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Jana und die Gymnastikgruppe

Als ich am Dienstag mit Nikki die Jungs von der Schule abgeholt habe, erzählte sie mich ganz begeistert, dass sie Leute getroffen hätte, die heute Abend in eine Gymnastikgruppe gehen würden. Aha – dachte ich, doch das war noch nicht alles. Besagten Leuten hat sich zu dem erzählt, dass ich da auch hinkommen würde. Und so stand es fest, dass ich am Di Abend in die Gymnastik gehe. Jeder der mich auch nur ein bisschen kennt, weiß über meine Turnbegabung bescheid :-).

Wie dem auch sei, da musste ich wohl durch. Um 20 nach 7 stieg ich ins Auto und fuhr zur Schule. Sehr stolz war ich auf mich, dass ich gleich die Turnhalle gefunden hatte. Drinnen traf mich fast der Schlag. Es war keine normale Sporthalle, in dem ältere Frauen ihre Gymnastikmatte auspackten, um simple Übungen zu machen – nein! Was ich sehen konnte waren mehrere Schwebebalken, ein riesen Trampolin auf dem Profiturner ihre Kunststücke vorführten, normale Sprungbretter auf denen einige ein Paar Saltos machten … Einer der Profiturner begrüßte mich und fragte was ich hier wollte :-D. Ich stammelte also irgendwas von Nikki und er wusste sofort bescheid. Nachdem ich die Frage, ob ich sowas schon mal gemacht hätte verneinte, grinste er bloß aufmunternd (wahrscheinlich hat er meinen ängstlichen Gesichtsausdruck zur Kenntnis genommen) und meinte, dass das gar kein Problem war.
Beim Aufwärmprogramm konnte ich noch ganz gut mithalten, schließlich bin ich ja keine Niete im Sport. Doch als sich die eine Hälfte der Gruppe zum Trampolin aufmachte und ich einfach folgte, hatte ich bedenkliche Zweifel. Die eine machte einen Rückwärtssalto, die andere einen vorwärts und anschließender Schraube, die andere machte einen Flickflack und ich? Tja, ich probierte erst mal einen einfachen Vorwärtssalto… Der Oberturner meinte mich bestätigen zu müssen und klatschte bei allem was ich gemacht habe (wahrscheinlich hatte er Mitleid). Leider konnte ich mich bei keiner Runde drücken und so machte ich einen Salto nach dem anderen – bis ich mir versehentlich das Knie ins Gesicht rammte… Jana kennt keinen Schmerz und weiter geht‘s! Die Gymnastikstunde nahm ihren Verlauf und tatsächlich, ihr könnt es nicht glauben, habe ich es zu Stande bekommen einen Rückwärtssalto zu machen!!
Nachdem der Sport zu Ende war, fragte mich der Trainer, ob ich nächste Woche wieder kommen würde. Aus Verlegenheit sagte ich einfach mal ja, obwohl Gymnastik wirklich nicht mein Sport ist!!!

Gestern habe ich nicht soviel erlebt. Ich hatte den ganzen Tag Kopfschmerzen und gönnte mir daher etwas Erholung. Achja, gestern habe ich zum ersten Mal einen Brief bekommen. Er war von der englischen Vicky – meine neue Simkarte für das Handy!

Heute wäre ich fast nach Southampton gefahren. Und zwar mit einer Aupair die ich über das StudiVZ kennen gelernt habe. Sie wird auch zur selben Sprachschule gehen und aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben…

Jetzt werde ich mich erst mal richten und schauen was ich mit dem angebrochenen Tag noch so alles anfange :-)

PS: das Hotel für London ist gebucht, die Zugtickets sind da und ich freue mich schon sooooooo!!!

Ein Horrortag ging zu Ende!!

