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31 Mär, 2007

Internetwerbung nimmt rasend schnell zu

geschrieben von education 19:43 | Permalink Permalink | Comments Kommentare (1) | Trackback Trackbacks (0) | Allgemein

Nach Analysten von 2006 wird die Online advertising  um 32 Prozent steigen - Videoclips und Animationen sind  für Online-Portale besonders wert.

Advertising im Internet nimmt schneller an Beliebtheit als von Analysten angenommen zu. Im folgenden Jahr wird der Markt für Internetwerbung um 32 Prozent auf 16,6 Mrd. Dollar (14 Mrd. Euro) wachsen, meint Heath Terry, der Analyst der Investmentbank Credit Suisse First Boston ist. Davon ziehen bald Profit vorwiegend Unternehmen wie Google und Yahoo. Bislang hatte Terry nur  21 Prozent Wachstum erwartet. Der Vorstandschef der Werbeagentur Saatchi & Saatchi in New York sagt, dass sie eine eine Verlagerung zu mehr Auswahl beim Medien-Mix am Markt verfolgen. Man geht weg von den traditionellen TV- und Printmedien, die Jahre lang der größte Anteil hatte.Credit Suisse First Boston hat 90 Unternehmen und zehn Werbeagenturen mit einem durchschnittlichen Werbebudget von 22 Mrd. Dollar umfragt und es ergibt sich kurz darauf, dass die Hälfte der Manager, die bei Unternehmen für Werbung verantwortlich sich, moechte im nächsten Jahr um fast 30 Prozent mehr Gewinn haben.  Google erzielt den höchsten Umsatz mit seinen hervorgehobenen Links zu Werbekunden. Auch mit grafischer Werbung, wie etwa die Banner auf der Yahoo-Webseite, werden auch 2006 die beliebteste Art der Internetwerbung sein. Am staerksten wuerden aber die Onlinewerbung mit Animation, Ton oder interaktiven Elementen waschsen. Hier wuerde die Zunahme nach Angaben des CSFB-Analysten 66 Prozent betragen. Bis 2008 kann man in diesem Bereich eine Ueberholung der Banner-Werbung erwarten.Die Werbekunden bevorzugen die Videoclips. Sie finden sie das überzeugendste und gestalterisch ansprechendste Medium. So erklärt Nate Elliott, Analyst bei Jupiter Research in London. Auf diese Weise werden am besten Emotionen hervorgerufen.   Hewlett-Packard setzt einen animierten Clip für den neuen Foto-Drucker Photosmart auf der Yahoo-Website ab. Für die Internetwebseiten werden animierte und Video-Werbung insbesonders vorgezogen. Sie verlangen dafür im Durchschnitt 10,81 Dollar pro 1000 Besucher der Seite, im Vergleich mit 2,85 Dollar für Banner. Das erfaehrt man aus Daten von Nielsen/NetRatings. Im Vergleich zum Vorjahr wachsen die Ausgaben für animierte Werbung um 23 Prozent. Dagegen haben sich die Banner-Ausgaben verdoppelt.  Die Werbeverantwortlichen wuerden den größten Teil des Geld mit Rücksicht auf ihr eigene Budget für Internetwerbung ausgeben. Das erklärten sie In einer CSFB-Umfrage. Das Internet nahm den dritten Rang nach Printmedien und Fernsehen ein.Bisher kommen in Unternehmen für Internet-Clips vornehmlich Werbespots zum Einsatz, die man für das Fernsehen gedreht hat, weil sie nicht in beide Formate investieren beabsichtigen. Es entstehen günstigere Produktionsmöglichkeiten für Internet-Videos, deshalb erwartet man eine Aenderung. Im digitalen Video-Produktionsstudio werden 10 Internet-Clips für den Preis von einem TV-Spot gedreht.Den Werbekunden ist es klar, daß sie nach neuen interessanteren Möglichkeiten suchen müssen, um die Leute positiv zu beeindruchen. 

