Aufruf zur Hessenwahl 2008: Raucher wählt ungültig!
KEINE STIMME MEHR FÜR DIE VERBOTSPARTEIEN!
ALLE bürgerlichen Parteien - mit Ausnahme der hessischen FDP - haben mit den so genannten "Nichtraucherschutzgesetzen" eine beispiellose gesellschaftliche Hatz auf rauchende Menschen eröffnet, deren anmaßende und weit überzogene Zielsetzung nicht - wie behauptet - im wohlberechtigten Schutz von Nichtrauchern, sondern allein in der vorsätzlichen Diskriminierung sowie in schikanöser Ausgrenzung von Rauchern aus dem öffentlichen Leben besteht.
Es geht bei diesen Gesetzen nicht um den Schutz der Einen, wie man behauptet, sondern allein um die Umerziehung der Anderen, um staatlich verordnete Zwangsmissionierung, um Dämonisierung und um die gewaltsame Unterdrückung einer ungeliebten Lebensweise. Es geht um den Triumpf selbst ernannter Gesundheitsapostel über den freien Willen andersdenkender und anderslebender Mitmenschen.
Zur Erlangung dieses Ziels werden die Freiheits- und Bürgerrechte von Rauchern in unzumutbarer Weise eingeschränkt und die Freiheit der Berufswahl und die Freiheit der Berufsausübung von Gastronomen außer Kraft gesetzt. Darüberhinaus werden die Inhaber von Einraum-Gaststätten, die keine Möglichkeit haben, die schikanösen Auflagen zu erfüllen, de facto entschädigungslos zwangsenteignet.
Nie zuvor in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland wurden verbriefte Freiheitsrechte in derart totalitärer Weise ausgehebelt und mittels vorsätzlicher Medienpropaganda außer Kraft gesetzt und damit zugleich Lebensart und Kultur eines guten Drittels der Bevölkerung eleminiert, wie durch die gezielt inszenierte Massenhysterie auf Basis unwahrer Gefährdungsbehauptungen, mittels der diese unsägliche Hexenjagd auf die Raucher vorangetrieben wird.
Neben einer Handvoll lautstarker Fanatiker sind es zuvorderst die Parteien CDU, SPD, GRÜNE und LINKE, die sich der Raucherdiskriminierung verschrieben haben und sich in immer absurderen Initiativen und Propagandavorstößen gegen das Rauchen gegenseitig zu überbieten versuchen. Und das alles geschieht unter dem Deckmäntelchen des vorgeblichen Nichtraucherschutzes.
Allein die hessische FDP bezieht Position gegen die absurdesten Auswüchse dieser Gesetze und will sich nach eigenem Bekunden - im Falle ihrer Wahl - für eine Lockerung der Rauchverbote für Einraum-Gaststätten einsetzen. Darüber, wie glaubwürdig derartige Wahlversprechen und vor allem wie erfolgversprechend ihre Einlösung ist, möge sich Jeder sein eigenes Urteil bilden.
Nach MEINER festen Überzeugung gibt es im Lande Hessen derzeit KEINE Partei mehr, die für Raucher noch wählbar ist. Und ich sage dies als Einer, der 20 Jahre lang Parteimitglied der GRÜNEN war und der diese Partei verlassen hat, nachdem diese ihre Wurzeln verlassen hat und sich inzwischen ohne Not gar an die Spitze der neuen Gesundheitsdiktatur, an die Spitze der Verbotseiferer - nicht nur in Hessen - gesetzt hat.
Ich fordere daher alle Hessen auf, bei der kommenden Langtagswahl am 27. Januar 2008 nicht länger DAS KLEINERE ÜBEL zu wählen, so wie ich selbst dies über viele Jahre hinweg immer wieder getan habe, sondern ALLEN Verbotsparteien eine klare Abfuhr - einen schmerzhaften Denkzettel - zu erteilen, indem wir
UNGÜLTIG WÄHLEN!
Zeigen wir den Verbotsparteien, was wir von ihren totalitären Gesetzen halten, machen wir die Hessenwahl 2008 zu einer Abstimmung gegen die Gesundheitsdiktatoren, gleich welcher Partei sie angehören!
Denn anders als ein Wahlboykott, bei dem durch Nichtwahl wegfallende Stimmen keinerlei Einfluss auf die prozentuale Stimmenverteilung haben, so dass sich unsere "Volksvertreter" auch weiterhin mit verschleiernden Prozentzahlen rühmen und dafür auch noch Kostenerstattungen aus dem Steuersäckel erhalten können, treffen z.B. 10 Prozent UNGÜLTIGER Stimmen tief ins Mark. Denn sie zeigen klar, dass wir nicht einverstanden sind, mit Beschlüssen und Gesetzen GEGEN die Bürger und dass wir uns gegen die Ignoranz, mit der sich über unsere Interessen hinweg gesetzt wird, aktiv zur Wehr setzen werden.
Deshalb fordern wir alle Hessen auf, bei der Landtagswahl am 27. Januar 2008 UNGÜLTIG zu wählen! Es gibt in Hessen kein "kleineres" Übel mehr!
Streichen Sie die Verbotsparteien durch und schreiben Sie "Ich bin Raucher" auf Ihren Stimmzettel.
Schluss mit der Verbotsgesellschaft, weg mit den Rauchverboten in der gegenwärtigen, weit über jedes Maß der Vernunft hinausgeschossenen Form!
Nichtraucherschutz JA, Totalausgrenzung von Rauchern NEIN!
Unterstützen Sie unseren Aufruf: KEINE STIMME MEHR FÜR VERBOTSPARTEIEN!
Jürgen Vollmer
