An dem Ort wo das violette Abendrot auf den Horizontstreifen trifft
streift meine Sehnsucht umher wie ein einsamer Adler
Die Melancholie in mir, ein bittersüsser Schmerz entarnt als Fernweh
Ich trage soviel Leid in mir und der Weg dorthin ist viel zu schwer
Doch ich folge meinen eigenen Weg
Mich hungert nach Unbekannten Gefühlen
nach etwas das tiefer geht und andres ist
und doch wahr und voller Sinn
ich darf nicht rasten ich kann nicht ruhen
wenn es zu regnen beginnt
gibt es nichts mehr das mich schützt
es wird lange dauern bis ich gefunden habe
was mich anzieht und streunen lässt
aber ich gehe meinen eigenen Weg
der Mond ist mein einziger Begleiter
doch verblasst auch er im Morgenlicht
wie die unzähligen Sterne
zerstreute Lichter so wie ich
der schwindende Schatten der Nacht
lässt die Welt kalt und nackt erscheinen
und ich habe Angst vor ihr
Die Sonne lauert untern Horizont
und lässt den HImmel explodieren
doch unbeirrt gehe ich meinen Weg





27/07/2007, 16:17
Mmmh ... welch wunderbares Gedicht.