Gestern war mein erster Tag, an dem ich die AuPair-Arbeit alleine überweltigen musste. Gar kein Problem dachte ich…

Nachdem die Kiddis in die Schule sind, habe ich ihre Frühstücksutensilien verstaut, meine Wäsche gewaschen, gebügelt, telefoniert, backte ein Brot und und und. Irgendwann klingelte das Telefon – Nikki rief an, um mir zu beichten, dass sie den Autoschlüssel von „meinem“ Auto versehentlich mit zur Arbeit genommen hat. Entweder könne ich ihn holen, oder sie bringe ihn eben vorbei. Damit ich mal aus dem Haus komme, dachte ich mir, dass ich ohne weiteres zu ihr kommen würde. Nachdem unser Gespräch zu Ende war, wurde mir allerdings bewusst, dass ich mich so genau gar nicht auskenne, da der Weg in die Schule, wenn man ihn zu Fuß beschreitet, ja quer über Felder und durch Wälder geht.. Also versuchte ich Nikki zu erreichen – doch vergebens. Irgendwann kam mir eine Idee: ich könnte ja mit einem der Fahrräder über die Schnellstraße fahren. Und tatsächlich, in der Garage stand ein durchaus dreckiges Mountainbike (mein Vater hätte einen Schock fürs Leben bekommen) mit Kindersitz auf dem Gepäckträger. Dieses habe ich also beschlagnahmt und bin über die Schnellstraße zur Schule gefahren. Etwas verwirrt war bloß der eine Autofahrer, der mir in einer Seitengasse entgegen kam und mich auf der falschen Straßenseite sah  - UPS!! Im Auto ist das mit dem Linksverkehr gar kein Problem, da das Steuer auf der anderen Seite ist, doch auf dem Fahrrad ist eben kein Indiz dafür…
Nunja, auf der Schnellstraße fuhr ich wieder schön links
Wink.

Als es Zeit wurde die Jungs abzuholen, stieg ich bepackt mit Cheesestrings und Scholbars (Käse- und eine Art Müsliriegel) ins Auto. Noch klappte alles ganz prima, doch nachdem Berties 40 Minuten (eigentlich sogar nur 30) an seinem Nintendo DS vorüber waren und Tea-time war, tickte er völlig aus. Er beschimpfte mich, schlug mich, trat mich etc. Der kleine der natürlich alles nachmachte stimmte ein und so begann eine furchtbare halbe Stunde. Ich denke das Problem, gerade bei Bertie war, dass er zu keinerlei Erfolg kam und mich nicht aus der Ruhe brachte. Das mit den Sandwiches konnte ich natürlich vergessen.
Nach gut 45 Minuten kam die Mutter wieder und sie war keineswegs erfreut über ihre kleinen Monster. Sie mussten sich bei mir entschuldigen, wurden mit Nintendo DS-Verbot bestraft und Bertie durfte nicht mal ins abendliche Schwimmtraining gehen.
Heute mussten sie besprechen lieb zu mir zu sein, ansonsten werden weitere Strafen folgen ^^.

Was soll ich sagen – ich habe es überlebt! Das verhalten ist auch ein wenig zu entschuldigen, da die Kinder den ganzen Tag in der Schule von halb 9 bis halb 4 anständig sein müssen und sich gut zu benehmen haben. Wenn sie anschließend nach hause kommen, sind sie fertig, müde und lassen sich gehen.. Zu dem meinte Nikki, dass sie mich austesten wollten und jetzt wissen wie weit sie gehen können. Hoffen wir’s mal
Smile!

Der Morgen hat heute ganz gut begonnen. Die Kinder sind in der Schule und ich werde mich gleich fertig machen, einkaufen gehen und dann noch ein wenig durch Shaftesbury tingeln.

Viele liebe Grüße aus dem verregneten England!

 

PS: Grüßt die Sonne von mir!!

