19 Feb, 2009
Indexfonds von allen Seite, aber....
viele stört die starke Orientierung an dem jeweiligen Index. Eine Alternative sind daher Indexnahe Fonds. Hier eine Einführung:
Die großen Aktienindizes dieser Welt stellen für viele private und institutionelle Anleger eine wichtige Benchmark dar, um den Erfolg einer Geldanlage zu bemessen. Dabei fällt auf, dass solide Indizes wie der Dax langfristig die meisten Investmentfonds outperformen und vergleichsweise hohe Renditen generieren. Wenig verwunderlich, dass viele Anleger an der positiven Entwicklung vieler Indizes partizipieren möchten. Außerdem entdecken viele Anleger Aktienindizes als inflationssichere Assetklasse. Historisch machten Aktienindizes besonders dann große Sprünge, wenn die Inflation besonders hoch war oder stark zu steigen begann.
Zu diesem Zweck können Investoren auf die verschiedensten Produkte zurückgreifen. Neben Indexzertifikaten, welche aufgrund der Finanzkrise an Bedeutung verloren haben (Stichwort Emittentenrisiko), bieten sich vor allem Indexfonds oder indexnahe Fonds als Anlageinstrumente an. Grundsätzlich gibt es aber kein Produkt, mit dem der Anleger eine Rendite erzielt, die genau mit der des zu Grunde liegenden Index übereinstimmt. Vielmehr weicht die Rendite des Anlageproduktes aufgrund von Ausgabeaufschlägen oder laufenden Kosten (zum Beispiel Verwaltungs- oder Managementgebühren) mehr oder weniger stark ab. Aufgrund verschiedener Ursachen gibt es genau genommen auch keinen Fonds, der einen Index wirklich eins zu eins abbilden kann. Geringfügige Abweichungen müssen auch bei Indexfonds in Kauf genommen werden. Der Anspruch eines Indexfonds ist allerdings eine möglichst genaue Abbildung des Index.
Indexnahe Fonds versuchen erst gar nicht, diesem Anspruch gerecht zu werden. Sie orientieren sich bei ihrer Zusammensetzung lediglich an dem zu Grunde liegenden Index. Viele Fonds arbeiten als indexnahe Fonds und nicht als reine Indexfonds. Oftmals ist dies auch dadurch begründet, dass der Gesetzgeber vorschreibt, dass eine Aktei maximal 15 Prozent des Fondsvermögens eines Investmentfonds ausmachen darf. Indexnahe Fonds müssen dann bei Aktien, deren Gewichtung im Index über den genannten 15 Prozent liegt, auf andere Unternehmen ausweichen und beispielsweise vergleichbare Titel beimischen. Dadurch kommt es zu entsprechenden Abweichungen, welche sich aber in der Regel in Grenzen halten. Oftmals performen indexnahe Fonds sogar besser als Indexfonds.
Indexnahe Fonds haben allerdings auch einige Nachteile. In der regel fährt das Management eine minimale Cashquote, sodass die Investoren im Falle eines Kurseinbruches in etwa proportional zum Index Geld verlieren. Die langfristige Anlage in indexnahe Fonds und andere Fondsprodukte ist durch den Wegfall der einjährigen Spekulationsfrist und die Einführung der Abgeltungssteuer weniger attraktiv geworden. In Punkto Liquidität bieten indexnahe Fonds übrigens große Vorteile. Die meisten indexnahen Fonds können nicht nur direkt über die Fondsgesellschaften, sondern auch über die Börse gekauft werden. Beim Börsenhandel entfällt dann sogar der Ausgabeaufschlag und die Anteile können - je nach Marktlage - mit geringen bis sehr geringen Spreads getradet werden. Das macht indexnahe Fonds auch für die kurzfristigere Anlage interessant
12 Feb, 2009
Willkommen beim FinTipp Blog
Hallo,
das ist mein erster kurzer Eröffnungsbeitrag für den FinTipp Blog. Hier gibt es in der Zukunft nütziche Verbraucher Informationen zu verschiedenen Bereichen.
Ich freue mich auf viele Leser und eine gute und informative Zeit!
Gruß
Mr. Plus
