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Irelanding

Fáilte go Éire

elmatar | 07 August, 2008 20:53

Voila, das ist nun also unser Irland Tagebuch wo wir ab und an unsere Eindrücke dieses Landes veröffentlichen werden. Wir sind nun schon eine Woche ca. hier und haben und haben uns gut eingelebt. Also lest selbst was uns hier auf der grünen Insel so alles widerfährt. Beginnen wir mit der Anreise :) 

Heureka, wir sind gelandet. Das tun zwar alle die ein Flugzeug besteigen, doch in Irland ticken die Uhren nicht nur im wörtlichen Sinne anders. Da man in Cork anscheinend von Notstromaggregaten noch nichts vernommen hat und uns beiden das Glück am Abreisetag auch nicht gerade wohlgesonnen war, gingen in Cork die Lichter aus und unser Flugzeug konnte nicht rechtzeitig von dort starten. Das bedeutete für uns das sich unser Hinflug nach Cork um die gesammte lugzeiten verschieben würde, also gut 3h.

 So kamen wir nun nicht um 23.20 an, sondern kurz nach 2 Uhr Nachts, was, Gott seis gedankt, unseren neuen Mitbewohnern nicht ungelegen kam und somit konnten noch 1-2 Begrüßungsgetraenke konsumiert werden bevor wir uns das erste mal in diesem Land eine Mütze Schlaf abholen konnten. Der nächste Tag wurde dann zum Sight-Seeing, Shoppen genutzt und gleich 3 Sachen fallen einem Deutschen hier auf:

1. Essen und Trinken kostet unglaublich viel und die Iren, die nach statistischen Angaben nicht nur Europas Numero Uno im Vertilgen von flüssiger Nahrung sind, sondern auch gleichzeitig 23% ihres Gehaltes in eben jenen Nationalstolz investieren, scheinbar so viel verdienen, dass sie die horrenden Preise überhaupt bezahlen - in dem Sinne schonmal Prost, der Bierliebhaber aus Deutschland fasst sich jedenfalls ersteinmal an den Kopf.

2. Klamotten sind hier spottbillig. Wie das kommt kann man nur mutmassen. Ich persönlich denke das Kleidungszeugs entweder minderer Qualität ist, was ich jedoch gleich wieder ausschliessen konne nach 3h Shopping, oder das der Staat hier einiges Subventioniert um die Bürger bei Laune zu halten. Waghalsige These natürlich!

3. Die Iren haben die Ruhe weg. Wir konnten selten ein so unfassbar langsames Verhalten begutachten und inzwischen kennen wir wenigstens ein paar Europäische Länder. Scherzeshalber habe ich schon gesagt das nur eine deutsche Kraft wahrscheinlich die Effizienz eines jeden Betriebes um 20% steigern würde, aber ich denke das ich gar nicht mal so falsch damit liege - ein durchaus gemütliches Volk hier. Ein Irisches Sprichwort belegt: "Ein Ire arbeitet um zu Leben, ein Deutscher lebt um zu arbeiten!". Und wie wir ja wissen liegt in jedem Scherz ein Fünkchen Wahrheit.

Wohl an, das waren die Eindrücke der ersten beiden Tage, es wurden schon einige Fotos geknipst, nützliches und lustiges eingekauft und nun geht es daran Kontakte zu knüpfen um ein Gespür für den eigenartigen Akzent zu gewinnen. Direkt vor unserer Haustür versammelt sich die Kinderschar unserer kleinen Wohneinheit (streng nach Amerikanischem Vorbild) die uns schonmal einige Einblicke in den harten Akzent gewähren lassen und von unserer Musikbeschallung, sponsored by Nico, alles andere als begeistert sind - ich denke die Worte fuck und crap im Zusammenhang mit deutschem Tecno vernommen zu haben :).

 

Well, stay tuned for more entries. They'll come as soon as possible!

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