4 Aug, 2008
Für gentechnikfreie Landwirtschaft
04.08.2008
Gift macht Spaß, giften Sie mit.
„Das Geschäft mit Pestiziden macht wieder Spaß", findet auch Hans Theo Jachmann, Deutschland-Chef von Syngenta, der weltweiten Nummer 2 des Pestizidmarktes, in der Tageszeitung „Die Welt“.
Mehr dazu hier:
http://umweltinstitut.org/lebensmittel/pestizidruckstande-in-lebensmitteln/rueckkehr_der_ackergifte-640.html
02.08.2008
Ein Rockfestival für die Erhaltung von nicht gentechnisch veränderter Natur findet vom 22. bis 24. August in Schwäbisch Hall statt.
http://www.rockfornature.de/index.html
06.06.2008
04.05.2008
Die neu gegründete Zivilcourage Wetterau setzt sich für gentechnikfreie Landwirtschaft ein
Die drei Hauptaufgaben sind zunächst:
Organisation und Koordination von gemeinsamen Aktionen in der Region
Repräsentation der Wetterau in überregionalen Strukturen und Aktionen
Aufbau eines Informationspools im Internet
http://www.zivilcourage-wetterau.de/
30.03.2008
Hurra, endlich ist es gelungen! Durch den Anbau von Baumwollpflanzen - die durch gentechnische Veränderungen für Schadinsekten giftig wurden - entstanden neue Schädlinge, die das Gift vertragen. Damit sind die genvermurksten Pflanzen völlig wertlos, und die Saatgutfirmen haben sich gewissermaßen ins eigene Knie geschossen.
Teurer Genpfusch - nein danke; da pflanze ich lieber normale Baumwolle an. Tja, wenn es denn noch normale Baumwolle gäbe. Durch Auskreuzung auf benachbarten Feldern wurden die Gene für die Insektengift-Produktion auch auf die bisher normalen Pflanzen vererbt. Aber in der Deutschland kann das ja zum Glück nicht passieren...weil hier keine Baumwolle wächst.
Hier bei uns laufen diese Spielchen selbstverständlich mit gesetzlich vorgeschriebenem Sicherheitsabstand zu Nachbarfeldern ab. (Doch ein Sturmwochenende, macht die Sicherheitsabstände wertlos.) Gen-Raps und -Mais können sich munter verbreiten. Um es aber gar nicht so weit kommen zu lassen, findet im Mai in Bonn eine Konferenz zum Schutz der biologischen Vielfalt statt. Horst Seehofer und Angela Merkel sollten in dieser Zeit einen weiten Bogen um Bonn machen, damit ihnen nicht die Leviten gelesen werden. Als Gastgeberland einer internationalen Konferenz mit über 5000 Teilnehmern aus 190 Staaten blamieren wir uns in Grund und Boden, wenn wir weiterhin diesen gentechnischen Schwachsinn fördern.
Deshalb wird am Morgen des Pfingstmontags eine Demonstration gegen Grüne Gentechnik stattfinden, zu der von den GRÜNEN in Hessen Busfahrten organisiert werden. Das Festival "Planet Diversity" in Bonn soll Volksfestcharakter haben und bietet selbstverständlich nur gesunde Bio-Lebensmittel.
Und sollte Angie die Demo mit (Polizei-)Gewalt unterdrücken, zeigt sie gleich international, wie wenig ihr daran liegt Schaden von Volk und Natur abzuwenden.
http://www.innovations-report.de/html/berichte/agrar_forstwissenschaften/bericht-105661.html
24.03.2008
Demo gegen Gentechnik
Samstag, 5. April, 15 Uhr in Gießen
zu den Verursachern der Genversuchsfelder in Hessen
Keine Gentechnik auf Äckern und Tellern!
Den Protest gegen die Agro-Gentechnologie nach Gießen tragen!
Daher: Eine bunte Demonstration gegen die Gentechnik am Samstag, 5. April, ab 15 Uhr
(Brandplatz vor dem RP)!
Die Route führt vom Regierungspräsidium zum Uni-Hauptgebäude und endet am umstrittenen Gerstenfeld am Alten Steinbacher Weg.
