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2 Dez, 2008

Häufigste Fragen

geschrieben von wilsonjames 16:13 | Permalink Permalink | Comments Kommentare (0) | Trackback Trackbacks (0) | Allgemein

Was ist ein geschlossener Fonds?

Ein Investmentfonds, der bei dem Erreichen eines festgelgten Anlagevolumens buchstäblich geschlossen wird, so dass ein Kauf von neuen Anteilen oder ein Verkauf nicht mehr möglich ist. Unter Umständen kann ein Verkauf von Anteilen trotzdem stattfinden, doch ist dies von der Fondsgesellschaft abhängig.

 

Welche Kosten entstehen durch den Kauf?

Zum einen schreiben die Fondsgesellschaften vor, welchen Betrag man mindestens anlegen muss, die Mindestanlage, und zum anderen fällt der Ausgabeaufschlag an. Dieses Agio kann bis zu 5 % von der Anlagensumme betragen. Des weiteren werden eventuell Makler-,Vertriebs- oder Verwaltungsgebühren fällig.

 

Wie lange laufen geschlossene Fonds im Durchschnitt?

Eine Beteiligung in einen geschlossenen Fonds ist als langfristige Anlage ausgelegt. So sind geschlossene Fonds mit einer Laufzeit von unter 5 Jahren schwer zu finden. Es sei denn es handelt sich um Fondsanteile die auf dem Zweitmarkt angeboten werden. Doch ansonsten sind 10 bis 20 Jahre Laufzeit von geschlossenen Fonds der Durchschnitt.

 

Welche Risiken gibt es?

Durch die Beteiligung an einem Unternehmen muss der Anleger unternehmerisches Risiko mittragen, also bei schlechter wirtschaftlicher Lage, d.h. wenn es zu wenigen Einkünften kommt, mit einem Verlust rechnen. So kann es im ungünstigsten Fall sogar zu einem Totalverlust des investierten Kapitals kommen. Dieses Szenario ist aber äußerst unwahrscheinlich. 

 

Sind die Fondsanteile jederzeit verfügbar?

Ein klares nein. Der Erwerb von geschlossenen Fondsanteilen wird als langfristige Anlage gesehen und außerdem sind Beteiligungen an Unternehmen nicht so leicht handelbar, wie Aktien an der Börse. Deshalb muss vor einer Investition in einen geschlossenen Fonds, dem Anleger klar sein, wie lange er auf das zu investierende Kapital verzichten kann. 

 

Für welchen Anlegertyp sind geschlossene Fonds geeignet?

Grundsätzlich sollte es keine Einzelanlage in einen geschlossenen Fonds geben, sondern vielmehr, beim Kauf von geschlossenen Fonds, sich immer um eine Ergänzung des bestehenden Fondsdepot handeln. Durch ihre Unabhängigkeit von den Aktien- und Finanzmärkten sind, eignen sie sich optimal als Ergänzungsinvestition. 

Für Anleger die 10.000€ oder mehr über einen längeren Zeitraum entbehren können, d.h. nicht auf dieses Geld angewiesen sind, wären geschlossene Fonds eine gute Investitionalternative. Der Handel mit den Fondsanteilen ist nicht so einfach, deshalb kann während der Laufzeit des Fonds nur in Ausnahmefällen auf das angelegte Kapital zugegriffen werden. 

Ganz risikoscheu dürfen diese Anlegertypen auch nicht sein, da man bei einer Beteiligung an einem geschlossenen Fonds auch unternehmerisches Risiko trägt, ebenso wie man voll den Gewinn mitträgt.  

2 Dez, 2008

Nachteile von geschlossenen Fonds

geschrieben von wilsonjames 14:21 | Permalink Permalink | Comments Kommentare (0) | Trackback Trackbacks (0) | Allgemein

Jede Medaille hat zwei Seiten und so ist es auch mit den geschlossenen Investmentfonds. Höhere Renditen und Unabhängigkeit vom Finanzmarkt ziehen auch Nachteile nach sich.

geringe Verfügbarkeit der Anteile

"Geschlossen" ist hier durchaus sehr wörtlich zu nehmen, da nach erreichen des geplanten Investitionsvolumens der Fonds buchstäblich geschlossen wird und ein Verkauf der Anteile nur in Ausnahmefällen möglich ist. Deshalb muss man sich vor der Investition sicher sein, dass man das Geld entbehren kann, da es über die vereinbarte Laufzeit im Investmentfonds gebunden ist.