England und seine Tücken

Ojemine, gestern hat es hier nur geregnet. Das war echt ätzend, denn ich bin mit Vicky nach Salisbury gefahren, da ich den Weg zur Sprachschule ausfindig machen musste. Mit dem Fahren klappt es mittlerweile echt gut, da das mit dem Verkehr echt normal wird… Nachdem wir das Häuschen ausfindig gemacht haben, sind wir umgekehrt und haben bei einem kleinen Städtchen mit einer Shopping-Village (Einkaufs-Dörfchen) vorbeigeschaut. Dort waren viele kleine Geschäftchen, in denen man Schuhe, Kleidung, Krimskrams, Bücher und Trockenfrüchte. In einem Krimskrams-Laden kaufte ich (wie ich dachte) einen Schokoriegel mit leckerer Schokofüllung. Vicky holte sich einen ähnlichen, allerdings mit Himbeergeschmack. Sie fragte  mich, ob ich nicht lieber den gleichen haben will, aber ich Schokofanatiker ließ m ich nicht von meinem Schoko-Schokoriegel abbringen. Verdammt – hätte ich das mal gemacht, denn es handelte sich bei meinem Exemplar um einen Lakritze-Schokoriegel *pfuii*.

 Der Shop mit dem Trockenobst hatte gerade eine Aktion „alles für den halben Preis“ (das wär dein Traum gewesen Vicky!!). Vicky hat so sehr zugeschlagen, dass wir die ganzen Tüten gar nicht bis um Parkplatz zurück tragen konnten. Die netten Ladies von der Kasse haben uns dann den Weg zum Liefereingang beschrieben, damit wir den Großeinkauf sicher verstauen konnten.

Da die Kinder ja mittlerweile wieder in der Schule sind, machten wir uns noch einen schönen entspannten Mittag, bis wir uns aufmachten um die Jungs abzuholen. Oli der gestern Morgen wirklich schon um 5 Uhr morgens aufgestanden ist, war ziemlich grummelig. In der Schule hatte er sogar einem anederen Mädchen in Bauch getreten…
Daheim widmeten sich die Kids natürlich erst mal mit ihrem Nintendo DS. Vicky und ich bereiteten „Tea“ vor. Und jetzt kommt das gute traditionelle Hausfrauenwissen ins Spiel. Wir kochten Kartoffeln und sie wollte sie in einen vollen Topf Wasser schmeißen, doch da habe ihr erklärt, dass man das nicht macht :-).

Joa, das wars dann schon wieder mit den News. Cool

PS: meine Webcam funktioniert jetzt, allerdings nur mit MSN… Wer mich also hier im Englischen Heim sichten will, sollte sich besagten Messenger downloaden.

Fotoooooos

aufgeräumter Schrank

mein Bett :-)

Fenster ;-)

Tamsin und ich x)

der kleine Ollie

So langsam...

 …lebt man sich hier wirklich ein. Ich weiß mittlerweile in welchen Schränken ich was finde, wie man die Kaffeemaschine bedient, was die Kinder für Schuluniform tragen etc.…
Gestern habe ich eine Stunde lang gebügelt. Das ist mein kleiner Nebenjob bei den Millers, er wird extra bezahlt :-) Und da ich jetzt weiß, wann mein erster Trip nach London statt findet, muss ich anfangen mein „Pocketmoney“ zu sparen. Wahrscheinlich werde ich mit dem Zug in Englands Hauptstadt fahren und dort in einer Art Jugendherberge übernachten. Ich war vor vier Jahren das letzte Mal dort, aber ich denke, dass sich jeder Besuch lohnen wird – davon bin ich überzeugt :-)

Das heutige Highlight war, dass ich ganz alleine mit dem Auto einkaufen gefahren bin. Erst zu einem größeren Supermarkt und dann ins Stadtinnere. Und es hat wirklich sehr sehr gut geklappt. Anschließend war ich mega glücklich und auch ein bisschen stolz auf mich, denn Nikki hat mir erzählt, dass meine Vorgängerin am zweiten Tag eine kleine Schramme ins Auto gefahren hat – doch ich habe meine zweite Autofahrt erfolgreich abgeschlossen. Yeah!!

Morgen werden die Kinder in die Schule gehen, dann sind die Ferien vorbei und ich werde eine jede Menge Freizeit haben. Nikki meldet mich heute an der Schule (vergleichsweise Internat), damit ich die Sporthalle mitbenutzen kann. Das heißt soviel wie Schwimmbad, Badminton, Golf, Aerobic etc. What ever I want :-)

Also gut ihr lieben, ich werde jetzt noch ein Stückchen Schokolade mit Brownie-Brocken essen ;-)

PS: Ich hab euch lieb!

