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Das Astrowetter-Blog

GRÜNER Totalitarismus - Ein OFFENER Brief

Kultur + Freiheit — geschrieben von schneeadler @ 04:36

Im rot-grün regierten Marburg ticken die Uhren anders. Bürgermeister Franz Kahle (GRÜNE) setzt den von der Stadt Marburg durchaus rigide vertretenen Rauchverboten des Landes Hessen noch eins obendrauf: Er will nun auch noch die von vielen Gastwirten als Notmaßnahme gegen den Gästeschwund aufgestellten Heizpilze vor den Gaststääten verbieten (lassen).

Dies berichtete dieser Tage die in Marburg erscheinende Oberhessische Presse. Hier mein OFFENER Leserbrief an die Oberhessische Presse zu diesen dreisten Plänen:

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GRÜNER Totalitarismus

Es ist nicht zu fassen: Erst werden die Betreiber kleiner Gastronomiebetriebe durch die totalitären Rauchverbote quasi zwangsenteignet und nun wird ihnen und ihren rauchenden Gästen auch noch der letzte Zufluchtsort per Dekret kaputt gemacht, an dem sie die "Zigarette danach" wenigstens nicht frierend rauchen könnten.
 
Zugegeben: Heizpilze sind unter Gesichtspunkten der Umweltpolitik keine schöne Sache. Aber die Alternative für die Wirte kann nur in der Freistellung der Entscheidung bestehen, das eigene Lokal entweder als Nichtraucher- oder als Raucherlokal zu führen. Alles andere ist inakzeptable Bevormundung erwachsener Mitbürger durch ideologisch verblendetes Eiferertum.
   
Der infolge der Rauchverbote bereits jetzt für viele Wirte bedrohliche Gästeschwund wird durch das Verbot der Heizpilze zum Todesstoß für kleine Gastronomiebetriebe katalysiert.
Zudem erreicht die böswillige Gängelung, Bevormundung und Diskriminierung von rauchenden Mitbürgern eine neue Qualität und es ist besonders bestürzend, dass sich ausgerechnet die GRÜNEN, als ehemalige Bürgerrechtspartei an die Spitze der Verbotsdiktatoren setzen.
 
Anstatt es Wirten und Gästen selbst zu überlassen, ob sie Rauchen bzw. Rauchen lassen, wird jeder denkbare Kompromiss untersagt, werden Raucher immer weiter ausgegrenzt, dämonisiert und entmündigt.
 
Die Bestimmungen des so genannten "Nichtraucherschutzgesetzes" sind eine der schändlichsten Mogelpackungen dieses Jahrzehnts, denn es geht nicht um den wohlberechtigten Schutz der Einen vor unerwünschtem Rauch, sondern allein um die Bevormundung der Anderen, der Raucher, eine Entmündigung, die weder hinzunehmen, noch zu respektieren ist.
 
Wie lautete doch der alte Wahlspruch der einstigen Vorläuferbewegung der GRÜNEN: "Wo Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht"!
 
Ich nehme die Alt-GRÜNEN beim Wort!
 
Jürgen Vollmer

bis 2007 gut 20 Jahre lang Mitglied der GRÜNEN Partei 


Balinger Wirt erhängt sich infolge der Rauchverbote

Kultur + Freiheit — geschrieben von schneeadler @ 00:48

Uli Stegmaier, Wirt des Gasthauses "Zum Bären" im Baden-Württembergischen Balingen wählte den Freitod aus tiefer Verzweiflung: Hoffnungslosigkeit über die für ihn unerträglichen Eingriffe in seine persönliche und unternehmerische Freiheit trieben ihn zu dieser Tat. In seinem Abschiedsbrief klagt er die katastrophalen sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen der "Nichtraucherschutzgesetze" an.

Der Unternehmer und Gastwirt aus Berufung hatte das gut gehende Balinger Gasthaus fast dreißig Jahre lang mit Leidenschaft und Herzblut geführt. Als im vergangenen Spätsommer die Rauchverbote kamen, engagierte er sich zusammen mit Gastronomie-Kollegen für eine Sammelklage gegen das Land Baden-Württemberg, um die staatliche Bevormundung und den inakzeptablen Eingriff in seine unternehmerische Freiheit doch noch abzuwenden. Doch rasch sah Uli durch die staatlichen Eingriffe seine Existenzgrundlage gefährdet und zuletzt verließen ihn dann auch noch Mut und Hoffnung, als er mit ansehen musste, wie die soziale Gemeinschaft in dem Kultlokal zerbrach. Er vermochte keinen anderen Ausweg aus dem unverschuldeten Dilemma mehr zu erkennen, als aus dem Leben zu scheiden. Uli Stegmaier hinterlässt eine Familie mit fünf Kindern.

Wir sind erschüttert und zornig zugleich, wütend auf einen Staat, der durch seine verbissen-ideologische Bevormundungspolitik Gäste entmündigt und Wirte zwangsenteignet. Dieser Staat hat zusammen mit seinen Ratgebern schwere Schuld auf sich geladen.

Unsere tiefe Anteilnahme und unser herzliches Beileid gilt in dieser schweren Stunde den Angehörigen.

Netzwerk Rauchen Forces Germany e.V. 

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