An dem Ort wo das violette Abendrot auf den Horizontstreifen trifft

streift meine Sehnsucht umher wie ein einsamer Adler

Die Melancholie in mir, ein bittersüsser Schmerz entarnt als Fernweh

Ich trage soviel Leid in mir und der Weg dorthin ist viel zu schwer

Doch ich folge meinen eigenen Weg


Mich hungert nach Unbekannten Gefühlen

nach etwas das tiefer geht und andres ist

und doch wahr und voller  Sinn

ich darf nicht rasten ich kann nicht ruhen

wenn es zu regnen beginnt

gibt es nichts mehr das mich schützt

es wird lange dauern bis ich gefunden habe

was mich anzieht und streunen lässt

aber ich gehe meinen eigenen Weg

der Mond ist mein einziger Begleiter

doch verblasst auch er im Morgenlicht

wie die unzähligen Sterne

zerstreute Lichter so wie ich

der schwindende Schatten der Nacht

lässt die Welt kalt und nackt erscheinen

und ich habe Angst vor ihr

Die Sonne lauert untern Horizont

und lässt den HImmel explodieren

doch unbeirrt gehe ich meinen Weg