Mehr dazu:
http://www.projektwerkstatt.de/gen/downloads/demoaufruf.pdf
Und außerdem hier:
http://de.indymedia.org/2008/03/211053.shtml
17.02.2008
Interessantes Interview mit Percy Schmeiser:
"...OÖN: Was sind Ihre Hauptkritikpunkte an der Gentechnik?
Schmeiser: Ein Landwirt, der gentechnisch verändertes Saatgut anbaut, muss mehr Chemikalien einsetzen, hat geringere Erträge, und der Nährwert seiner Produkte ist um bis zu 50 Prozent geringer als bei biologischem Anbau. Vor allem aber hat er nicht mehr das Recht, sein eigenes Saatgut zu verwenden.
OÖN: Was macht gentechnisch veränderte Organismen (GVOs) Ihrer Ansicht nach so gefährlich?
Schmeiser: Sie besitzen ein dominantes Gen, dadurch „übernehmen“ sie nach kurzer Zeit jeden Bestand. Man kann sie nicht eindämmen, weil sie durch Wind, Pollenflug und Transport verbreitet werden.
OÖN: In Ihrem Fall wurde ein Rapsfeld mit Pollen von gentechnisch verändertem Raps verseucht. Kann das eingebaute Gen, das den Raps resistent gegen ein von Monsanto erzeugtes Herbizid macht, auch auf andere Nutzpflanzen überspringen?
Schmeiser: Die GVOs breiten sich in alle verwandten Kreuzblütler aus, in Rettichbestände genauso wie in Karfiol. Die gesamte Pflanzenfamilie ist betroffen, auch Wildarten. Selbst Tiere können das Gen aufnehmen: Bienenhonig kann kontaminiert sein, wenn sie an Kreuzblütlern Nektar gesammelt haben.
OÖN: Ihre Farm liegt in der Prärieprovinz Saskatchewan in Westkanada. Gibt es dort noch Landstriche, die nicht kontaminiert sind?
Schmeiser: Bei Raps und Soja gibt es dort kein reines Saatgut mehr. Die Folge ist, dass die Biolandwirtschaft vollkommen zerstört wird. Die großen Gentech-Firmen wie Monsanto und Bayer behaupten zwar, Koexistenz sei möglich. Das ist aber eine glatte Lüge, denn die GVOs sind nach nur vier Jahren Freisetzung allgegenwärtig.
OÖN: Die Folgen für die menschliche Gesundheit?
Schmeiser: Wenn ein Mensch gentechnisch veränderte Lebensmittel zu sich nimmt, hieß es früher: Sie gehen einfach durch den Körper durch. Aber das ist falsch! Sie gelangen über den Darm und die Blutbahn ins Fleisch. Beim Menschen schwächen sie das Immunsystem. Verfüttert man GVOs an Nutztiere, sind sie nach der Schlachtung sehr wohl nachweisbar. Das gilt auch für die Milch von Milchkühen.
OÖN: Wie reagieren tierische Organismen auf die GVOs?
Schmeiser: Es hat sich herausgestellt, dass die Fruchtbarkeitsrate sinkt. Vor allem bei Rindern und Schweinen ist die Zahl der Spermien reduziert. Kein Wunder, dass unsere Verbraucher endlich eine Kennzeichnungspflicht für gentechnisch veränderte Produkte fordern...."
Mehr davon hier:
http://www.nachrichten.at/magazin/637441?PHPSESSID=c4aaf60a969e2732570897bcb61d709b
10.02.2008
Positionseffekte in der Gentechnik
In allen Lebewesen dieses Planeten wird der Körperbauplan durch die Abfolge der Basen Adenin, Cytosin, Guanin und Thymin vererbt. Hier ein Ausschnitt aus dem Virus Phi Chi 174:
...GuaninAdeninAdeninThyminGuaninGuaninAdeninAdeninCytosinAdeninAdeninCytosinThyminCytosinAdeninCytosinThyminAdeninAdeninAdeninAdeninAdeninCytosinCytosin...
