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Das Astrowetter-Blog

01 Dez, 2008

Genau SO fängt Volksverhetzung an

Kultur + Freiheit — geschrieben von schneeadler @ 01:34

Sieben klassische Unwahrheiten zum Thema Rauchverbote

1. Der so genannte "Passivrauch"

Urheber: Erstmals prägte der militante Nichtraucher Adolf Hitler diesen Begriff mit dem Ziel, die Zahl der Raucher durch Verbreitung irrationaler Angstpropaganda zu senken.

Hintergrund: Raucher als Individualisten sind in der Regel weniger steuerbar, als „gesunde“ Mitglieder der Volksgemeinschaft.

Wirklichkeit: Tabakrauch ist in jeder Hinsicht ungefährlicher als Pulverdampf.


2. An Passivrauch sterben in Deutschland jährlich 3.301 Menschen

Urheber: Kollaborationszentrum für Tabakkontrolle der WHO beim Deutschen Krebsforschungszentrum, Heidelberg (DKFZ).

Hintergrund: Unwahre Schlussfolgerung einer vielzitierten "Studie" des DKFZ, die sich auf abenteuerliche Schätzungen und wissenschaftlich nicht haltbare Hochrechnungen aus Drittstudien stützt (Junk-Science).

Wirklichkeit: Obwohl Hauptargument der Rauchverbotsbefürworter in der politischen Debatte ist die Zahl frei erfunden. Bis heute gibt es weltweit keinerlei wissenschaftlich haltbaren Beleg für den Tod auch nur eines einzigen Nichtrauchers durch "Passivrauch".

 

3. Passivrauch in Gaststätten birgt ein erhöhtes Gesundheitsrisiko

Urheber: DKFZ und andere, international operierende Prohibitionsagitatoren.

Hintergrund: In Tabakrauch sind zahlreiche Stoffe enthalten, die als schädlich für die Gesundheit betrachtet werden. Hinzu kommen Feinstaubemissionen.

Wirklichkeit: Die durchschnittliche Belastung der Raumluft in Gaststätten mit Schadstoffen aus Tabakrauch liegt weit unter derjenigen, welche z.B. aus Baumaterialien oder durch Küchendunst freigesetzt werden. Die Feinstaubbelastung durch Tischkerzen übersteigt diejenige von Tabakrauch sogar um ein Vielfaches.


4. Die Gesundheit von Gastronomiepersonal muss geschützt werden

Urheber: DKFZ, vor allem die Parteien GRÜNE, SPD und CDU, die EU-Kommission sowie weitere, international operierende Prohibitionsagitatoren.

These: Nichtraucher, die in der Gastronomie beschäftigt sind, werden gegen Ihren Willen gesundheitlichen Gefahren durch Passivrauch ausgesetzt. Rauchverbote müssen diese Personen vor Passivrauch schützen.

Wirklichkeit: Rund zwei Drittel aller Mitarbeiter in der Gastronomie sind Raucher und bedürfen daher keines "Schutzes" vor Passivrauch. Niemand zwingt nichtrauchendes Personal dazu, in der Rauchergastronomie zu arbeiten.


5. Rauchverbote in der Gastronomie sind unvermeidbar, weil die Gesundheitsgefahr durch Lüftungssysteme nicht vermindert werden kann

Urheber: DKFZ und andere, international operierende Prohibitionsagitatoren.

Hintergrund: Bestrebungen der Gastronomie, Nichtraucher durch technische Innovationsmaßnahmen vor den vermeintlichen Gefahren durch "Passivrauch" in Gasträumen zu schützen, ohne dort das Rauchen verbieten zu müssen.

Wirklichkeit: Vom TÜV Rheinland begleitete Versuche in Gaststätten mit und ohne Luftreinigungsanlagen haben ergeben, dass die Schadstoffbelastung in Gasträumen, in denen geraucht wurde, bei aktivierter Luftreinigung erheblich geringer war, als in solchen Gasträumen, in denen zwar nicht geraucht, aber auch auf die Luftreinigung verzichtet wurde. Dies bedeutet im Klartext: Die Luft in Rauchergaststätten mit Luftreinigung enthielt wesentlich weniger Schadstoffe, als die Luft in der üblichen Nichtrauchergastronomie, ja sie war sogar besser, als im Freiluftbereich vor den untersuchten Gaststätten.


