Auf in die berge der nahen mittelgebirge über hagen an dessen hof einst der spielmann der namensvetter und die verbindung zum rheingold bleibt wo warum und vor allem wann ich tauche nach versunkenem bleibt verborgen von nun an.
Was schwan da tatlins avantgarde ein abschied ists vom malen ein hin welch wort zur produktionskunst kein gegenstand zum assoziieren zerstörung hin bis zum abstrakten erfinder horch es handelt sich um rekonstruktionen es strömen massen in museen und diesmal raunt des staunens unverstand rodschenko.
Bewandert in der psychonautik bin ich doch versperren lügen mir den blick auf die korallenriffe rot nur schimmert wie ein tränenloser schmerz gründeln worte in der tiefe sprachlos ich ob vieler leiden angle in der sonne sitzend karpfen schlucken meinen schweiß.
So wüst und leer das konya war es nicht als ich ausstieg am busbahnhof die letzten zeilen übersetzt des rumi derwischgleich ein tanz der türkisch menge mir vor augen im basar mit tee und halvas süß erst am frühlingsmorgen gegen fünf und außerhalb wurde klar mir mystisch werben glück.
Lebe dort in nirgendland und kenne niemand nirgendwo und steche nie ins meer der mehrs mehr sitz bloß am nebelfluß im tau und seh die nebel steigen.
Wie aus nebel ist der ruhm vergangener gestalten legenden mythen sinds die ihn erhalten wer heut kämpft mit offenem visier stürzt in den geschichtsabgrund wie ein wildes tier erinnert wird was es nicht gab und sich so einzig ruhm erwarb.
Das schiff des lebens dümpelt in der flaute den text der mich schreibt begleite ich auf der laute es herrscht fröhlichkeit und freude unter deck die traurigkeiten des vergangenen sind weg der zukunft schaue ich gelassen ins auge und blase seifenblasen aus der lauge dort schimmern viele regenbogen die sonne glitzert in den wogen eine schule delphine zeigt uns ihren tanz und ich bin glücklich ganz und ganz.
Die wolken sie kommen aus richtung afrika sie regnen schweiß und tränen das blut dort täglich wird es infiziert und sterben oft in einsamkeit das wissen glauben wenig nur beherrscht wird sex durch aberglaube.
So bade ich im blumenmeer und abertausend rosen entdorne ich geschwind und bündle bunte sträuße die eimer voll gewässert wird in eile es duften fresien und viele sorten grün verschieden sprengerie lederfarn nelken das ganze jahr im winter kommen tulpen papageien und harlekin hoch an die decken die kartons voll orchideen mit wundervollen namen anthurien in allen größen gedrahtet gerbera geschickt und tausend morgenfrüh und abendspät des muttern zittern in der pracht.
Was schreiben nur poeten heute sind lyrisch sie sind sie verspielt bauen ab sie worte sätze so beladen mit bedeutung sinds kleine dinge die sie narren ists liebe die geschieden ist und singen sies als poplegenden so daß die radios abends senden und not in manchem haus für einen augenblick wohl enden.
Unschuld gibt es schon lang nicht mehr in unseren breiten zu sehr ist doch bejaht der untergang und sei es des planeten wenn nur wir frönen unserem luxus täglich vergessen was in dunkelem elend darbt und möglich ists daß pilze wachsen um uns her zu morden uns mit unseren mitteln.
Da wart ich nun und hoff auf hilfe daß sie kommt und unerwartet schnell so freu ich mich und hoff erneut daß alles klappt daß ich verbunden mit der welt der kleinen und fühl nicht schlagen einsam herz zu laut.
Die stadt sie kennt dich du merkst es wohl das schrullenwort der hergelaufenen schickse es kreist im kopf macht angst empört das innere echot vehement komm zur vernunft wach auf verscheuch schimären deines zukunftsalbs sei voll von zuversicht vertrau auf deine eignen kräfte und denk daran dein boot magst steuern du nicht so den lebensstrom.
