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1 Apr, 2007

Gewalt an Schulen

geschrieben von education 22:33 | Permalink Permalink | Comments Kommentare (1) | Trackback Trackbacks (0) | Allgemein
Die Zahl der Gewaltvorfälle in den Schulen Berlins sind dramatisch gestiegen: In den letzten fünf Jahren haben die gemeldeten Gewalttaten um das Sechsfache zugenommen, erklärte der neue Schulsenator Jürgen Zöllner- ein SPD-Mitglied. Vornehmlich die Gewalt gegen Lehrer ist deutlich gestiegen.

 

Immer mehr redet man ueber die dramatisch zunehmende Gewaltzahl an Berliner Schulen. Der Schulsenator Jürgen Zöllner gab bekannt, dass die Gewaltvorfälle mit den Jahren steigen. Zum Beispiel war ihre Anzahl im Schuljahr 2005/06 um mehr als 75 Prozent groesser als im Schuljahr 2004/2005. Die Situation vor fünf Jahren sieht viel besser aus. Jetzt sind die Gewaltzahlen leider um mehr als das Sechsfache gestiegen. Das Aumass der Körperverletzungen und Gewalt gegen Lehrer habe wesentlich zugenommen, so Zöllner. Unter den Gewaltvorfällen sind besonders Bedrohungen, Beleidigungen, Uebergriffe, Erpressungen sowie Körperverletzungen und Raubtaten. Es gibt aber eine gute Nachtricht- der Umgang mit den Gewaltvorfällen in den Schulen ist sensibler und aktiver geworden. Ein Beispiel dafuer ist, wie ein Berliner Junge aus der sechsten Klassen seinen Namen auf einem Blatt Papier in zerfließendes Blut geschrieben hat. Auf dem Blatt stehen 7 Grabsteine, die von Blitzen getroffen sind und auch die Namen von Mitschülern. Gleich nachdem die Lehrerin das Bild gesehen hat, erkannte die Warnsignale und zu den Schulpsychologen. Die Experte haben rach festgestellt, dass der Junge viel am Computer sitzt und die aggressiven Computerspiele, die er nutzt, haben ihn schlecht beeinflusst. Ausserdem ist er verzweifelt und hoffnungslos nach der Trennung seiner Eltern. Deshalb benoetigte er dringend Hilfe. Am Ende bekommte er sie.Das ist einer von den vielen Faellen aus Berlin, ueber den der Schulsenator berichtete.  Im Bereich Körperverletzung und gefährlicher Körperverletzung meldete man von knapp 1000 Fälle. Die meisten Berichte von schools über Gewalttaten sind aus Mittel Berlin 300 Fällen. Danach folgen Lichtenberg, Friedrichshain-Kreuzberg und Neukölln. Es gab 80 Fällemit Rechtsextremismus, im Schuljahr davor waren es 62. Eine Zunahe des Anteils der Fälle mit Migrationshintergrund ist von knapp 36 Prozent auf mehr als 54 Prozent zu beobachten. Teachers werden fast doppelt so oft wie im Vorjahr geschädigt und beleidigte. Die betroffenen Pädagogen waren 374, im Schuljahr 2004/05 waren es noch 196.    Das, was man fuer mehr schrechlicher und bedrohlicher haelt, ist die Verschärfung der Taten. Einmal ist eine Lehrerin auf dem Schulhof von den Schüler aus einer Schule in der Naehe so geschlagen, dass sie sofort ins Krankenhaus aufgenommen warden musste.Es wurde berichtet, dass die Lehrerinnen mit vollen Wasserflaschen beworfen wurden. Andere Delikte: Bespuckungen, Beleidigungen, Bedrohungen, Erpressung. Nach der Meinung von dem Schulsenator Zöllner kann die Gewalt nur dann verhindert werden, wenn die Schulen dazu Vorkehrungen treffen. Wenn es einen Vorfall gibt, sind die Schulen verpflichtet, sofort zu melden.  Nur in einem Drittel von allen Fällen nehmen die Eltern an den Behandlung seiner Kinder teil. Zöllner erklaerte, dass die Eltern bei Gewaltvorfällen  gleich die Polizei rufen, statt die Schule.  Nach dem Bericht des neuen Schulsenators stehen die Schulen inzwischen verstärkt in direkter Zusammenarbeit mit Spezialisten der Polizei. Außerdem beraten in Berlin 15 Schulpsychologen Schüler, Lehrer und Eltern. Im neuen Schuljahr sollten zur weiteren Vorbeugung gegen Gewalt an Schulen mehrere Projekte an 60 Grundschulen in Berlin angepackt werden. 

