Farbenspiel des Winds / Gott deine Kinder
Die meisten kennen ja meine Vorliebe für Zeichentrickfilme, und da gibts zwei Lieder die mir ganz besonders am Herzen liegen die ich einfach wunderbar und überzeugend in ihrer Aussage finde.
Das eine ist aus Pocahontas und das andere aus der Glöckner von Notredame, beides Disneyproduktionen
Das Farbenspiel des Winds
Für dich bin ich nur eine Wilde.
Es ist klar das du so denkst, denn
du bist sehr viel gereist.
Doch sehe ich nicht ein,
wenn so wild ich dir erschein,
wie kommt's das du so vieles gar nicht weißt?
Gar nicht weißt?
Du landest hier und gleich gehört dir alles,
das Land ist für dich frei und nur noch Holz.
Doch jeder Stein und Baum und jedes Wesen,
hat sein Leben, seine Seele, seinen Stolz.
Für dich sind echte Menschen nur die Menschen,
die so denken und so aussehen wie du.
Doch folge nur den Spuren eines Fremden,
dann verstehst du und du lernst noch was dazu.
Kannst du hören wie der Wolf heult unterm Silbermond?
Und weißt du auch, warum der Luchs so grinst?
Kannst du singen wie die Stimmen in den Bergen?
Kannst du malen wie das Farbenspiel des Winds?
Kannst du malen wie das Farbenspiel des Winds?
Komm renn mit mir im Schattenlicht der Wälder,
probier' die süßen Beeren dieser Welt.
Komm wälze dich in ihrer reichen Vielfalt,
und du merkst, dass im Leben dir nichts fehlt.
Der Regen und der Fluss sind meine Brüder,
der Reiher und der Otter mein Geleit
und jeder dreht sich mit und ist verbunden
mit dem Sonnenrad, dem Ring der Ewigkeit.
Wie weit wachsen Bäume hinauf?
Doch wenn du sie fällst,
kriegst du's nie heraus.
Und vergessen sind die Wölfe und der Silbermond
und dass wir alle ebenbürtig sind.
Wir müssen singen wie die Stimmen in den Bergen,
müssen malen wie das Farbenspiel des Winds.
Fremde Erde ist nur Fremd,
wenn der Fremde sie nicht kennt,
drum gehört sie nur
dem Farbenspiel des Winds.
Gott Deine Kinder
Ich weiss nicht, ob du es hören willst
Und ob es dich auch gibt
Ich weiss nicht, ob so ein Gott auch Zigeuner wie mich liebt
Ausgestossen und geächtet, gehören wir nicht dazu
Doch ich seh' in deinen Augen: Ausgestossen warst auch du
Gott, deine Kinder flehen dich an
Zeige die Gnade, die sie nie gekannt
Sie brauchen die Kraft, diese Welt zu versteh'n
Gott, deine Kinder, sie wollen dich seh'n
Gott, ich verlange gar nichts für mich
Doch ich kenne so viele, ärmer als ich
Hungrig, verachtet, verhasst, schikaniert
Hast du vergessen, wir hängen an dir
Ich weiss nicht, ob dein Segen für alle Menschen gilt
Doch erlaube mir die Frage, Gott sage
Wer soll das...
Wer soll das ertragen?
Gott, deine Kinder, sie kennen nur Zorn
Und wünschen sich manchmal, sie wär'n nie gebor'n
Müde, verzweifelt, sie geben nicht auf
Hör' auf die Kinder, sonst stösst du sie aus
Wir hoffen, wir beten, wir brauchen dich hier
Hast du vergessen? Wir hängen an dir