Zum ersten Mal…

…habe ich blauen Himmel gesehen UND war sportlich aktiv. Richtig – ich war wirklich joggen! Die Mutter ist ja ganz glücklich, dass sie endlich ein AuPair gefunden hat, was mit ihr joggen geht. Doch um ehrlich zu sein, habe ich es bereut zu erwähnen, dass ich hin und wieder mal laufen gehe, nachdem ich die Bildergallerie im Haus entdeckt habe. Auf sämtlichen Fotos ist Nikki bei einem Lauf abgebildet und es sieht nicht so aus, als sei es ein 5km-Brettener-Stadtlauf ;-).

Wie dem auch sei, gestern war es soweit. Nikki und ich machten uns fertig „for a run“. Ohja, ‚run‘ ist das richtige Wort, denn kaum waren wir aus dem Haus, rannte sie davon! Von wegen nur eine halbe Stunde und nur ganz langsam.. Immerhin war die halbe Stunde mein Trost! Wir kletterten über Zäune, überquerten Wiesen mit kniehohem Gras, sprangen über Flüsse etc. Auf die Frage ob das typisch englisches Joggen ist, meinte sie, dass sie solche Wege bevorzugt. Die Alternative sei die Straße ohne Gehweg. Nach 20 Minuten schaute ich auf die Uhr, aber wir machten keine Anstalten umzukehren ^^. Letztendlich waren wir fast eine ganze Stunde unterwegs (mit ein paar Geh-Pausen). Als ich mich eine halbe Stunde später im Spiegel sah, erschrak ich, weil mein Kopf immer noch knalle rot war…

Die Belohnung war de r Muskelkater heute morgen – sehr angenehm. Aber ihr könnt es nicht glauben, das Sportprogramm ging weiter. Naja, so anstrengend wir der „run“ von gestern Abend, war das bei langem nicht. Wir sind lediglich schwimmen gegangen. Tamsin, die älteste ist eine super Schwimmerin. Ständig holt sie Medaillen und Urkunden. (Als ich ins Wasser stieg, war sie bereits am anderen Ende des Beckens)

Anschließend sind wir in einen Pub essen gegangen – sehr leckere englische Kost. Zu hause angekommen, wollte ich eigentlich mit den Kiddis spielen, doch vor allem die älteste schmiss lieber die Karten rum und machte jeglichen Blödsinn. Daher verzog ich mich lieber in mein Zimmer, um zu telefonieren und ein paar News zu verfassen :-)

PS: Ich vermisse meine Bettdecke mit Überlänge.

PPS: Der englische Champagner schmeckt gut.

ein neuer Lebensabschnitt beginnt...