 

1 Apr, 2007

Schulen ans Netz

geschrieben von education 22:26 | Permalink Permalink | Comments Kommentare (1) | Trackback Trackbacks (0) | Allgemein

Lokando kann die Grundlage für ein schulübergreifendes Wissensarchiv schaffen. Ein Computer im Klassenraum garantiert  noch nicht für den besseren Unterrichtverlauf. Der Markt bietet eine grosse Anzahl von Lernprogrammen, die aber einen Haken haben. Sie finden, dass die Lernsoftware schon eigentlich in sich abgeschlossen ist. Die meisten Lehrer arbeiten immer noch mithilfe des Fotokopierers, sie waehlen selbst die Materialien, kombinieren sie, indem sie durch eigenen Stoff ergänzen planen. Das Programm “ Interaktive Datenbank Lokando” wird das ändern. Das Projekt vom LEU ist schon seit zwei Jahren bekannt. Die neue Software wurde gerade an schools in Baden- Württemberg ausgeliefert. Ein Schueler erzaehlt ueber seine ersten Eindruecke von dem Programm. Zuest war er skeptisch eingestellt, aber dann ueberzeugte er sich im Gegenteil. Seine Benutzeroberfläche war einfach gestaltet. Der Schueler hat mehr von Lokando in einer Projektgruppe erfahren. Jetzt weiss er genau von seinen Möglichkeiten. Mit Hilfe Lokando koennen Referente als  multimediale Präsentationen gestaltet werden, auch an die Wand projeziert werden und auf CD brennen. Als Fundus für die Recherche sind  sogenannte Themenbanken, die Textsammlungen, Bildern, Bildern, Tönen und Filmclips, bestimmt. Das LEU bietet diese in in Form von fertigen Paketen seinen Teilnehmern an. Die Nutzer haben die Moeglichkeit ihre Themenbanken mit eigenen Materialien ergaenzen. Die Materialsammlungen , die sich in dem Computer befinden, koennen systematisiert werden. Der Zugriff anderer ist ausserdem  vereinfacht. Das erklaert ein Lehrer, der zu der Mitentwicklung des Lokandos beigetragen hat. Die Datenbank kann Ergebnisse einer Internetrecherche aufnehmen. Die eigens gegruendete Lokando AG hat zum Ziel die Entwicklung  weiterer solchen Themenbanken in Zusammenarbeit mit Verlagen. Das LEU hofft, dass spaeter alle Schulen auf ein Netzwerk mit grossem und ständig wachsendem Archiv verlassen und es  es ergänzen können.
 

In der Praxis gibt es eigentlich noch ein paar Hürden zu überwinden. Zuerst waren die teachers dagegen. Sie fragen, was dieses Programm besser als Powerpoint kann. Aber gleich nachdem sie selbt ueber die Möglichkeiten der Software Erfahrung gesammelt haben und das Programm erlebt haben, sind die meisten positive erstaunt. Die Schüler hätten keine Angst mit dieser neuen Technik umzugehen. Ihnen faellt es ein bisschen schwierig, die Programmanforderungen zu erfuellen.  Lokando verlangt systematisches Handeln. Kurzbeschreibungen ihrer Materialien muessen geliefert und in die Datenbank eingeordnet werden. Auf diese Weise lernen sie, Informationen zu bewerten, zu sortieren und Begriffe zu bilden. Man erwartet noch, wie es mit diesem Programm weiter laeuft. Viele Schueler warten gespannt auf den Einsatz des Programms in ihren Schulen.