Weil diese benutzten Erb-Bausteine überall dieselben sind, können Forscher eine Eigenschaft von einer Spezies in eine andere übertragen (ob das Sinn macht, ist eine andere Sache). Doch man weiß vorher nie genau, an welcher Stelle diese Eigenschaft in das Erbgut (DNS) eingebaut wird. Zwar kann man die DNS durch Enzyme an bestimmten Stellen aufschneiden-, die gewünschte Eigenschaft einfügen-, und die DNS wieder zusammensetzen. Aber bei der einfacheren Methode mit der Gen-Gun wird die neue Eigenschaft wahllos wie mit einer Schrotflinte in die Zellen hineingeschossen. Bei irgendeinem Versuch wird es schon klappen, daß die neue Eigenschaft sich auch in den heranwachsenden Organismen bemerkbar macht. Doch genauso wie die Position eines Wortes in einem geschriebenen Satz wichtig ist, so ist auch die Position des Fremdgens wichtig. Positionseffekte werden aber von verantwortungslosen Forschern ignoriert oder verharmlost.
Um das verständlich zu machen, fügen wir in eine Einkaufsliste wahllos das Wort „Milch“ an verschiedenen Positionen ein. Hier die Ursprungsliste:
ButterBananenKaffeeKokosnussWurstKarottenTageszeitungVollkornbrotReisZuckerEis
Das neue Wort „Milch“ kann am Anfang-, am Ende-, oder mitten in ein schon vorhandenes Wort gesetzt werden und ergibt in diesem Zusammenhang einen völlig neuen Sinn (oder macht vorhandene Begriffe unbrauchbar):
ButtermilchBananenKaffeeKokosnussWurstKarottenTageszeitungVollkornbrotReisZuckerEis
ButterBananenmilchKaffeeKokosnussWurstKarottenTageszeitungVollkornbrotReisZuckerEis
ButterBananenKaffeemilchKokosnussWurstKarottenTageszeitungVollkornbrotReisZuckerEis
ButterBananenKaffeeKokosnussmilchWurstKarottenTageszeitungVollkornbrotReisZuckerEis
ButterBananenKaffeeKokosnussWurstKarottenTageszeitungVollkornbrotMilchreisZuckerEis
ButterBananenKaffeeKokosnussWurstKarottenTageszeitungVollkornbrotReisMilchzuckerEis
ButterBananenKaffeeKokosnussWurstKarottenTageszeitungVollkornbrotReisZuckerMilcheis
ButterBananenMilchkaffeeKokosnussWurstKarottenTageszeitungVollkornbrotReisZuckerEis
ButterBananenKaffeeKokosnussWurstKaromilchttenTageszeitungVollkornbrotReisZuckerEis
ButterBananenKaffeeKokosnussWurstKarottenTageszeimilchtungVollkornbrotReisZuckerEis
ButterBananenKaffeeKokosnussWurstKarottenTageszeitungVollmilchkornbrotReisZuckerEis
Auch bei gentechnisch veränderten Organismen (GVO) kann der ursprüngliche Sinn der Manipulation verloren gehen und anstelle einer positiven Eigenschaft – eine negative Eigenschaft hervorrufen. Im schlimmsten Fall ist es eine tödliche Eigenschaft für die Lebewesen, die solche manipulierten Organismen essen. Neue Eiweiße, die es nie zuvor in der Natur gab, können zum Beispiel bei Allergikern einen tödlichen Schock auslösen. Bei vielen Nutztieren ist jetzt schon eine Verringerung der Fruchtbarkeit zu beobachten.
Aus diesem Grund sind gentechnische Veränderungen in Land- und Forstwirtschaft ausnahmslos zu verbieten!
Bei der Petition an den deutschen Bundestag - gegen Grüne Gentechnik - haben sich bisher über 20000 Mitzeichner beteiligt:
http://itc.napier.ac.uk/e-Petition/bundestag/view_petition.asp?PetitionID=603
Feldbefreiung in Gießen zieht Prozess im April 2008 nach sich:
http://www.projektwerkstatt.de/gen/warum.html
25.01.2008
Zitat aus einem Interview des Umweltinstituts München mit Percy Schmeiser:
"UIM: Weswegen genau klagen Sie Monsanto an?
Schmeiser: Die erste Klage bezieht sich auf die Haftung für die Verunreinigung meiner Felder mit Genraps in den Jahren 1997 und 1998. Ich fordere Schadensersatz für die Zerstörung meines selbstentwickelten Raps-Saatguts, in dem 50 Jahre Forschung und Entwicklung stecken.
