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bu-art

Darinnen

Gedankenfetzen — geschrieben von buart @ 08:29

Es sei nicht mehr die rede mann und frau der kleine unterschied ist nicht geschlecht edel dulden soweit der schall des rufs auch reicht die wettergötter zürnen nächtlich ehehader es blinkt luxuriöse pracht mich blendets nicht erbarmen kannte keine keiner setzt deine gäste in die aschen und wartet der glut der kummer der verflossenen ihr selbstverschulden verschlungen ächzt der selbstverrat ein lächeln nur noch ich darinnen.


Kämpfe

Gedankenfetzen — geschrieben von buart @ 10:26

Auf binsen lieg ich in sommeridyll noch sucht die geliebte mich im korn benetzt die haut von bergquell kühlem naß liebkosen meine finger fruchtbaren boden gespielin mir libelle stromauf die lachse springen blätterwallen fernen waldesrands es grüßt ein hirt in seinem viecher blöken gedenk ich meiner karos künftiger kämpfe.


Wolkensammler

Gedankenfetzen — geschrieben von buart @ 09:22

Wolkensammler mit geißeln peitsche ich die lüfte ekel übermannt sah ich die hurenschlampe in väterlich verfallnen lodelarm wie hagestolz heut die verstellungen web und spinn ich lügennetze den gierigen goldfischern drechsle worte in alter falschheit tradition der mörderischen schlächter gleichgültigkeit der ewig gestrig schweigend mehrheit lechzende meute vermasst im mob der übermut kostümwelt modrig leichenficker jede geste täuschung langgeübten schauspiels die düfte lugversuch der himmelstinkend bande gedärmgeruch trotz blendendweißer zähne wen wollt ihr hintergehn noch zweibeinige hinterlist.


Wolkensammler

Gedankenfetzen — geschrieben von buart @ 09:22

Wolkensammler mit geißeln peitsche ich die lüfte ekel übermannt sah ich die hurenschlampe in väterlich verfallnen lodelarm wie hagestolz heut die verstellungen web und spinn ich lügennetze den gierigen goldfischern drechsle worte in alter falschheit tradition der mörderischen schlächter gleichgültigkeit der ewig gestrig schweigend mehrheit lechzende meute vermasst im mob der übermut kostümwelt modrig leichenficker jede geste täuschung langgeübten schauspiels die düfte lugversuch der himmelstinkend bande gedärmgeruch trotz blendendweißer zähne wen wollt ihr hintergehn noch zweibeinige hinterlist.


Wolkensammler

Gedankenfetzen — geschrieben von buart @ 09:22

Wolkensammler mit geißeln peitsche ich die lüfte ekel übermannt sah ich die hurenschlampe in väterlich verfallnen lodelarm wie hagestolz heut die verstellungen web und spinn ich lügennetze den gierigen goldfischern drechsle worte in alter falschheit tradition der mörderischen schlächter gleichgültigkeit der ewig gestrig schweigend mehrheit lechzende meute vermasst im mob der übermut kostümwelt modrig leichenficker jede geste täuschung langgeübten schauspiels die düfte lugversuch der himmelstinkend bande gedärmgeruch trotz blendendweißer zähne wen wollt ihr hintergehn noch zweibeinige hinterlist.


Apokalyptisch

Gedankenfetzen — geschrieben von buart @ 10:09

Apokalyptisch die vergangenen jahre pessimistenkonjunktur nun verheeren optimistisch neue aktien junger streuner on-line geld für spekulanten die poetiken der verbannten nicht mehr aufgelegt nicht nur horror nun direkt vom autor via net und buchgeld todesbisse sushischlacht den budo geh ich auf papier der gurus dumm geplär beschreib ich jeden buddha spreng ich kugel bin ich herz und hirn magnetisch alle morphisch felder teilhardsche sphäreninformation in zetteltagebüchern knisternd im wind ich gründe existenz und suche schattenmann ich blicke ptolemäisch über tellerrand und grüße k. und träume von faksimiles gestohlen ist der goldfüllhalter ausgrabungen genealogien jeder aspekt so vieler perspektiven epochal die raumzeit des bewußtseins kartographiert die inneren wüsteneien der vergangene haufen paradiert in träumen gesichte unbewußter bühnen ruhend im dunkeln spann ich die nerven weit in der hand die chinakugeln auf den augen gurken gedankenlava leiden schafft.


