewesen.
Je länger die Männer so Tag für Tag marschierten, desto erschöpfter waren sie; manche wurden ungeduldig und aufbrausend. Dann schlug die gefürchtete Cholera mit den entsetzlichen Krämpfen und dem plötzlichen Sterben zu. Zwei Jahre zuvor war Nordamerika von einer großen Choleraepidemie heimgesucht worden, und die Symptome waren wohlbekannt – Durchfall, krampfartiges Erbrechen und schmerzliche Krämpfe, von Austrocknen gefolgt; das Gesicht lief blau an und fiel ein, Hände und Füße verfärbten sich dunkel und wurden kalt, und die Haut an Händen und Füßen zog sich zusammen.
Der Tod konnte innerhalb eines Tages, ja sogar innerhalb einer Stunde eintreten, und manchmal fiel das Opfer einfach vornüber, wie von einer Axt gefällt. Manche Mitglieder des Zionslagers versuchten zu fliehen, aber Brigham Young blieb. Joseph Smith bezeichnete Brigham Young später als einen von denen, die sich am eifrigsten um die Kranken gekümmert und die Toten begraben hatten.
Schon bald nach den Erlebnissen des Zionslagers wurde Brigham Young als Mitglied des ersten Kollegiums der Zwölf Apostel in unserer Zeit berufen, das 1835 gegründet wurde. Die neue Berufung brachte für Brigham Young manche Veränderung mit sich, und er spürte die Last der wachsenden Verantwortung. Aber sein Lebensziel änderte sich nicht: er wollte das Werk fortführen, das Joseph Smith begonnen hatte, bis alles für das Kommen des Menschensohnes bereit war.
Zwei Szenen aus Brigham Youngs Leben als Apostel vermitteln einen Einblick in sein unablässiges Bemühen um dieses Ziel. Beide trugen sich 1839 zu.
Es war Februar. Joseph Smith saß im Gefängnis zu Liberty gefangen, und Brigham Young lenkte als Präsident des Kollegiums der Zwölf die Geschicke der Kirche. Er mußte jetzt die Heiligen von Missouri nach Illinois umsiedeln. Kaum jemand war dafür ausgerüstet; viele waren völlig mittellos, und weil sie so sehr darauf erpicht waren, von Missouri fortzukommen, war die Versuchung, davonzulaufen, um das eigene Lehen zu retten, groß. Aber Brigham Young war nicht der Meinung, daß ein solches Vorgehen einem wahren Heiligen angemessen war. Die Gesellschaft konnte nicht bestehen, wenn die Menschen nicht lernten, einander mit Liebe und Anteilnahme zu begegnen.
Deshalb wurde eine Versammlung einberufen, auf der ein Bund festgelegt wurde, der besagte, daß die Unterzeichneten nicht eher aufbrechen wollten, als bis sie allen Armen geholfen hatten, mit ihnen zu gehen.
Brigham Young und seine Familie machten sich in Begleitung der Familie von Heber C. Kimhall (Elder Kimhall war in Missouri gehlieben) im kalten Februar auf den Weg und lenkten ihre Wagen in Richtung Illinois. Es war einer der merkwürdigsten Trecks in der langen Geschichte der Mormonentrecks.
Nachdem sie auf den gefrorenen Ebenen von Missouri bereits zweiunddreißig Kilometer zurückgelegt hatten, hielt Brigham Young an, baute für seine Frau und die fünf Kinder einen behelfsmäßigen Unterschlupf und kehrte dann dorthin zurück, von wo er aufgebrochen war. Dort lud er etliche der armen und verzweifelten Heiligen auf seinen Wagen und kehrte zu seiner Familie zurück. So legte er einen fast dreimal so weiten Weg zurück wie seine Mitreisenden. Später, als die Reise in Quincy, Illinois, zu Ende war, fand eine eindrucksvolle Versammlung statt. Die Mitglieder in Quincy erfuhren, daß sich immer noch fünfzig Familien in Far West befanden, die zu arm waren, uni sich auf den Weg zu machen. Noch einmal vereinten sie ihre Bemühungen und boten an, das wenige, das sie hatten, zu verkaufen – ihre Hüte, Mantel und Schuhe –, damit die anderen nachkommen konnten. Brigham Young meinte dazu:
,Wir brachen das Brot und nahmen das Abendmahl. Gegen Ende der Versammlung waren 50 Dollar eingesammelt worden, und es wurden mehrere Gespanne verpflichtet, die Brüder zu holen. Zu denen, die ihre Gespanne aussandten, gehörte auch die Witwe von Warren Smith, der zusammen mit seinem Sohn bei dem Massaker an Haun's Mill umgekommen war. Sie schickte ihr einziges Gespann auf dieser Hilfsmission "
Durch diese und viele weitere, ähnliche Erfahrungen wurde Brigham Young in der Überzeugung bestärkt, daß Menschen sich in Liebe zusammentun können, daß sie eine christlichere Gesellschaftsordnung begründen können, die auf Liebe und gegenseitiger Anteilnahme beruht.