Vor zwei Monaten stellte ich zudem eine erneute Kontamination meiner Felder fest. Ich versuchte, Monsanto dazu zu bewegen, die Genrapspflanzen von meinem Feld zu entfernen. Monsanto war dazu nur unter der Bedingung bereit, dass ich einen so genannten „Release“ -Vertrag unterzeichne. Damit hätte ich allerdings für alle Zeiten Grundrechte, wie das auf freie Meinungsäußerung, an Monsanto verkauft. Der Vertrag hätte besagt, dass ich Monsanto nie wieder verklagen darf. Zweitens hätte ich auch alle bereits eingereichten Klagen gegen Monsanto zurückziehen müssen. Drittens hätte ich Zeit meines Lebens mit keinem Menschen mehr über Monsanto sprechen dürfen.
Zusätzlich hätte mir der Vertrag verboten, Raps und verwandte Arten, also zum Beispiel Senf, anzubauen. Denn Monsanto weiß, dass es dadurch erneut zu Kontaminationen meiner Felder durch gentechnisch veränderte Rapspollen kommen würde, der auch in verwandte Arten, wie eben Senf, auskreuzen kann. Kurzum, ich hätte sämtliche demokratische Rechte an der Eingangstür von Monsanto abgegeben. Ich bin Besitzer des Landes, ich zahle Steuern dafür, und alle Rechte dafür sollen an Monsanto gehen?
Wenn ich nach St. Louis, zur Konzernzentrale von Monsanto, fahren würde, um ihre Freilandversuche zu kontaminieren, und danach die Rechte auf diese Pflanzen reklamieren würde, hätte ich nach spätestens 24 Stunden ein Verfahren am Hals, das damit enden würde, dass man mich bis ans Ende meiner Tage einsperren würde.
Das Problem ist nach wie vor, dass die Menschen nicht darüber informiert sind, was passiert. In Kanada kann aufgrund der gentechnischen Verunreinigungen keine biologische Soja und kein biologischer Raps mehr angebaut werden. Das Grundrecht der Wahlfreiheit der Bauern ist zerstört."
Das gesamte Interview ist hier:
http://umweltinstitut.org/gentechnik/kommerzieller-anbau/eine-okonomische-katastrophe---interview-mit-dem-landwirt-percy-schmeiser-187.html
16.01.2008
Eine Petition an den deutschen Bundestag - gegen Grüne Gentechnik - kann man hier mitzeichnen:
http://itc.napier.ac.uk/e-Petition/bundestag/view_petition.asp?PetitionID=603
Bitte weitersagen!!!
Abschlusstermin für die Mitzeichnung: Dienstag, 26. Februar 2008
In der Zwischenzeit kann man sich auch am Diskussionsforum beteiligen.
08. Januar 2008
sind lila Kühe out?
24. Dezember 2007
Hallo Freunde naturbelassener Lebensmittel,
ich schickte Mails an alle meine Bekannten, die sich hoffentlich beteiligen an dem Brief und der Abstimmung, die an Angela Merkel gehen. Darin stelle ich die Frage: "Warum wird tatenlos zugesehen (ja sogar noch unterstützt) wie Saatgutfirmen unsere Ackerböden mit gentechnisch veränderten Pflanzen ruinieren?"
Der vollständige Text und die Antwort ist unter diesem Link aufzurufen:
http://www.direktzu.de/kanzlerin/messages/15397
Dort kann man auch abstimmen. Ich bitte um rege Beteiligung! Und...weitersagen!
Die Aktion ist nämlich auf nur 30 Tage begrenzt.
Eine Petition zur gleichen Thematik, an den deutschen Bundestag, ist zur Zeit noch in der Warteschleife. Ich werde alle hier Angeschriebenen wieder informieren, wenn diese Petition im Internet veröffentlicht ist.
Was ist Grüne Gentechnologie?
Bei Gentechnologie in der Landwirtschaft werden willkürliche, unnatürliche, und in den Folgen unabsehbare Vermischungen zwischen Pflanzen, Tieren, Menschen und Mikroben vorgenommen. Die Ergebnisse dieser unausgereiften und unbeherrschbaren Methode sind unvorhersehbare Zufallstreffer, die man den ahnungslosen Kunden als gewollte, revolutionäre Verbesserungen präsentiert.