7 Mär, 2007

Der wichtigste Standortfaktor ist Qualifikation

geschrieben von education 17:58 | Permalink Permalink | Comments Kommentare (1) | Trackback Trackbacks (0) | Allgemein

 

Education 

Die deutsche Wirtschaft wird ihre zukünftigen Erfolgsfelder nicht bei Massengütern oder Standardproduktionen finden. Ihre Chancen im internationalen Wettbewerb liegen bei hochwertigen, spezialisierten Produkten, bei modernen Verfahren, bei der Hochtechnologie und bei genau an den Kundenwünschen orientierten Dienstleistungen. In der Informationsgesellschaft; auf die wir uns zubewegen, ist Qualifikation der entscheidende Faktor. Nur sie wird die Innovationspotentiale erschließen können, die auch für die Schaffung von mehr Arbeitsplätzen von entscheidender Bedeutung sind.

Wir brauchen nicht weniger, sondern mehr Qualifikation, nicht schmaler, sondern breiter angelegte Berufsbildung. Es sind nicht die unmittelbar fachbezogenen Bildungsinhalte, die künftig zunehmend gefragt sein werden: Es wird vielmehr auf Kreativität, Überblick, Umstellungsbereitschaft, Lernfähigkeit usw., aber auch auf Fremdsprachenkenntnisse und Sozialkompetenz ankommen.

Gering qualifizierte Tätigkeiten werden künftig in noch stärkerem Maße wegfallen als bisher. Während  1973 noch mehr als jeder dritte Beschäftigte in Deutschland ohne Berufsausbildung auskam, war es 1989 nur noch jeder fünfte. 2010 wird nur noch jeder zehnte Arbeitsplatz Geringqualifizierten offenstehen. Das Qualifikationsniveau der Beschäftigten muss also insgesamt angehoben werden. Wir brauchen dazu mehr akademisch Qualifizierte, vor allem aber müssen mehr Unund Geringqualifizierte zum erfolgreichen Abschluss qualifizierter Fachausbildungen geführt werden.

Absurderweise wollen Arbeitgeber und Bundesregierung den genau entgegengesetzten Weg gehen. Sie planen weitere Schmalspurausbildungen unterhalb des Facharbeiterniveaus, die das Etikett der dualen Berufsausbildung tragen sollen, ohne die damit verbundenen Inhalte zu liefern. Zweijährige Berufsausbildungen, die es zum Bedauern der Gewerkschaften heute noch in viel zu großer Zahl gibt, sollen, wenn es nach den Arbeitgebern geht, in möglichst vielen Fachbereichen neben die mindestens dreijährigen Ausbildungen treten. Solche Kurzzeitausbildungen führen zu drastisch verminderten Ansprüchen im tarif- und sozialrechtlichen Bereich. Genau hier liegt die Attraktivität dieser 'Ausbildungsformen' für die Arbeitgeber: Absolventen von Schmalspurqualifikationen kosten weniger, sie sind abhängiger von ihrem Arbeitsplatz, weil sie schlechtere Vermittlungschancen haben, und man wird sie leichter los, weil für sie bei betriebsbedingten Kündigungen seltener Altemativarbeitsplätze zur Verfügung stehen.

Die innovatorischen Potentiale, auf die alle setzen, können nur erschlossen werden, wenn hochqualifiziertes Fachpersonal in ausreichendem Maße zur Verfügung steht. Moderne Produktions- und Dienstleistungskonzepte wie Gruppenarbeit stellen höhere Anforderungen an das Personal. Deshalb muss klar sein: Hohe Arbeitsqualität erlaubt nicht, dass im Berufsschulunterricht die allgemeinbildenden Anteile zurückgefahren werden. Das gilt erst recht, wenn beklagt wird, dass zu viele Auszubildende mit Defiziten in diesem Bereich aus der Hauptschule kommen. Und die geforderten Fremdsprachenkenntnisse für die Europatauglichkeit der dualen Ausbildung sind auch nicht zu vermitteln, wenn sich die Forderung nach nur einem Berufsschultag durchsetzen sollte.