6. Nichtraucher werden bei der Arbeitsplatzwahl diskriminiert

Urheber: Die Parteien GRÜNE und SPD, die EU-Kommission sowie weitere, international operierende Prohibitionsagitatoren.

These: Findet ein nicht rauchender Gastronomiemitarbeiter aufgrund der angespannten Wirtschaftslage keinen (rauchfreien) Arbeitsplatz, so liegt gegenüber rauchendem Personal eine Diskriminierung vor, weil dieses in der Rauchergastronomie problemlos einen Arbeitsplatz finden könne. Deshalb muss an allen Arbeitsplätzen im Gastronomiebereich ein Rauchverbot gelten.

Wirklichkeit: Kein Verkäufer, der einen vegetarischen Lebenswandel pflegt, ist dazu gezwungen, in einer Metzgerei zu arbeiten. Niemand käme auf die absurde Idee, aus diesem Sachverhalt eine nicht duldbare Diskriminierung gegenüber Nichtvegetariern herzuleiten, deretwegen an allen Arbeitsplätzen im Lebensmittelhandel ein allgemeines Fleischverbot zu verlangen sei.


7. Kleingaststätten dürfen das Rauchen aus Gründen des Gesundheitsschutzes nur erlauben, wenn keine zubereiteten Speisen angeboten werden


Urheber: Bundesverfassungsgericht (BVG) am 30.07.2008 in Karlsruhe.

Hintergrund: Insbesondere die getränkeorientierte Kleingastronomie musste durch die nach und nach eingeführten Rauchverbote teils existenzbedrohende Umsatzeinbußen hinnehmen, zahlreiche Betriebe gingen in den Konkurs. Um sicher zu stellen, dass sich nicht auch besser gestellte Gastronomiebetriebe auf die vom Gesetzgeber geforderte Ausnahmeregelung für die Kleingastronomie berufen, verhängten die Karlsruher Richter dieses Quasi-Essverbot.

Wirklichkeit: Es gibt keinen nachvollziehbar vernünftigen Grund, weshalb es einem Kleingastronomen verwehrt bleiben sollte, auch für rauchende Gäste ein adäquates Speisenangebot vorzuhalten. Mit Gesundheitsschutz hat diese Auflage absolut nichts zu tun!

 

Summa Summarum:

"Passivrauch" ist eine Erfindung der Angst- und Hasspropaganda Adolf Hitlers, ein Kunstbegriff, dem sich das Kollaborationszentrum für Tabakkontrolle beim DKFZ in seinem erbitterten Feldzug gegen die rauchenden Teile der Bevölkerung bedenkenlos anschließt und den es zum Gegenstand einer beispiellos hysterischen, politischen Agitation erhebt, obwohl bisher weltweit nicht ein einziger Todesfall durch "Passivrauch" nachgewiesen werden konnte. Die Behauptung von Todesfällen durch "Passivrauch" durch das DKFZ ist eine dreiste Propagandalüge!

Die Schadstoffbelastung in Gaststätten durch die Emission von Baugiften, Küchendünsten oder Feinstaub aus Tischkerzen liegt weit über derjenigen, die sich bei normaler Lüftung durch Tabakrauch in der Raumluft anreichern. Werden adäquate technische Anlagen zur Luftreinigung betrieben, so ist die Luft in Rauchergaststätten sogar bei Weitem besser, als in herkömmlich belüfteter Nichtrauchergastronomie. Ein Rauchverbot aus Gründen des Gesundheitsschutzes ist daher absolut unbegründet und überflüssig.    

Kein Nichtraucher ist gezwungen, in einer Rauchergaststätte zu arbeiten. Nicht Nichtraucher, sondern Raucher werden bei der freien Arbeitsplatzwahl diskriminiert. Zahlreiche Arbeitgebervor allem in der Gesundheitsbranche, allen voran die Weltgesundheitsorganisation WHO, stellen keine Raucher ein und diese eklatante Benachteiligung von arbeitsuchenden Rauchern gegenüber Nichtrauchern wird weder als Diskriminierung anerkannt, noch entsprechend gesetzlich verfolgt oder geahndet.

Das durch nichts zu rechtfertigende Ess-Verbot in Rauchergaststätten macht das ganze Ausmaß der sogar höchstrichterlich gebilligten Absurdität sichtbar und setzt der von vorsätzlichen Desinformations- und maßlosen Hetzkampagnen begleiteten Diskriminierung von Rauchern durch die gesetzlichen Rauchverbote die Krone auf.

