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Vor allem Mittel- und Süditalien, sind bereits seit der Antike wichtige europäische Kulturzentren und waren auch das Zentrum des Römischen Reiches. Die Hauptstadt ist Rom. Mit 80,2 % Katholiken ist Italien ein katholisch geprägtes Land. Außerdem ist Italien auch das Ursprungsland der Renaissance. Seit dem Risorgimento besteht der moderne italienische Staat. Italien wird von dem Mittelmeer und der Adria eingegrenzt und setzt sich aus den Regionen Aosta, Südtirol, Friaul, Lombardei, Piemont, Venetien, Emilia Romagna, Ligurien, Toskana, Marken, Umbrien, Abruzzen, Latium, Molise, Apulien, Kampanien, Basilikata, Kalabrien, Sizilien und Sardinien zusammen.
Italien ist bekannt für seine Küche, Mode- und Designerartikel, Bekleidungsindustrie, Architektur, Autos, Fussball, Forschung, Kunst, Filme, Musik und Touristenziele. In der Tat ist Italien eines der beliebtesten Urlaubsländer, das jedes Jahr unzählige Touristen aus der ganzen Welt anzieht.
Norditalien umfasst die Alpen, die fruchtbare, dicht besiedelte Po-Ebene und den ligurisch-etruskischen Teil der Apenninen. In der Region Piemonte und Val d’Aosta liegen einige der höchsten Berge und schönsten Skigebiete Europas. Zahlreiche Gebirgsflüsse fließen von den Bergen zur Po-Ebene und durchziehen das italienische Seengebiet (Lago Maggiore, Lago di Como und Lago di Garda sind die bekanntesten). Die Po-Ebene besteht überwiegend aus fruchtbarem Schwemmland. Der Po, der grösste Strom Italiens, mündet im Osten in die Adria.
Mittelitalien liegt im nördlichen Teil der italienischen Halbinsel. Die Landschaft der Toskana ist sehr abwechslungsreich; schneebedeckte Berge, saftiges grünes Land, Hügel, Sandstrände und zahlreiche Inseln in Küstennähe erwarten den Besucher. In der Toskana findet man die weltweit höchste Konzentration an Kunstwerken, die hauptsächlich in den Städten Florenz, Pisa und Lucca vorzufinden sind. Keine Region hat so viele berühmte Söhne hervorgebracht und besondere Talente angezogen wie die Toskana. Leonardo da Vinci, Galileo Galilei, Michelangelo Buonarotti, Giacomo Puccini und Andrea Bocelli nur als Beispiel genannt. Die Region Marche, zwischen den Apenninen und der Adria gelegen, ist ein Bergland mit Flüssen und kleinen, fruchtbaren Ebenen. Die gebirgige Gegend der Abruzzen grenzet im Norden an die Marche, das südlich der Abruzzen gelegene Molise grenzt im Süden an Apulien. Lazio und Campania liegen am Tyrrhenischen Meer und bilden die westliche Grenze. Umbria, das »grüne Herz Italiens«, besteht aus Hügeln und weiten Ebenen.
Süditalien reicht von Baia Domizia bis hin zum Golf von Neapel und zieht sich an der felsigen Küste entlang bis zur Grenze nach Kalabrien hin. In Kampanien gibt es niedrige Berge mit flachen Küstenregionen. Die süditalienischen Apenninen sind niedriger als die nördlichen, die Appennino Neapolitano gehen langsam in das sanfte Hügelland der Umgebung von Sorrent über. Die Inseln Capri, Ischia und Procida im Tyrrhenischen Meer gehören ebenfalls zu Kampanien. In Apulien prägen vulkanische Hügel und abgelegene Sümpfe das Landschaftsbild. In Süditalien gibt es noch aktive Vulkane, der Vesuv, östlich von Neapel, ist einer der grössten Vulkane Europas. Kalabrien, die »Stiefelspitze«, ist waldreich und dünn besiedelt.
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