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CDs, die es nicht an jeder Ecke gibt - Fela Kuti

digitalindie | 19 August, 2008 10:12

Fela Kuti bezeichnete sich selbst als antikolonialistischen Pan-Afrikaner, er war aber auch ein demagogischer, sexistischer Fundamentalist. Seine Rolle als angeblicher Wiederentdecker traditioneller afrikanischer Werte gab ihm den Vorwand, Frauen als verfügbare Ware zu betrachten und sich als Macho aufzuführen. Ausgerechnet er, der Sohn einer Feministin, gab wiederholt in Interviews und Liedtexten Statements von sich wie: „Frauen sind Matratzen“. In einer Massenzeremonie heiratete er 27 seiner Tänzerinnen und Sängerinnen. Homosexualität dämonisierte er als Strafe für ein früheres schlimmes Leben.

Seit Mitte der 90er Jahre wurde es still um Fela Kuti. Er starb am 2. August 1997 an den Folgen von AIDS. Die Existenz der Erkrankung hatte Kuti stets abgestritten (siehe Aids-Leugnung). Kondome waren seiner Meinung nach das Mittel einer weißen Verschwörung, deren Ziel die Reduzierung der schwarzen Geburtenrate sei. Erst sehr spät erklärte er sich bereit, sich ins Krankenhaus einliefern zu lassen. Aufgrund seines Zustandes war er dann nicht mehr in der Lage, die Diagnose HIV-positiv zur Kenntnis zu nehmen.

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[antworten]

Fela Kuti ist sehr gut Musiker, er ist ein Genius. Die Artikel ist sehr interessant. Grüsse

emule | 20/08/2008, 10:55

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