Seeschiffinvestments
Schiffsbeteiligungen bzw. Schiffsfonds sind besondere Formen von Investmentfonds, bei denen das verfügbare Kapital in den Bau oder auch den Kauf von Schiffen und Schiffsflotten investiert wird. Der Käufer erhält somit einen Anteil der Gesellschaft und ist unmittelbar am Gewinn aber auch am Verlust beteiligt. Ein Totalverlust seines investierten Kapitals ist deshalb möglich und muss auf jeden Fall berücksichtigt werden. Üblicherweise liegt die Laufzeit eines solchen Schiffsfonds bei mehreren Jahren (ca. 10 bis 30 Jahre aufwärts), was natürlich recht lange ist.
Spitzenreiter bei Vertragslaufzeiten ist wohl im Bereich des Erbbaurechts, bei dem unter anderem auch der Erbbauzins festgelegt wird. Sie laufen teilweise sogar bis zu 99 Jahre. Ein spezieller Aspekt von dieser Art von Fonds (Schiffsfonds) ist der, dass es quasi keine staatlichen Vorlagen und Vorlagen gibt. Dadurch hat man als Gesellschaft sehr viel Handlungsspielraum, was sich unmittelbar auf die Vielfalt der Angebote auswirkt. Die Besteuerung wird durch Berechnung auf alle beteiligten Anleger aufgeteilt.
Besonders interessant sind Schiffsbeteiligungen im Bereich der Versteuerung bei möglicher Erbschaft oder Schenkung, da hierbei einige lukrative Steuervorteile entstehen, sofern die Regelungen beachtet und eingehalten werden. Eine Vielzahl an steuerlichen Vergünstigungen macht dieses System sehr attraktiv.
Als Investitionsobjekte dienen normalerweise Einzelschiffe aber auch ganze Flotten gleicher oder verschiedenartiger Schiffsmodelle. Sehr beliebt sind Tanker und Containerschiffe. Ob sich die Investition auch langfristig rentiert hängt grundsätzlich von einigen Faktoren ab. Überzogene Zusatzkosten, lange Leerlaufzeiten und minderwertige Qualität sind die wichtigsten Punkte, die ein Anleger auf jeden Fall beachten sollte.
Als sichere Anlage können Schiffsfonds nicht bezeichnet werden. Sie sind immer mit viel Risiko verbunden. Deshalb sollte man nur jenes Geld investieren, welches nicht unmittelbar benötigt wird. Vor allem aufgrund der wenigen staatlichen Richtlinien muss man besonderes Augenmerk auf die Voraussetzungen, Gegebenheiten, Zustände und Angebote legen, damit sich die Investition nicht als Finanzfalle entpuppt, die den möglichen wirtschaftlichen Ruin mit sich bringen könnte.