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Gatti absolvierte das Genfer Konservatorium als Schüler von Chiara Banchini und vervollständigte seine Studien bei Sigiswald Kuijken. Er ist Professor für Barockvioline am Koninklijk Conservatorium Den Haag und in Novara.
Konzertaktivitäten führten ihn quer durch Europa, Nord und Süd Amerika, Russland, Japan und Australien. Er trat als Solist mit zahlreichen Ensembles auf, so mit „La Petite Bande“, „Ensemble 415“, „Concerto Palatino“, Hesperion XX, La Real Cámara. Als Konzertmeister wirkte er bei Les Arts Florissants, „Les Talens Lyriques“, den „Taverner Players“ und bei „The King’s Consort“. Dabei spielte er unter Dirigenten wie Gustav Leonhardt und Ton Koopman. 1986 erfolgte die Gründung der eigenen Barockformation, dem „Ensemble Aurora“.
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1964 traf er auf die bis dahin ebenso erfolglose Nancy Sinatra, die im Schatten ihres Vaters Frank Sinatra stand und als untalentiert galt. Doch die Liaison Hazlewood/Sinatra sollte sich als Charterfolg erweisen. Er schrieb für sie Hits wie These Boots Are Made for Walking, und auch die Duette der beiden stürmten bald die Billboard-Charts der 60er: Some Velvet Morning oder auch der Leiber/Wheeler-Song Jackson führten Hazlewood auf den Gipfel seiner Karriere. Nebenbei produzierte er für weitere Musiker, wie beispielsweise für Dean Martin den Song „Houston“.
1967 gründete Hazlewood sein eigenes Musiklabel Lee Hazlewood International und produzierte Ende des Jahres das erste Country-Rock-Album der Geschichte mit Gram Parsons International Submarine Band. Anfang der 1970er Jahre begann der Stern Hazlewoods zu sinken. Er übersiedelte zunächst nach Schweden (angeblich um damit seinem Sohn die Einberufung zum US-Militär zu ersparen[2]), anschließend nach Deutschland, Irland und Spanien. 1977 zog er sich schließlich ganz aus dem Musikbusiness zurück.
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