 

Lange Laufzeit

Ein weiterer Nachteil kann die lange Laufzeit sein, da man in dieser Zeit nur ganz schwer an sein angelegtes Geld kommt, muss es sich um Kapital handeln, auf welches man nicht zurückgreifen muss. Vor allem bei Schiffsfonds kommen Anlagezeiträume zwischen 15 und 20 Jahren häufig vor.

 

Hohe Mindestanlage

Um in geschlossene Fonds investieren zu können muss der potentielle Anleger schon über das nötige Kleingeld verfügen. Jeder Fonds verlangt einen vorgeschriebenen Einmalbetrag, die Mindestanlage. So lässt sich unter den geschlossenen Fonds selten eine Mindestanlage kleiner als 10.000 € finden. Diese Summen sind nicht für jeden Anleger über diesen langen Zeitraum entbehrlich.

 

Abhängigkeit von den Einkünften

Die Unabhängigkeit von den gewöhnlichen Märkten wurde schon erwähnt, aber auch die Erträge der geschlossenen Fonds sind von etwas abhängig. Bei Immobilien hängen die Erträge von den Mieteinnahmen ab. Wer in Schiffe investiert, sollte sicher gehen, dass sie die nächsten Jahre ausgebucht sind. Denn fehlen die Charteraufträge, so fehlen auch die Erträge für die Fondsgesellschaft und es kommt nur zu geringen oder gar keinen Ausschüttungen.

 

lange Prognosezeiträume

Um die Höhe der zukünftigen Erträge zu bestimmen oder in etwa zu schätzen entstehen teilweise sehr lange Prognosezeiträume. Es müssen sehr viele Annahmen über Marktentwicklungen oder Wachstumschancen gemacht werden. Und da 10 oder 20 jährige Vorhersagungen nicht sicher sind, kann es zu großen Fehleinschätzungen kommen, so dass ein zum Anfang guter Fonds sich zu einem sehr schlechten Fonds entwickeln kann. 

2 Dez, 2008

Vorteile von geschlossenen Fonds

geschrieben von wilsonjames 14:20 | Permalink Permalink | Comments Kommentare (0) | Trackback Trackbacks (0) | Allgemein

Geschlossene Investmentfonds haben gegenüber anderen Investitionen einige Vorteile. So sind geschlossene Fonds unabhängig von den Schwankungen des Aktien- oder Finanzmarktes, dadurch kann es trotz schwächeldem AKtienmarkt zu einer jährlichen Ausschüttung kommen. Im Vergleich zu anderen Investmentfonds liegen die jährlichen Renditen über dem Durchschnitt.

Geschlossene Fonds, wie Immobilienfonds sind außerdem auch noch inflationsgeschützt, was eine sichere Anlage in die Zukunft bedeutet. 

Da die geschlossenen Fonds in der Regel nur ein Objekt oder Projekt finanzieren handelt es sich um eine übersichtliche Anlageart. Finanztechnisches Wissen ist vom Anleger kaum gefordert, da die Fonds von den Einflüssen der Aktienmärkte abgekoppelt sind, jedoch wäre ein gewisses Maß an wirtschaftlichem Wissen von Vorteil.

Viele Anlageberater nutzen die Investition in geschlossene Fonds als Risikostreuung. Durch die Unabhängigkeit von Finanzmärkten kann auch in schlechteren Zeiten, der Fonds jährliche Ausschüttungen einbringen, und so das gesamte Fondsdepot eine Rendite erzielen.

Also zusammengefasst nochmal die Vorteile:

2 Dez, 2008

Besonderheiten

geschrieben von wilsonjames 12:31 | Permalink Permalink | Comments Kommentare (0) | Trackback Trackbacks (0) | Allgemein

Investmentfonds sind Gesellschaften, die in Aktien, Anleihen oder unter anderem in Unternehmen Geld anlegen. Grundsätzlich können zwei Arten von Investmentfonds unterschieden werden. Die offenen und die Geschlossenen Fonds.