In der zweiten Szene aus diesem Jahr kommt Brigham Youngs Entschlossenheit zum Ausdruck, für den Aufbau des Gottesreiches alles zu opfern. Sie begab sich irgendwann in der Zeit zwischen September 1839 und Februar 1840, als er nach Großbritannien auf Mission ging.
Uns geht es hier um seine Reise nach New York. Es war die Zeit gekommen, wo die Zwölf eine besondere Mission antreten sollten. Aber wie so viele seiner Brüder war Brigham Young krank; anscheinend hatte er Malaria. Ihm tat alles weh, aber irgendwie schaffte er es, sich in seinem Haus in Montrose, Iowa, aus dem Bett zu erheben und sich für die Reise anzukleiden. Da er keinen Mantel besaß, nahm er eine Kindersteppdecke mit, in die er sich hüllte. Alle seine Kinder lagen mit Fieber zu Bett. Auch seine Frau war krank und auf Hilfe angewiesen. Das kleinste Kind war erst zehn Tage alt. Der Mississippi war nur etwa 150 Meter entfernt, aber Brigham Young konnte nicht einmal bis ans Ufer laufen. Ein Nachbar kam mit seinem Wagen, und Brigham Young kroch hinein. Jemand erwartete ihn am Fluß, und er wurde ans andere Ufer gerudert, wo Israel Barlow ihn zu Pferd zum Haus von Heber C. Kimball in Nauvoo brachte. Dort brach er zusammen und konnte vier Tage lang nicht aufstehen.
Dann kam die Zeit zum Aufbruch, und die Missionare machten sich auf den Weg nach Osten, so gut sie konnten. Brigham Young lag hinten in einem Wagen. Wer schon einmal eine richtige Grippe hatte, kann sich gewiß vorstellen, was es heißt, über die Landstraßen zwischen Illinois und Indiana zu holpern. Vier Monate darauf kam Brigham Young in New York City an – er war endlich wieder gesund, aber die Schwierigkeiten waren noch nicht überwunden. Als er in Brooklyn eine Fähre besteigen wollte, stürzte er irgendwie gegen einen großen Eisenring und renkte sich die linke Schulter aus. Während zwei seiner Brüder ihn fest gegen das Deck drückten, ergriff Parley P. Pratt seine Hand und zog, wobei er einen Fuß gegen Brigham Youngs Seite stemmte. So schmerzlich diese Prozedur auch war, Elder Young führte den Knochen mit der rechten Hand wieder in die Gelenkkapsel zurück. Dann wurde er ohnmächtig und konnte sich anschließend mehrere Tage lang nicht allein anziehen.
Andere hätten sich vielleicht entmutigen lassen und schon lange vorher aufgegeben. Aber Brigham Young gab niemals auf, wenn es um die Aufrichtung des Gottesreiches ging. Er machte weiter, bestieg das Schiff und war auf dein Weg nach England fast die ganze Zeit seekrank. Als er in England ankam, war er so ausgezehrt, daß sein Vetter Willard Richards ihn nicht erkannte.
Nach monatelanger anstrengender Missionsarheit kehrte er zu seiner Familie zurück. Der Herr hatte sein Opfer angenommen. Bei der Ankunft in Nauvoo wurde Elder Young dieses Lob ausgesprochen:
„Teurer und vielgeliebter Bruder Brigham Young, wahrlich, so spricht der Herr zu dir: Mein Knecht Brigham, es wird von dir nicht mehr gefordert, daß du, wie in der Vergangenheit,
deine Familie verläßt, denn dein Opfer ist für mich annehmbar.
Ich habe deine Arbeit und Mühe gesehen, als du um meines Namens willen gereist bist.
Darum gebiete ich dir, sende mein Wort hinaus, und sorge fortan und für immer besonders für deine Familie. Amen.” (LuB 126:1-3.)
So wurde Brigham Young auf die Rolle als Prophet vorbereitet. Nach dem Märtyrertod von Joseph Smith führte Brigham Young die Heiligen ins Great Salt Lake Valley. 1847, mit sechsundvierzig Jahren, wurde er als der zweite Präsident der Kirche bestätigt. Unter seiner Führung ließen die Heiligen der Letzten Tage die Wüste blühen wie eine Lilie. Sie erforschten und besiedelten eine große Wildnis; sie gründeten Städte und kleinere Ortschaften, sie bauten Wohnhäuser, Gemeindehäuser und Tempel, pflanzten, bewässerten und ernteten; sie bauten ganze Industriezweige auf, gründeten Geschäfte und legten Verkehrswege an. Sie lehrten ihre Kinder die Grundsätze des Evangeliums und sandten Missionare an entlegene Orte auf der Erde.