So steht zu bergen das geschirr und kündet von dem frohen zechen und gelungenem mahl noch vermischen sich die düfte all der damen und der herren mit dem tabakrauch und die küsse dann beim abschied neuer brauch seien zeichen daß sie freunde auch.
Und klick welch geistiges gefühl und früher wars heureka mit fibonacci an die börsen die welt ist kult und morgen bist du star und prominent vergessen klar am nächsten tag was war und jetzt die wiederkehr des ewig gleichen ohne flimmern digital.
Zerrieben wie steinharter parmesan so fühlte sich das leben an zerplatzt die letzten und die ersten träume aussichten keine und wenn dann trübe die augen ausgetrocknet ohne tränen heilloses herz zerbrach zerstörter muskel und keine lehre blauer dunst umschloss den streß es lauerte ruin von allen seiten erst nach vielen sonnen regenflüssen kam änderung in sicht jahrzehnte braucht es um zu lernen zu vergessen das gelernte und zu entdecken glück in schierer atemluft atme ein und atme aus spür den rythmus meines körpers fühl mich jung im altern noch küßt die muse mich und ich dem augenstern auf die brust.
So in der geisterstunde widerfuhr mir wundersam was längst ich wusste sintemal und traumreich dann die nacht empört und schimpf die dumme ärztin gans erwache prompt und weiß es war die richterin beim morgenkaffee hing ich nach der einen phantasie dem ein dem anderen mord für eine kleine weile.
Oft war ich überschwemmt so von den dingen entsorgte strandgut meines lebens schon das ein ums andere mal da läßt dann dingwelt nur aus der erinnerung grüßen von einer melodie im wind die flöten ging.
Da fährt die seele achterbahn und ständig looping du überschlägst dich noch und noch haß rast und nochmals haß du kochst vor wut dein zorn kennt keine grenzen die ohnmacht bleibt dir noch gleichgültigkeit dies laster all der mordend lügner du fasst es nicht die grenzenlose falschheit sie meucheln mit genuß doch ohne wissen die unbewußte schlechtigkeit stolziert wie eh dreist drein wann lässt du tote tote sein.
Stadt land fluß wo nah geboren heine werde sitzen ich auf bank in aue den landtag scharf im blick fiktionen fabulieren ein fußnotenarsenal für spätere schlachten soll für frieden werben kritisch bedenk ich früheren irrtum vorzug doch bei weh und ach der rheinische kapitalismus denkt an manchester und was seitdem sonst wo ward im dunklen teil der welt wenn uns die sonn den tag erhellt mehr als ein halbjahrhundert her die bombennächte ein mütterzittern in den bunkern und oftmals blieb die feldpost aus aus verwüstet welt ein abeschied wird es vom karneval der zeiten des lebens stundenglas ist leer recht bald ein jedes sandkorn augenblick so mögen augen weiden in der modestadt verschmitzt belächeln kanzlerkünstler und virtuell durchwandern landschaft und historienfluß neu die loreley jeden tag auch aangekommen und ziehe pfeifend in die welt
Schreiberling verräterisch intelektuell nicht mein metier da ist kein geiz mit worten glossiert gazetten auktoriales ich tote autoren erwecken leser zitatenmoden postmoderner paraphrase zynisch weltabkehr weltdeutend das kassieren ein hilfsverb nur ohn handlung tätig im wörterschein sein sein bedeutend z.b. spanisch unterschied schon reichlich philosophisch doch klar die übersetzungsregeln ein spiel der text in vielen sprachen aus gleicher feder schriftgestellt vom selben und dann verlust des urtexts.
Bei nächstem nebel in den binnenhafen zum kanal eisendengeln hier hat vater etlich nachbarn ohne karte knapper stundenlohn interessant die arbeitskleidung stahlkappenschuh mit dem ersten santadampfer zum schiffshebewerk zum vergessen seines arbeitslosen arbeitsleids.