Durch die Antidiskriminierungsargumentation der Rauchverbotsbefürworter wird die Wirklichkeit ins Gegenteil verkehrt. Täter stilisieren sich zu Opfern und Opfer werden böswillig zu Tätern erklärt!

Genau SO fängt Volksverhetzung an!

Grüße,

Jürgen

Kommentare

  1. Sehr guter Beitrag und sehr nützliche Informationen, wenigstens für mich selbst! Grüße und vielen Dank! :)

    geschrieben von Christoph — 29 Dez 2008, 08:42

  2. Wow, da hast dir echt viel Arbeit gemacht. Danke, sehr interessant.

    geschrieben von kostenlose Handyvideos — 11 Jan 2009, 00:00

  3. Ehrlich gesagt stehe ich auch nicht darauf wenn jetzt jemand neben mir steht und ich dessen Qualm abbekomme. Aber seien wir doch mal ganz ehrlich: wenn man doch die ganzen Raucher mit den ganzen Verboten etc. "platt" machen möchte und auch die Werbung etc. verbietet, fällt uns ein großer Teil der Wirtschaft weg und glaube nicht dass man das mal schnell kompensieren kann. Übrigens sollte dann auch der gute alte Alkohol etc. verboten werden und das ist doch auch unmöglich. Wenn mal ein wichtiger Politiker Kettenraucher sein würde, wäre das Gesetz sicherlich etwas entspannter.

    geschrieben von Forex — 25 Jan 2009, 17:05

  4. Danke für den netten Artikel. Mir hat er was gebracht.

    geschrieben von Thomas — 29 Jan 2009, 21:27

  5. Ich denke, dass man sich als Raucher gegenüber den Nicht-Rauchner auch dementsprechend verhalten sollte. Klar führt das Rauchverbot viele Kneipenbesitzer in die Krise, aber wer will schon Rauch einatmen, wenn man beim Essen ist? Finde das Gesetz ein wenig zu übertrieben, aber durchaus nachvollziebar.

    geschrieben von Patrick — 12 Feb 2009, 16:11

  6. Sehr schöner ausführlicher Artikel, vielen Dank dafür!

    geschrieben von Anime Doodles — 21 Feb 2009, 11:17

  7. Sehr interessant! Auf solche Verbindungen muss man erst einmal kommen!

    geschrieben von Marko — 24 Feb 2009, 12:23

  8. Super Artikel und toll kommentiert,das muss Martina Poetschke Langer lesen oder Baetzing/Binding.

    grùsse

    geschrieben von archimede — 26 Mär 2009, 17:56

  9. Also bei den Kommentaren sieht man schon wer Raucher ist und wer nicht. Seh trotz des Beitrages nicht ein, warum ich durch mein nicht rauchen sich niemand belästigt fühlt, ich aber durch das rauchen anderer schon, sei es jetzt in Punkto Gesundheit, Gestank, Essen, usw.

    geschrieben von Franky — 06 Mai 2009, 07:47

  10. @ Franky,

    Du bringst exakt auf den Punkt, warum den populistischen Manövern und Vorstößen all der selbst ernannten Volkserzieher und Gesundheitsfaschisten so wenig Widerstand entgegen schlägt:

    Viele in der Sache sonst durchaus gemäßigte und tolerant denkende Menschen fühlen sich vom Rauch ganz einfach BELÄSTIGT, so dass sie den populistischen Forderungen radikaler Kreuzzügler gedankenlos zustimmen, statt ganz einfach Orte zu meiden, an denen erklärterweise geraucht wird, also z.B. Raucherkneipen bzw. solche Lokale, die sich zur Raucherkneipe erklären wollen.

    Weil aber die Kreuzzügler gegen den Tabakrauch bei einem so vernünftigen Konsens natürlich ihr eigentliches Ziel, die möglichst umfassende Bevormundung und Lenkung der Menschen verfehlen würde und auch die Pharmakonzerne dann auf ihren Entwöhnungsprodukten sitzenbleiben würden (um ansatzweise auch mal die wirtschaftlichen Gründe der Rauchverbote zu beleuchten) wurde eben kurzerhand die Mär von der Passivrauchgefahr in die Welt gesetzt.

    Denn es besteht ein großer Unterschied zwischen Belästigung und Gefährdung, was die Bereitschaft der meisten Menschen anbetrifft, gesetzliche Regelungen zuzustimmen oder nicht.