Nicht nur einmal, sondern viele Male legte Brigham Young buchstäblich sein Leben auf den Altar, um das Gottesreich, das irdische Zion, aufzurichten. Alles andere war diesem Ziel untergeordnet; er glaubte von ganzem Herzen daran. Aufgrund seiner Vorbereitung war er für den Herrn der richtige Mann, der die anderen ermutigen sollte, am Aufbau der idealen Gesellschaftsordnung mitzuwirken. Sein Engagement für Christus war vorbehaltlos. Als Prophet des Herrn sagte er in vorgerückten Jahren einmal:
„Ich habe Zion ständig vor Augen. Wir werden nicht darauf warten, daß Engel oder Henoch und seine Leute kommen und Zion aufbauen, sondern wir werden es aufbauen. Wir werden Weizen anbauen, Häuser bauen, unsere Farmen einzäunen, unsere Weingärten und Obstgärten anlegen und alles produzieren, was unser Leben behaglich und glücklich macht, und auf diese Weise wollen wir auf der Erde Zion aufbauen und es von allem Unreinen säubern.
Von uns muß ein heiliger Einfluß über alles ausgehen, worüber wir irgendwelche Macht haben; über den Boden, den wir bebauen, über die Häuser, die wir bauen, und über alles, was wir besitzen; und wenn wir aufhören, uns an das zu klammern, was verderbt ist, und in unserem Herzen, in unseren Häusern, in unseren Städten und in unserem ganzen Land das Zion Gottes aufrichten, dann werden wir letztlich die Erde überwinden, denn wir sind die Herren der Erde. Und anstelle von Dornen und Disteln wird sie jede nützliche Pflanze hervor bringen, die sich als menschliche Nahrung eignet und die verschönert und schmückt." (Journal of Discourses, 9:284.)
Kurz gesagt, bei der Planung von Gemeinwesen ging es Brigham Young nicht bloß um die Häuser und die Obstgärten. Es ging um die Aufrichtung einer Wohnstatt für Engel, um ein Stück Himmel auf Erden. Bildung, Musik und Kunst sollten eine beherrschende Rolle spielen, und er sah die Zeit voraus, wo das Zion im Westen der Vereinigten Staaten allen Völkern als Beispiel dienen sollte, zu dem sie kommen und von dem sie lernen sollten.
Sein Traum ist in mancher Hinsicht noch unerfüllt geblieben, weil wir nicht alle seine Bedeutung erfassen. Man ist versucht, an unsere Generation die Frage zu richten: "Wo sind heute in der Kirche die Männer, Frauen und Jugendlichen, die sich so wie Brigham Young der Verwirklichung dieses selben Traums weihen.'" Hoffentlich lautet die Antwort:: „Hier, in unserer Gemeinde, in unserem Zweig.”
Höhepunkte im Leben von Brigham Young,1801-1877
| Jahr | Alter | Ereignis |
| 1801 |
| 1. Juni: in Whittinghom, Vermont, geboren |
| 1815 | 14 | Mutter stirbt; Brigham fängt an, seinen Lebensunterhalt selbst zu verdienen und wird schließlich Zimmermann |
| 1824 | 23 | 5. Oktober: heiratet Miriam Works |
| 1832 | 31 | läßt sich taufen; wird zum Ältesten ordiniert; seine Frau stirbt; lernt Joseph Smith kennen; Kurzzeitmission in Amerika und Kanada |
| 1834 | 32 | 18. Februar: heiratet Mary Ann Angell |
|
| 33 | Mai/Juni: nimmt als Hauptmann am Marsch des Zionslagers teil |
| 1835 | 33 | 14. Februar: wird zum Apostel ordiniert und wird damit Mitglied im ersten Kollegium der Zwölf der Neuzeit |
| 1839–41 | 38–40 | erfüllt eine Mission in Großbritannien |
| 1844 | 43 | 27. Juni: Joseph Smith wird umgebracht 8. August: Brigham Young führt die Kirche als Präsident des Kollegiums der Zwölf Apostel |
| 1846/47 | 45/46 | führt die Heiligen ins Salt Lake Valley |
| 1847 | 45 | 14. Januar: empfängt Lehre und Bündnisse 136 |
|
| 46 | 24. Juli: betritt mit der ersten Gruppe von Heiligen das Salt Lake Valley 27. Dezember: wird als Präsident der Kirche bestätigt |
| 1850 | 49 | 15. Juni: wird Gouverneur des Territoriums Utah |
| 1853 | 52 | 6. April: legt den Eckstein für den Salt-Lake Tempel |
| 1858 | 57 | 11. Juni: wird nach achtjähriger Amtszeit als Gouverneur entlassen |
| 1867 | 66 | 6. Oktober: im neuerbauten Salt-Lake-Tabernakel findet die erste Generalkonferenz statt 11. November: richtet die allgemeine Sonntagsschul‑ organisation ein 8. Dezember: ruft die FHV wieder ins Leben |
| 1869 | 68 | die Eisenbahn kommt nach Utah 28. November: gründet die allgemeine Organisation für die Jungen Damen |
| 1875 | 74 | 10. Juni: gründet die allgemeine Organisation für die Jungen Männer |
| 1877 | 75 | 6. April: weiht den St.-George-Tempel, den ersten Tempel im Westen der USA; verleiht der ordnungsgemäßen Organisation des Priestertums neuen Nachdruck |
|
| 76 | 29. August: stirbt in Salt Lake City |
Arthur R. Bassett, Februar 1993