Offene Investmentfonds können jederzeit an der Börse gehandelt werden und sind in ihrem Volumen nach oben offen. Dadurch, dass sie so leicht zu handeln sind, investieren die offenen Fonds vor allem in Aktien, die in ihrer Natur auch leicht untereinander zu handeln sind. Die Laufzeit von offenen Fonds können von kurz bis hin zu sehr lang sein. Dies hängt von der Art der Investition und den Anlageabsichten des Anlegers ab. Bei einer Geldanlage, die nur über eine kurze Zeit dauern soll, würde sich ein Geldmarktfonds mit nur einem Jahr Laufzeit anbieten. Hingegen können Aktienfonds z.B. über 30 Jahre angelegt werden, wenn sie zur Altersvorsorge genutzt werden sollen. Dies ist möglich, da einige Aktienfonds über eine unbegrenzte Laufzeit verfügen. 

 

Geschlossene Investmentfonds haben die Besonderheit, das sie ein vorher festgelegtes Investitionsvolumen besitzen. Sobald dieses Volumen durch eingezahltes Geld der Anleger erreicht ist, wird der Fonds geschlossen und ein weiterer Kauf von Anteilen ist dann nicht mehr möglich. Der Fonds ist dann buchstäblich geschlossen. Ab diesem Zeitpunkt ist auch der Verkauf von Anteilen nicht mehr so einfach. Der Verkäufer muss einen potentiellen Käufer finden, der ihm die Anteile abkauft.

Durch diese besondere Bedingung sind sogenannte Zweitmärkte für die geschlossene Fonds entstanden. Es haben sich sogar Gesellschaften gegründet, die den Kauf und Verkauf von geschlossenen Fondsanteilen als Hauptaufgabe haben, die Zweitmarktfonds. Da man als einzelner Besitzer von Fondsanteilen alleine nur schwierig einen Abnehmer für seine Anteile findet, sind diese Institutionen eine gute Sache. 

Für die Fondsanteile sind auf dem Zweitmarkt aber keine Preise festgelegt worden. Somit hängt der Verkaufspreis der Anteile stark von der Nachfrage ab. Ist der Markt interessant und bietet eine gute Chance für Rendite, so würde der Verkaufspreis für die Anteile recht hoch sein. Bei unattraktiven Fondsanteilen wird man einige Abstriche beim Preis machen müssen, um die Anteile überhaupt verkaufen zu können. 

 

2 Dez, 2008

Arten von geschlossenen Fonds

geschrieben von wilsonjames 11:28 | Permalink Permalink | Comments Kommentare (0) | Trackback Trackbacks (0) | Allgemein

Es gibt viele Anlagearten, in den ein geschlossener Fonds investieren kann. So eignen sich alle Projekte, die langfristig ausgelegt sind und Kapital aus anderen Quellen benötigen. In der Regel handelt es sich dabei um größere Objekte oder Gegenstände.

Die gängigsten geschlossenen Investmentfonds sind Investitionen in Immobilien, Schiffe, Windkraft- und Biomasseanlagen, Flugzeuge und Container. Immobilien- und Schiffsfonds bilden hierbei die beliebtesten Anlageformen.

Die Haupteinahmequelle für Immobilienfonds stellen die erwirtschafteten Mieteinnahmen da. Wenn gute Immobilien mit hohen Mieteinnahmen im Fondsdepot enthalten sind, werden ziemlich sicher jährliche Ausschüttungen fließen.

Bei Schiffen und Flugzeugen hängt es von der Auslastung des jeweiligen finanzierten Objekts ab. Erwirtschaftet das einzelne Schiff oder Flugzeug Gewinne, so wirft auch der Fonds gute Erträge ab.