    Was hier am Beispiel der Propaganda für die Rauchverbote betrieben wird, ist eine gewaltige Mogelpackung mit dem Ziel, etwas, das von vielen lediglich als unangenehm und belästigend empfunden wird, zur tödlichen Bedrohung herauf zu stilisieren, um dagegen mit aller Macht und Gewalt vorgehen zu können, ohne dass sich allzu viele Bürger gegen den faschoistoiden Charakter des "erfolgreiche politische Arbeit" vorgauckeln sollenden Aktionismus erheben.

    SO wird ganz nebenbei das Volk gespalten und selbst unentschlossene gegen die vermeintlich "böse" Gruppe der Raucher aufgehetzt.

    Deshalb spreche ich auch von "Volksverhetzung".

    Hier wird vorsätzlich und in böswilliger Absicht Stimmung gegen die Gruppe der Raucher gemacht, verbunden mit dem eigentlichen Ziel, diese umzuerziehen oder im Falle der Weigerung auszugrenzen, - ein Versuchsballon, der erkunden soll, wie man an die nächsten Verbotsprojekte heran gehen kann, ohne, dass mit allzu viel Widestand gerechnet werden muss.

    Wie gesagt: Du fühlst Dich belästigt und das ist auch Dein gutes Recht.

    Aber anstatt Orte zu meiden, an denen das Rauchen per Definition erklärterweise erlaubt bleiben könnte wie etwa in Raucherkneipen oder Clubs, werden totalitäre Komplettverbote gefordert, mit denen die Freiheit des Rechts auf Selbstbestimmung eines Drittels der Bevölkerung zugunsten einer Handvoll Fanatiker gebrochen werden soll.

    Und DAS ist EIN sehr deutliches Merkmal des selbst in so antiautoritär angetretenen, sozialen Strömungen wie der GRÜNEN Bewegung wieder aufbrechenden Faschismus.

    Lasst uns Raucher dort Rauchen, wo wir uns zum Rauchen treffen wollen und verbietet uns dort nicht willkürlich aus Trotz das Essen. - Gerade dieses lächerliche und durch absolut keinen vernünftigen Grund zu rechtfertigende Essverbot in Raucherkneipen zeigt überdeutlich, dass es nicht um den "Schutz" von Nichtrauchern, sondern allein um die Gängelung und Bevormundung von Rauchern geht.

    Faschismus pur in meinen Augen!

    Jürgen

    geschrieben von Jürgen Vollmer — 06 Mai 2009, 10:02

  11. Muss dem zustimmen
    habe auch noch nie davon gehört, das ein Nichtraucher
    durch Passivrauch gestorben
    oder schwer erkrankt wäre

    geschrieben von Lutz — 16 Jun 2009, 23:26

  12. sie sollten poet werden

    geschrieben von poet — 17 Jun 2009, 11:46

  13. Stimmt: was ich da oben lesen muss, ist Volksverhetzung pur. Die Wahrheit ist: Die so genannten "Rauchverbote" richten sich nicht gegen Raucher, und sie verbieten das Rauchen auch nicht. Sie sagen nicht "rauche nicht" sondern "geh zum Rauchen dorthin, wo du niemanden belästigst", und dort kann jeder so viel rauchen wie er will. Dies ist der entscheidende Unterschied zu Hitler und was sonst noch hier zitiert wurde.

    geschrieben von Paul Lenz — 13 Aug 2009, 11:41

  14. Unfug, werter Paul,

    der überbordende Eifer, mit dem Du gegen die Lebensart von Rauchern agitierst, hat Dich und Deinesgleichen schon dermaßen verblendet, dass Ihr die Eurer Agitation innewohnende Spielart latenten Faschismus' nicht mehr bemerkt.

    Es ist bezeichnend, dass religiöse Eiferer mit keiner Silbe auf vorgetragene, sachliche Fakten einzugehen pflegen, sobald jemand an ihrer Kartenhausargumentation rüttelt, - wahrer werden ihre Propagandalügen derweil nicht. Auch nicht diejenigen der Antiraucher und der von ihrem Geist durchseuchten, politischen Hinterbänkler.

    Diesen fanatischen Krieg gegen unsere Lebensart werdet Ihr nicht gewinnen.

    Jürgen

    geschrieben von Jürgen Vollmer — 13 Aug 2009, 14:49


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