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finanznews

Geld sparen auch mit kleinen Beträgen

Allgemein — geschrieben von finanznews @ 19:46

Viele Leute planen Ihre Vorsorge und schließen auch langfristige Sparpläne ab, um sich Vermögen anzusparen und zu einem späteren Zeitpunkt Geld zur Verfügung zu haben. Dabei ist man jedoch in der Regel an fixe Einzahlungsbeträge gebunden, die zumeist monatlich über mehrere Jahre hinweg einbezahlt werden müssen. Daher muss man gewährleisten können, dass man die monatlichen Einzahlungsbeträge auch tatsächlich Monat für Monat über viele Jahre zur Verfügung hat und es zu keinem Engpass kommt. Es gibt aber auch Menschen, die sich nicht auf so lange Zeit binden wollen oder es sich auch nicht leisten können. Dennoch wollen auch diese Menschen sparen.

Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie man auch im kleineren Maßstab Geld sparen kann und somit auch kleinere Geldbeträge ansparen kann. Einerseits gibt es die Möglichkeit, für Geld, welches man vielleicht auch nur kurz- oder mittelfristig zur Verfügung hat, ein Tagesgeldkonto eröffnen, um es besser verzinsen zu lassen. Durch diese Methode ist es möglich, Geld vom Girokonto schnell auf das Tagesgeldkonto zu überweisen, um es kurzfristig zu nutzen, um einen Zinsgewinn zu erzielen. Das Geld ist auf dem Tagesgeldkonto für keinen bestimmten Zeitraum gebunden und kann auch bei Bedarf sofort wieder auf das Referenzkonto ausbezahlt werden. Die Verzinsung wird täglich berechnet. Die tatsächliche Zinsausschüttung erfolgt in der Regel am Jahresende bei der Abschlussbuchung.

Eine weitere Möglichkeit, zu sparen, ist es auch Kosten bei Gebühren einzusparen. Bei einem Girokonto werden in der Regel viele verschiedene Gebühren berechnet. Wenn man jedoch auf ein kostenloses Girokonto umsteigt, kann man sich diese Kosten sparen und dennoch alle Leistungen eines Girokontos in Anspruch nehmen. Viele Anbieter bieten bereits ein kostenloses Girokonto an, welches mitunter sogar mit einem geringen Zinssatz verzinst wird. In Kombination mit einem Tagesgeldkonto, auf dem man gerade nicht verwendete Beträge zwischenzeitlich parkt, ist dies die optimale Lösung, um Geld zu sparen.


Wer treibt den Preis?

Allgemein — geschrieben von finanznews @ 18:51

Im Sommer taten die Benzinpreise –zumindest soweit ich mich in meinen noch jungen Jahren zurückerinnern kann- immer weh. Da fluchten die Eltern an den Tankstellen, ging es nach Kitzbühel oder an den Gardasee. Man tankte gerade so voll, dass man es über die diversen Grenzen schaffte, weil jenseits dieser die Tankfüllung meist günstiger war.
Nach einfachsten ökonomischen Gesetzen von Preis und Nachfrage ist es klar, dass bei –zumindest theoretisch- gleichen Fördermengen und gesteigerter Nachfrage das Gut sich verteuert. Damit konnte das Phänomen zu diesen Zeiten, im letzten Jahrhundert noch erklärt werden.

Doch gestaltet sich die Preisschwankung beim Benzin, beziehungsweise dahinter dem Rohöl, viel komplexer, weil einem noch viel größeren Teil des Preises reine Spekulation zu Grunde liegt.
Einerseits wird gerade mit Rohstoffen gerne im Sekundenhandel –natürlich gibt es auch längerfristige Investitionen in das Gut- getradet, was einerseits das Allgemeininteresse an den Werten steigert, nennen wir es Börsianer-Mitläufertum.
Zum anderen wird der Kurs instabiler und damit auch risikoreicher, was auch oft zu, vom natürlichen Wert her gesehen, unlogischen Kurshöhen führt.
Allein alles der OPEC und ihrer –halbwegs- sparsamen Fördermengenpolitik in die Schuhe zu schieben, wäre auch falsch, denn nicht nur die westlichen Rohstoffspekulanten treiben die Preise.

Auch Forex Broker –also Makler, die mit Währungskursen handeln und spekulieren- tun ihr Übriges, da sie mit zu eifrigen Käufen, Unsicherheit und Verwirrung stiften. Wenn sie dann also, so lange als die Öl-Hausse herrschte, den Euro noch künstlich gegenüber dem US-Dollar stärken, bleibt zu hoffen, dass sie genug damit verdienen. Denn wem solche kurzfristigen Entwicklungen, im großen Ganzen betrachtet, irgendetwas helfen sollen, bleibt wohl auch dem erfahrensten Makroökonomen verschlossen.
Wenngleich sie sicher ihre Hände nicht in Unschuld waschen können, so darf man den Ölländern und Treibstofffirmen nicht alle Schuld an den derzeitigen –zum Glück wieder leicht fallenden- Benzinpreisen an der Zapfsäule geben.


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