Was bringt uns Gentechnologie in der Landwirtschaft?
Unbestreitbare Tatsache ist, daß freigesetzte Organismen nie mehr vollständig aus der Natur rückholbar sind; auch nicht GVOs, die sich nachträglich als große Gefahr erweisen. Sie bleiben nicht auf den Ursprungsort begrenzt, sondern vermehren sich unaufhaltsam.
Bisherige, gentechnische Veränderungen an Lebewesen zeigen, daß die Ergebnisse unvorhersehbar sind, und gentechnische Manipulation in der Landwirtschaft keine zuverlässige Methode darstellt.
Gifthersteller und große Saatgut-Konzerne streben eine weltweite Monopolstellung an. Mittels patentiertem, gentechnisch verändertem Saatgut, das nur einmal auskeimt (Terminator-Technologie) sollen Landwirte von diesen Firmen abhängig werden.
Die gentechnisch veränderten Pflanzen kreuzen sich mit verwandten Wildpflanzen und mit artgleichen Pflanzen aus biologischem Anbau. Dadurch wird bald der gesamte Bestand dieser Art durch Fremdgene mit unbekannten Folgen verunreinigt; und somit als natürliche Art vernichtet.
Freisetzung gentechnisch veränderter Arten macht jahrzehntelange Züchtungsarbeiten wertlos.
Folgen einer gentechnischen Verunreinigung sind unvorhersehbar und oft nachteilig für Mensch und Natur. Gentechnische Veränderungen können nicht gezielt vorgenommen werden, sondern Arbeiten nach der Methode von Versuch und Irrtum.
Da eine unbeeinträchtigte Koexistenz von natürlichen- und gentechnisch veränderten Arten nicht möglich ist, wären deutsche Bürger am Ende dazu gezwungen, ausschließlich gentechnisch veränderte Landwirtschafts-Produkte zu essen. Eine Wahlfreiheit besteht nicht mehr, sobald alle genetisch unveränderten Produkte verschwunden sind.
Bisherige Reinheitsgebote der Nahrungsmittel können nicht mehr eingehalten werden.
Durch unvorhersehbare Bildung neuartiger Eiweiß-Stoffe in den GVO kann es zum Auftreten neuartiger Allergien kommen.
Die Kombination von Totalherbizid und resistenten Nutzpflanzen erzeugt noch nie dagewesene Mono-kulturen. Die Anfälligkeit dieser Monokulturen gegenüber Krankheiten und Schädlingen wird man mit mehr Gift und gentechnischer Manipulation auszugleichen versuchen – ein Teufelskreis entsteht.
Die Natur wird gegen neue Gifte schnell resistente Arten bilden, so daß man neue Super-Unkräuter heranzüchtet, anstatt sie zu reduzieren.
Gentechnische Manipulation in der Landwirtschaft erzeugt keine nachhaltigen Werte für spätere Generationen, sondern zerstört deren unersetzbare natürliche Lebensgrundlagen.
Wie sieht der richtige Weg aus?
> Die Nachfrage und der Bedarf an genetisch unveränderten Produkten wächst.
> Bestehende Märkte für naturbelassene Produkte müssen erhalten werden.
> Neue Absatzmärkte für nicht genetisch veränderte Produkte kommen hinzu.
> Regionale Vermarktung, anstelle weiter Transportwege, steigt an.
> Anbau und Verkauf von genetisch veränderten Produkten werden abgelehnt.
> Die Verursacher genetischer Umweltverschmutzung müssen alle Kosten für die Beseitigung der entstandenen Schäden übernehmen (Ernteausfälle, Kosten für die Beseitigung der genetischen Verunreinigung von Äckern).
Die Grüne Gentechnologie muß aus Deutschland verschwinden!
> Freisetzungen genetisch veränderter Lebewesen sind ab sofort zu stoppen oder zu bestrafen.
> Erzeugung landwirtschaftlicher Produkte mit Null Prozent genetischer Veränderung muß sichergestellt werden!