Am nächsten Morgen sollte ich erst mal ausschlafen. Als ich aufstand und mir etwas zu Frühstücken richtete, kam Tamsin mit ihrer Oma zur Tür herein. Tamsin machte mir gleich einen richtig leckeren Kaffee (richtig, keinen Tee!!). Nach dem Frühstück rief ich erst mal in Gölshausen an, um von den ersten Eindrücken zu berichten ;-)… Auf einmal hörte ich ein paar Tapser und Tamsin kam, um mich zu fragen ob ich mit wolle ihre neue Schule zu sehen und anschließend mit der Oma Shaftesbury zu erkunden. Also machten wir uns auf und ich muss sagen, das war echt beeindruckend!! Wir bogen von der Straße ab und befanden uns in einem rieeeßigen Gelände mit Golfplatz, Rugbyfeld und und und… Einige super schöne traditionelle britische Gebäude bilden die Schule. In einem Gebäude ist die Verwaltung, das andere ist eine Sporthalle, das andere bietet lediglich Klassenzimmer und ein separates ist tatsächlich das Haus des Headmasters (= Direktor, glaube ich). Ja, das war wirklich beeindruckend.
Anschließend erkundigten die Oma, dessen Name ich gar nicht weiß, Shaftesbury – die Stadt auf den „Golden Hills“. Eine wunderschöne Gegend ist das hier. Ich bin mir sicher, wenn ihr die ersten Bilder seht, werdet ihr richtig neidisch. Der Ausblick ist schlichtweg herrlich. In einem „
lovely“ Café tranken wir noch einen Kaffee, aßen einen Brownie, bevor wir im Supermarket Sandwiches kauften und uns auf den Heimweg machten. Zu hause verputzen wir den Einkauf und starteten das Mittags-TV-Programm… Dieses wurde unterbrochen, als wir uns aufmachten um den zuckersüßen Oli (den Jüngsten) vom Kleinkindtreff abzuholen. Wir sahen uns zum ersten Mal, doch schon schnell schloss er mich in sein Herz und machte Quatsch. Kaum saßen wir im Auto, fragte Tamsin ihren kleinen Bruder, ob er mich mag – und er sagte ja!! Der TV-Mittag ging weiter. Irgendwann stieß auch noch Bertie dazu, den ich auch zum ersten Mal traf, doch auch mit ihm verstand ich mich recht schnell. Wobei das Verstehen nicht immer ganz einwandfrei klappte, da er manchmal ein wenig undeutlich spricht. Als nach langer Zeit das TV-Programm etwas langweilig wurde, fingen die Jungs an herumzuspringen (nicht selten landeten sie auf mir) und machten Quatsch. Schließlich aßen die Kinder zu Abend, was Oli allerdings nicht so in den Kram passte. Er machte Blödsinn und testete die Grenzen bei seiner Oma aus. Viel lieber wollte er mit mir kuscheln, als Nudeln mit Mais, Erbsen und Ketchup zu essen.
Nach dem Essen statte uns ein Tesco-Mann, der den Einkauf für die kommende Woche vorbeibrachte, einen Besuch ab.
Das Leben hier ist schon ein anderes, aber das ist auch gut so. Denn schließlich soll das eigene Zuhause ja immer einzigartig bleiben ;-).
Ich muss sagen, dass es mir hier echt gut geht und mir richtig gut gefällt. Das Englischsprechen klappt im großen und ganzen auch sehr gut (vielleicht nicht ganz so einwandfrei wie bei dir Lisa ^^). Heute Abend bei der Gute-Nacht-Geschichte hat mich Bertie gefragt wieso ich so witzig vorlese :-D Ich nehme das mit Humor, denn schließlich möchte ich mich ja verbessern und einiges dazulernen…

Also liebe Leute, macht’s gut zu hause!!

PS: Ich vermisse die Sonne J

Welcome to England

Mittlerweile habe ich schon 2 Nächte in meiner neuen Heimat verbracht. Doch realisiert, dass ich hier wirklich länger als nur ein paar Tage bleiben werde, habe ich es noch nicht J, Trotzdem geht es mir hier sehr gut und ich fühle mich richtig wohl..

