Da in den USA kleine Autostückzahlen nicht den strengen Sicherheitskonhollen unterworfen sind, hat man dort fast unbegrenzt Konstruktionsfreiheit. So ist es auch möglich, daß jetzt ein Unternehmen den einzigen US-Sportwagen, die Corvette, zum Viertürer umbaute. Die Kunststoffkarosserie wurde direkt hinter den Sitzen abgetrennt und der tragende Rahmen um 61 Zentimeter verlängert. Dadurch bekam die viertürige Corvette eine Gesamtlänge von 5,46 Meter. Der Radstand ist länger als bei einem Rolls-Royce, Größere Schwierigkeiten beim Streckvorgang bereiteten die hinteren Türen und die Targa-Konstruktion des Daches. Die vorderen Türen wurden um den typischen Corvettebogen verkürzt, um Platz für die Vierkantrohre des Targa-Daches zu bekommen. Die hinteren Türen fielen etwas schmaler aus; dafür aber sind alle Seitenfenster elektrisch versenkbar. Die vorderen Sitzplätze entsprechen der Serie, und hinten haben 180-cm-Menschen gut Platz. Die Super-Corvette kostet rund 35 000 Dollar. Im Monat sollen etwa 20 Wagen gebaut werden.
Neben Rollwiderstand, Luftwiderstand und dem Fahrzeuggewicht hat aber auch der Motor einen nicht unwesentlichen Anteil am Spritkonsum eines Autos: Wer das Antriebsaggregat seines Wagens daher nicht regelmäßig wartet, muß sich über eine hohe Benzinrechnung nicht wundern. Bei der Wartung verdient die Zündanlage besonderes Augenmerk, denn sie unterliegt hohen Belastungen und verschleißt schneller als andere Motorenteile.
Um das Benzin-Luft-Gemisch in den Zylindern stets mit einem ausreichend starken Zündfunken zu entflammen, müssen vor allem die Zündkerzen und die Unterbrecherkontakte in einwandfreiem Zustand sein. Gerade abgenutzte Kontakte oder verrußte Kerzen fressen auf Dauer ein großes Loch in die Spritkasse eines Autofahrers, denn das Gefährt verbraucht dann weitaus mehr Benzin.
Kontrollieren Sie deshalb öfters den Zustand der Unterbrecherkontakte und der Zündkerzen. Abgenutzte Zündelemente sollten sofort - spätestens aber alle 15000 Kilometer - ausgetauscht werden.
Doch damit ist es noch nicht getan: Der Zündzeitpunkt und der Schließwinkel der Zündkontakte müssen ebenfalls exakt eingestellt sein, damit das Gemisch auch im richtigen Moment gezündet und vollständig verbrannt werden kann. Nur so kann der Energiegehalt des Benzins voll genutzt werden.
Für die Überprüfung der Zündeinstellung benötigt man spezielle elektronische Meßgeräte, die heute jede Werkstatt besitzt.
Lassen Sie daher die Zündeinstellung Ihres Motors von einem Fachmann überprüfen. Er kann den Zündzeitpunkt auf wenige Millisekunden genau justieren. Der Motor schluckt dann nicht "nur weniger, er lebt länger Übrigens: In ein paar Jahrer. werden viele unserer Autos eine kontaktlos gesteuerte Transistor-Zündanlage besitzen, die praktisch keiner Wartung mehr bedarf. Elektronische Zündsysteme vor. Bosch, die etwa fünf bis zehn Prozent Benzin einsparen können heute schon nachträglich in viele Wagen eingebaut werden. Unter der Motorhaube läßt sich aber freilich noch mehr überprüfen und instandsetzen, wenn man Benzin sparen will: Die Einstellung des Vergasers und der Zustand des Luftfilter-Einsatzes sind für den Benzinverbrauch ebenso entscheidend. Durch ein zu fettes Vergasergemisch oder einen verschmutzten Luftfilter schluckt Ihr Motor bis zu 15 Prozent mehr Benzin.