Bei den Windkraft- und Biomasseanlagen sieht die Sache etwas anders aus. Ist nach dem Bau der Anlage keine gute Effizienz, also kostengünstige Stromerzeugung, vorhanden, wird die Anlage nur wenig oder keinen Gewinn erzielen. Somit wäre solch ein Fonds nicht lukrativ. Es hängt bei diesen Projekten sehr stark vom Standort der zukünftigen Anlage ab, ob der Fonds Rendite abwerfen wird oder nicht, z.B. eine Windkraftanlage in Wind armen Regione, wird kaum Effizient arbeiten.

Leasing ist in den letzten Jahren verstärkt genutzt worden. Immer öfter wurden dabei Objekte geleast, die zur öffentlichen Nutzung dienen sollten, wie z.B. Krankenhäuser oder Schulen. Da diese Projekte auch viel Geld kosten, haben sich Leasingfonds gegründet, um sie zu finanzieren.

Medienfonds bilden eine Ausnahme von der Regel, dass nur große Objekte finanziert werden. Es handelt sich hierbei um eine Investition in Film- und Fernsehproduktionen. Die Finanzierung einer Kinofilmproduktion ist risikoreich, da ein Erfolg des Films nicht garantiert werden kann. Doch wird der Film ein voller Erfolg, kann mit sehr hohen Erträgen gerechnet werden. Besonderheit ist, dass es bei Medienfonds nicht zu jährlichen Auszahlungen kommt, sondern nur bei Erfolg am Ende der Laufzeit. Mit durchschnittlich 7 Jahren Laufzeit, handelt es sich bei Medienfonds eher um eine mittelfristige Investition.

2 Dez, 2008

Definitionen

geschrieben von wilsonjames 10:58 | Permalink Permalink | Comments Kommentare (0) | Trackback Trackbacks (0) | Allgemein

Zum Verständnis der nachfolgenden Texte sollen hier einige vielleicht unbekannte Wörter erklärt werden.

 

Fonds

Auch Investmentfonds, sind Gesellschaften die in unterschiedliche Anlagearten investieren. Zu den gängigsten Investitionen gehören Aktien, festverzinsliche Wertpapiere, Anleihen, Immobilien und Beteiligungen an Unternehmen. Es wird auch in Projekte investiert, wie in den Bau von Kraftwerken oder öffentlichen Einrichtungen. Je nachdem in was am meisten investiert wird, so wird der Fonds genannt. Investiert ein Fonds zum Beispiel hauptsächlich in Immobilien, so wird er Immobilienfonds genannt. 

 

Geschlossen (Fonds)

Wird die festgelegte Investitionssumme des Fonds erreicht, so wird der Fonds geschlossen und Interessenten können dann keine Anteile mehr kaufen. Der Verkauf von Anteilen während der Laufzeit, kann nur stattfinden, wenn ein Käufer gefunden wird, der die Anteile des Verkäufers komplett übernimmt. Dies kann über einen Zweitmarkt geschehen. Der Handel mit Anteilen ist jedoch nicht vorgesehen und deswegen nur in seltenen Ausnahmefällen möglich.

 

Zweitmarkt

Plattform für potentielle Käufer und Verkäufer von geschlossenen Fonds. Ein Anleger kann nur aus einem geschlossenen Fonds austreten, wenn er einen Käufer für seine Anteile findet. Um dies nicht alleine tun zu müssen, haben sich Makler und Gesellschaften es sich zur Aufgabe gemacht Anbieter und Nachfrager von diesen Anteilen auf einem Markt zusammen zu bringen. 

Da es keinen Marktpreis für diese Fondsanteile gibt, hängt der Verkaufspreis stark von der Nachfrage ab. Je höher die Nachfrage nach solchen Anteilen ist, um so höher wird der Verkaufspreis der Anteile liegen. 

 

Beteiligung

Bei Fondsgesellschaften mit geschlossenen Projekten handelt es sich meist um GmbH & Co. KGs. Bei einem Kauf erwirbt der Anleger Anteile an diesen Unternehmen, er wird also Kommanditist bei dieser Gesellschaft. Durch diese Unternehmensbeteiligung trägt der Anleger in Zukunft unternehmerisches Risiko mit. Er wird an dem Verlust des Unternehmens genauso beteiligt, wie an dem Gewinn.