Für einen richtig guten Absinth muss man eigentlich mindestens 40 Euro investieren, dass erscheint den meisten für einen ersten Versuch wohl zu teuer.
Der Mata Hari hat einen Alkoholgehalt von 60% und beinhaltet ca. 33 mg Thujon pro Liter, was ihn zu einer Bitterspirituose macht. Jeder Absinth, der mehr als 30 mg Thujon pro Liter enthält muss als Bitterspirituose gekennzeichnet werden.
Je mehr Thujon man einem Absinth zuführt, desto bitterer wird er im Geschmack.
Bei solchen Bitterspirituosen empfiehlt sich die Zugabe von ein bis zwei Stück Würfelzucker. Inwieweit man seinen Absinth nachsüßt hängt von jeweiligen persönlichen Geschmack ab.
In diesem Post möchte ich euch was über die beliebtesten Absinth Rituale mitteilen. Erstmal ein paar schöne Videos zum Thema:
Leider funktioniert die Integration von Videos nicht ganz. Deswegen leider nur die Links:
Video 1
Video 2
Alle anderen Absinth Rituale findet ihr auf dieser Seite.
Aber egal welches Absinth Ritual ihr bevorzugt, denkt immer daran, dass Absinth niemals pur getrunken wird. Es wird immer im Verhältnis 1 zu 2 oder sogar 1 zu 3 gemischt. Je nach Geschmack. Da einige Sorten sehr bitter schmecken empfiehlt sich teilweise auch die Zugabe von Zucker. Das ideale Verhältnis hängt von der Sorte ab und ist wirklich reine Geschmackssache.
Heute möchte ich euch was über das noch nicht so verbreitete Getränk Absinth erzählen.
Absinth hat eine lange Geschichte und war bis ca. 1981 in Deutschland und den meisten Ländern der EU verboten.
Eine ausführliche Absinth Chornologie findet ihr unter dem voramgestellten Link. Ich möchte euch in diesem Post erstmal nur die Hardfacts näher bringen.
Der erste Absinth wurde 1769 destiliert und galt bis zum ersten Weltkrieg als Heilmittel. Damals hatte das Getränk aufgrund seines extrem hohen Thujongehalt noch eine berauschende Wirktung. Man sagt das van Gogh sich im Absinthrausch sein Ohr abgeschnitten hat. Inzwischen darf zur Herstellung nicht mehr als 35 mg pro Liter verwendet werden. Diese Konzentration reicht bei weitem nicht aus um einen Rauschzustand zu erzeugen.
1923 wurde der Absinth in Deutschland verboten, da die Behörden der Meinung waren, dass das Getränk aufgrund der entstehenden Rauschzustände als Droge anzusehen ist.
Seit 1981 ist Absinth in Deutschland wieder erlaubt. Seit 1998 ist das Getränk auch wieder in den meisten Staaten der EU wieder frei erhältlich. Seit dem wächst die Fangemeinde stetig weiter. Leider ist das Getränk in Deutschland nur schwer zu bekommen. Es gibt nur sehr wenig Geschäfte, die Absinth vertreiben. Die meisten müssen zum Bezug auf einen Onlineshop ausweichen. Die bieten aber meist eine Auswahl von mehr als hundert Sorten.