Ja, ich beginne einfach mal, alles von Anfang an zu berichten. Nachdem ich eingecheckt war (Koffer mit 5kg Übergewicht und zwei statt nur einem Handgepäckstück mit je 2kg Übergewicht ohne jeglichen Aufpreis – es lebe die Lufthansa!!) musste ich erst einmal feststellen, dass mein Flug eine ganze Stunde Verspätung hatte. Doch so hatte ich genug Zeit meine Tränen zu trocknen und mich ein wenig frisch zu machen ;-).
Endlich kam das Licht, welches zum „boarding“ aufruft. Voll beladen bin ich also in einen Bus gestiegen, der uns zur Maschine bringen sollte. Auf Grund irgendwelcher Arbeiten konnten wir allerdings immer noch nicht ins Flugzeug und mussten so bei 30°C und viel zu schwerem Handgepäck erneut warten. Im Maschinchen angekommen (es war wirklich ein sehr sehr kleines), galt es ein Problem zu lösen: Mein riesen fetter Rucksack passte leider keineswegs in die für das Handgepäck gedachte Vorrichtung. Eigentlich wollte ich erst einmal abwarten, doch dann kam gleich ein Inder, der ihn liebevoll in einer der vorderen Sitzreihe vestaute… Einen leckeren Tomatensaft (in Gedanken an meine Oma) und ein köstliches Laugenweckle mit Käse später, landete ich im Londoner Flughafen Heathrow. Zunächst wollten irgendwelche Kontrolleure erst einmal meinen Pass sehen, bis ich zum Gepäckband kam. Dort lugte mein Koffer schon hervor und ich konnte mich zum Ausgang bewegen. Aus Prinzip nahm ich keinen Gepäckwagen. So kam es, dass ich mich mit ca. 40kg Gepäck abmühte. Am Ausgang standen jede Menge Menschen mit Namensschildern. Doch mein Name war nirgends zu erkennen. Ich lief gezwungener Maßen hin und her, bis ich einen Mann mittleren Alters mit Tochter entdeckte. Auf gut Glück sprach ich ihn an und tatsächlich, es handelte sich hierbei um meinen AuPair-Papa mit ältester Tochter Tamsin. Zuvorkommend nahm er mein Gepäck ab und wir marschierten zum Auto. Hahaha – es war ein silber-metalliger Ford Galaxy. Ich durfte vorne sitzen, auf dem Platz, auf dem ich eigentlich sitze, wenn ich mit meinem geliebten Fiesta rumdüse. Vom Flugzeug aus, sah das mit dem Linksverkehr gar nicht so kompliziert aus, doch auf der Straße schien das alles doch äußerst verwirrend. Draußen wurde es dunkler und dunkler und ich müder und müder. Die Fahrt dauerte ca. 2 Stunden, bis ich schließlich das neue Haus erreichte. Dort begrüßte mich Nikki (die Mama) sowie die Oma der Millers herzlichst. Sie zeigten mir das Haus, mein gemütliches Zimmer, die schlafenden Jungs und kochten eine Kleinigkeit. Die Lasagne war richtig lecker, wo hingegen die Bohnen eher das englische Klischee bestätigten ;-).

kurzes hallo :-)

hallo ihr lieben, es tut mir sehr leid, dass ich mich noch nich frueher gemeldet habe... heute abend werde ich babysitten und mir dabei zeitnehmen um ein paar news auf die hp zu klatschen :-)

mir geht es hier echt gut, die familie ist total nett und das oertchen absolut "lovely"

bis dann ihr lieben Kiss

...time to say goodbye...

Es ist Sonntagabend und die Abschiedsfeste mit Freunden und der Famile sind vorbei. Ich muss zugeben, dass es ein sehr seltsames (fast schon unangenehmes) Gefühl ist, wenn ich mir vorstelle schon in ein paar Tagen in England zu sein  Undecided...

Die Zeit dort wird sicherlich nicht nur schön, sondern auch mal hart sein. Und genau in solchen Momenten werde ich euch besonders vermissen... Aber ich muss sagen, dass es sich einfach wunderbar anfühlt, zu wissen, dass ihr irgendwo seid, an mich denkt und mich vermisst!! Eins könnt ihr mir glauben, mir wird es nicht anders gehen.

Doch ich werde wieder kommen - das verspreche ich euch!!

 

Danke nochmal für die vielen Geschenke, den tollen Ordner, dass schöne Fest, den fleißigen Helfern und und und.. Danke einfach, dass es euch gibt und dass ihr Zeit gefunden habt mit mir den Abschied zu feiern Smile!!!

 

 PS: Wenn jemand noch meine Adresse von England haben möchte, soll er sich einfach bei mir melden  Wink

bald ist es soweit...

Hallo ihr Lieben,

endlich habe ich es geschafft einen Blogg zu erstellen.. Am 27.August ist es soweit. Hoffentlich hat die Lufthansa bis dahin ausgestreikt, damit ich ohne Probleme in Heathrow ankommen kann. 

Jetzt werde ich erst einmal noch die letzten Wochen im wunderschönen Schland genießen Cool

Eure Jana