(weiter)
So schluckt der schlund den tand ganz wie poesie die jadeaugen des tigers und hölzern die marionettenglieder meine finger gleiten durch berge von ringen die steine recht matt zerbeult die tabakdosen sie künden alle von vielerlei losen.
Leben in phiolen und die frau als clown mit den ballons tagein tagaus durch die altstadt lüstern schielt der philosoph nach eros zukunftsangst im kopf da geistert penner der dichter von der stadtbank weggescheucht und nun der wechsel noch in sicherheiten in die stile des neuen lebens biographisch sattelfest bescheiden ehrlich das modell.
Kein wasser in den hähnen der kopf noch schwer ein leichter dusel sonnig wetter wolkenlos ein dirigent gestorben greis den taktstock hebe ich fürs neue leben die wahnideen wie cyrus nicht gewitterberge erlittenes leid die körperkunst nicht analyse auch die ringelblume ist heil zerzaust die kurzgeschorenen haare geringelt geflügelt stachlig trinität meines fruchtigen schaffens heute augenfalten erste runzeln im gesicht keine ahnung von kosmetik ungewaschen noch für stunden lach ich pleite bettel cents für knappe tage billiger triumpf der ruinierer halt oberflächlich nur der hölle ewig leben steht ihnen bald bevor.
Ein traum von stinkenden kloaken und eine irre wehr ich ab was stank der topf einst unterm bett als kindermädchen gerda schiß vor meinen kinderaugen im winter kalt auf halber treppe das geschäft der gleiche jahrgang wie die gründung von rom halt bißchen später geboren über rattenstern in die latrinenzeit noch trümmerreste überall im norden die ersten gogos als triumpf noch schädel und granaten aus dem hafenbunker als trophäen aus den kinderhänden auf den küchentisch mutters ohnmacht und erstickt des vaters lachen schmerzten doch die splitter oft im kopf im wüstensand sprengt einst er auf befehl geheimnistragend freund.
Kronos frißt mich nicht elektrisch meine chronometer die eigene biouhr ganz subjektiv mir fehlte maß an lux für jahre verlängert jeden tag um eine stunde die langeweile länger als normal kurzweil du kairoskind die locke pack ich schlag die glatze momente richtiger entscheidung das rad fortunas kennt mich nicht das joch der zeit drückt meine nachbarn die sklaven ohne zeit hektik heißt der rythmus die jahreszyklen spür ich innere vegetation hormone fluten ein limbisch feuerregen ein glücksstoff bin ich oft.
Die bücher schlepp ich kiloweis ein buntes potpourie aus wissen und fiktivem und verse immer täglich wieder verse so bin ich nun seit jahr und tag mein liebgesang mein lieber schwan die frühere fau sie hielt sich tapfer meine zusammenbrüche jetzt als anekdoten mit und ohne noten.
Die aufregung auf dem schafot der gleichgültigen verkommen und verroht die worte ganze sprache lüge gefühle erlernt gewäsch nur ergreift der schrecken dich ob mord vernichtung diesen wüsteneien lustvoller barbarenbegieden der untoten zensur bedroht dich gleich mit folter lebendig sein verboten ein ehrlich wort gar satz und dir wird nachgestellt die flucht dein los verschworen wachen bürgerbüttel über innere emigration gerüchte falscher leumund ein rufmordspaß für viele pervers obzön gelicht.
Kühl ist der wein und ich sitz allein ich schütt ihn in die kehle und tu was für die seele ich denke das und singe dies und merke daß ich manchmal fies und das mich dieses nicht verdrieß ich bier noch auf den wein ich gieß so daß ich vergeß wie ich einst hieß so sitz ich dann ganz ohne namen und spreche bin besoffen so seis denn amen.
Kaffee aus vietnam zu dumping preisen am wochenende überraschungsreisen laß gott uns loben daß wir die armen speisen und von der tür uns weisen wir halten sie in lagerzelten in ihren hungerwelten und lassen nur das geld noch gelten.