Eine ganze Woche lang, bin ich nun jeden Tag in die verschiedensten Wälder gefahren, hab sicher tausend fots gemacht, von allem, vor allem mit mir. Nach der Arbeit sofort ins Auto gestiegen, nichts sonst hat interessiert, die Arbeit brauche ich das ist ein Muss in meinen Leben, aber ich war sehr lustlos und unkonzentriert, in meinem KOpf sah ich schon die fantastischten Motive, Farben und Eindrücke, und nachdem ich jeden Hügel, jede Höhle, jedes Schwammerl im Kasten hatte, fuhr ich nach Hause, schon voller Vorfreude wie toll die Fotos geworden sind, Alles andere war vergessen, weit weg, der Streit vor ein paar Tagen, der Unbau in der Arbeit, ich war glücklich ich war ich, und ich habe nur das gemacht was ich wollte, Dieses herrliche satte Grün der Bäume, das herbstliche warme Braun der gefallenen Blätter, der weisse Schaum des Baches, und ich ..ich war mittendrin ein Teil. Wenn ich im Wald bin, fühle ich, das ich dahin gehöre, das hier meine Heimat ist, ich bin heimgekommen. Schon als Kind habe ich immer davon geträumt im Wald zu leben, fernab von allem, nur für mich. ´Der Wald ist immer anders , jeden Tag verändert er sich, und je nach tageszeit ändert sich das Licht, und alles erscheint anders und doch erscheint alles als sei es schon ewig da, und alles was geschieht hat seinen Sinn und seine Richtigkeit,