> Gentechnisch veränderte Landwirtschaftserzeugnisse sind sofort nach Entdeckung zu vernichten.

Horst Seehofer MdB
Deutscher Bundestag
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Email: horst.seehofer@bundestag.de
Email: horst.seehofer@wk.bundestag.de
Ich würde nie ein Gentechnisch verändertes Lebensmittel kaufen, und ich hoffe andere denken ebenso.
Mein Freund is Bio-Bauer, einer der ersten in Österreich, die umstiegen, weil sein Vater an einer Art Leukemie erkrankte, von der bewiesen ist das Pestizide sie begünstigt wenn nicht verursacht. Ich arbeite in der Lebensmittelindustrie und ich weis wie mit Nahrungsmittel teilweise umgegangen wird.
Wir sind beide von naturbelassenen Lebensmittel überzeugt.
Was ich gehört habe ist, Amerika zwingt Österreich dazu zwei Sorten genveränderten Mais auf den Markt zu bringen, und selbst wenn sie keiner kauft, dann werden sie den Tieren gefüttert, und muss das dann gekennzeichnet sein ?
Jemand hat mir erzählt, das jetzt ein Schwein genverändert wurde,das leuchtet jetzt und die Ferkeln die sie bekommen hat leuchten auch.
Ich weis nicht, ich kann damit leben das ich mein Schnitzel nicht im Dunkeln finde. Wozu das ganze ? In Wien wird an einen Tag das Brot weggeworfen, das ganz Graz an einen Tag verbraucht.
Wenn das so weiter geht, werden wir echt wieder zum selbstversorger.
Ich würde auch keine kaufen, aber kann man da immer dem Glauben schenken was drauf steht?
geschrieben von Steffi 10 Feb 2008, 23:14Nein, man kann dem Aufdruck "gentechnikfrei" nicht glauben. Selbst dann kann noch ein kleiner Teil genetisch vermurkstes Material enthalten sein. Oder aber das Lebensmittel wurde mittels gentechnisch vermurkster Stoffe hergestellt. Schweinefleisch zum Beispiel, für dessen Erzeugung Gensoja verfüttert wurde. Dann enthält das Fleisch selbst vermutlich kein genverändertes Material, aber trotzdem wurde die Umwelt mit Gensoja verschmutzt. In manchen Staaten gibt es überhaupt kein natürliches Soja mehr. Deshalb dürfen nur Lebensmittel mit Null Prozent gentechnisch verändertem Material auch das Etikett "gentechnikfrei" bekommen.
geschrieben von Bernie 11 Feb 2008, 02:37Na also, es bewegt sich was:
www.allgemeine-zeitung.de/rhein-main/objekt.php3?artikel_id=3262333
"Die linke Landtagsmehrheit will jeden Einsatz von Gentechnik in der hessischen Landwirtschaft unterbinden. Bei einer Sondersitzung des Umweltausschusses in Wiesbaden stimmten SPD und Linke für einen Antragsentwurf der Grünen. Er fordert die Landesregierung auf, "ihre Zustimmung für den Einsatz von gentechnisch veränderten Pflanzen auf allen landeseigenen Flächen zu verweigern". Sie solle stattdessen alle rechtlichen Mittel gegen Gentechnik in der Landwirtschaft nutzen....
..."Die gentechnikfreie Landwirtschaft ist ein Standort- und Vermarktungsvorteil für Hessens Landwirte, der nicht verspielt werden darf", heißt es in dem Grünen-Antrag..."
Ich denke auch, dass in gewisser Art und Weise alle Lebensmittel in irgendeiner Art schon genetisch manipuliert sind. Selbst wenn man ein Bioprodukt kauft, ist der regen, der diese Produkte bewässert, mit allerlei organischen und anorganischen Dingen angereichert, so dass man durchaus Dinge aufnimmt, die man ursprünglich gar nicht aufnehmen wollte.
geschrieben von Jens 06 Mai 2008, 09:36Hallo Jens,
wie soll der Regen fremde Gene bis in die Zellkerne transportieren?
Das frag ich mich auch.
Bin nur durch Zufall über Google auf diesen Blog gestoßen. Er ist wirklich sehr informativ. Schaue sehr gerne hier vorbei.