Mit 100 km/h über den AtlantikWenn das Wetter keinen Strich durch die Rechnung macht, startet im Morgengrauen des 1. Juli im spanischen Hafen Rota an der Atlantikküste ein lebensgefährlicher Versuch, den Geschwindigkeitsrekord für Atlantiküberquerungen zu brechen. Gehalten wird er seit 1952 von dem Ozeankreuzer "United States", der in 82 Stunden und 40 Minuten das berühmte "Blaue Band" der Passagierschiffe eroberte. Dagegen ist das jetzige Rekordboot eine Nußschale.
Ganze elf Meter mißt das speziell gebaute Hochsee-Schnellboot "Citicorp Traveler". Angetrieben wird der Donnerbolzen von vier Mercury-Außenbordern, die zwar auf Leistung frisiert sind, aber auch auf Langlebigkeit, denn sie müssen für mindestens 60 Stunden vollgasfest sein. In dieser Zeit wollen Dr. Bob Magoon und seine beiden Mitfahrer die 5576 km lange Strecke Rota- Newport mit etwa 100 km/h durchrasen.
Zwei Gefahren drohen dem Rekordversuch:
Aufkommender Sturm und die Kollision mit einem Wal. Der Wal würde nur ein paar Hautabschürfungen davontragen, die Kunststoff- und Sperrholzkonstruktion des Rennbootes dagegen würde bei dieser Aufprallgeschwindigkeit in tausend Stücke zerschellen. Schweres Wetter wäre weniger gefährlich, Magoon müßte seinen Kurs nach Wind und Wellen richten. Unterwegs wird dreimal aufgetankt, da die vier Motoren mehr schlucken als das Boot fassen kann.
Selbst die hochwertigsten HiFi-Anlagen haben einen entscheidenden Nachteil: Ein Klavier klingt auf ihnen eben nur "so wie" ein Klavier - tatsächlich aber macht ein Lautsprecher die Töne. Was dabei gegenüber der Wirklichkeit fehlt: Man spürt nicht die Musik, die Resonanz des Instruments. Das soll nun anders werden: Marantz, selbst Hersteller hochwertiger HiFi-Elemente, bringt derzeit ein Gerät auf den Markt, das jedem Klavier, das unnütz in der Ecke steht und verstaubt, genau die Töne entlockt, als bearbeite ein Meister wie Rubinstein die Tastatur. In Wirklichkeit übernimmt diesen schwierigen Part der Pianocorder, ein elektronisches Gerät, das in jedes Klavier eingebaut werden kann. Per Cassette, auf der digitale Impulse gespeichert sind, wird der Pianocorder originalgetreu gesteuert - es ist, als säße tatsächlich ein Starpianist am Klavier. Und auch hier muß man sich nicht immer mit demselben begnügen: Uber 10 000 Titel hat der Pianocorder im Cassettenprogramm, Preis des Super-Klaviers mit Elektronik und Recorder etwa 6000 Mark.
In Dortmund steht die erste CB-Funk-Telefonzelle der Welt. Der 27 jährige Günther Wockelmann erwarb für 20 Mark eine ausrangierte Telefonzelle der Post, strich sie rot an und installierte eine Wipe-5010-Feststation.Die CB-Funkzelle mit dem Rufnamen „Weißer Riese" steht jetzt am Straßenrand im Dortmunder Vorort Brackel. Täglich zwischen 9 und 19 Uhr kann jeder, der will, kostenlos einmal in die Kanäle des Jedermann-Funks hineinhorchen und, falls es beliebt, ein Funkgespräch führen. Die Reichweite der Drahtlos-Gespräche beträgt etwa zehn Kilometer. Noch hat die Bundespost keinen Einspruch erhoben, doch der kommt bestimmt, denn die Männer vom gelben Horn bangen um ihr Fernmeldemonopol.
Dafür im Nachhinein eine dicke Fanfare !
Die Fanfare signalisiert damals wie auch heute noch Ereignisse, beispielsweise das An- und Abblasen der Jagd, das Ankünden von Paraden oder Präsentationen oder auch Blogs.
TATAAAAAAAAA !!!