Viel

Gedankenfetzen — geschrieben von buart @ 08:59

Ich schimmel mich durch käseland und kann die preise nicht mehr zahlen entdecke kleine käsereien die alte tradition erhält nicht existenz griechisch feta am olymp was rundes von der ziege aus teutonenland am stromboli der gorgonzola die büffelmilch aus arizona die provenzalisch tafel voll des bries des camenberts der kräuterkäse pfeffrig scharf die räder gouda roll ich über hollands grenze die walnußspezialität für gäste es wird geredet des käses viel.


Verlaß

Gedankenfetzen — geschrieben von buart @ 08:31

Verlaß den ort der höllisch qualen der himmlisch wonnen der zeugung der geburt die schönste zeit war eh dazwischen doch augenblicke gibt es wie ewigkeit nun spiel ein spiel mit immer neuen regeln und du als spieler immer neu du weißt der freiheit wahl ist illusion lateinisch spiel verlaß familienähnlichkeit für immer erinnere vergessen beim vergessen und wisse erinnern ist vergessen bloß das vergessenwollen nie vergessen heißt auf auf verlaß dich nun werd immer anders ja bleib dir treu den vielen.


Bilder

Gedankenfetzen — geschrieben von buart @ 08:31

Persiflage des pin-ups busenironie ein attraktiver männerpo plakate voller nackter links überragend stets der typ aufschaut die frau ein visuelles tagebuch verdreht schon hier und da die unterdrückung doch halt warum kritik des voyeuristenblicks genieß die kostenfreie schau sah je in früheren zeiten ein einzeln mensch so viele schönheit es sei im geiste milliarden und milliardenfach entwicklung der gesichter das albenstudium zukunftszunft bald alles nur im bilde und bilderstreitverbote ich mach mir eh kein bild vor lauter bildern.


Weg

Gedankenfetzen — geschrieben von buart @ 08:46

Zur geburtsminute werde ich wach wenn nicht der stoff mich überwacht die mutter nackt ich habe feinde träum mich frei das unbewußte heilt die lange nacht viel ruhiger als vor einem jahr zu neuen ufern nun als nu und vergiß es ja vergiß deine früheren zeiten stärken dich verlorst nicht den charakter und besseres bewußtsein weist dir weg.


Lippen

Gedankenfetzen — geschrieben von buart @ 09:26

Was ist eigentlich aus dem gurgeln geworden und wozu im traum eine biene im ohr kurze gefahr und glücklicher ausgang inmitten einer fotostory mein vater kahl und ich als junge frau abrubt erwache ich beim kuß papas mit einem fremden mann ein riß verbirgt bedeutung ein netter schwatz wie flirt mit einer jungen türkin ich plätscher wie ein wasserfall gerafft ein halbes leben und phantasier zu haus die neue liebe beschwingt das herz auf amors flügeln was lächelt orient so schön gleich bin ich schon auf sapphos spuren die neue aphrodite schaumig zeitvertreib würd munden mir so volle lippen.


Fußball

Gedankenfetzen — geschrieben von buart @ 08:26

Im theater der träume ein tor zum sieg triumpf schlachtengesänge wie archaisch klang ein fahnenmeer auf allen seiten wogend welle jeder spielzug der gelungen schafft identität in fanclub stamm und stadt gar land welch herrlich streiten über fouls und schwarze pfiffe das chaos auf dem platz um einen runden ball geordnet durch flanke doppelpaß trickreich hakentritt so ist für brot und spiele gesorgt seit langer zeit.


Urlaubsgedanken

Gedankenfetzen — geschrieben von buart @ 10:46

Heraus aus widerstreiten der gedanken blässe vielleicht nach tartastan der minderheitenruf vom minaret wer treibt die geister in die flaschen mein transsibirisch weg oder tiger zum baikal oder waldreich streifen auf der krim und nixverstan die welt ist der optionen voll der geistkastraten ein süppchen von den russisch müttern kaukasisch schneeglöckchen für langes leben machorka und gesang am warmen ofen umringt von toten seelen die sommergäste sind längst fort es mehren sich die bettler betagt am hungertuch es rollt der rubel die ströme eisen in lagern nächtlich frost vergesst dereinst nicht touristen auf reporterspuren weltverrat.


Kariere

Gedankenfetzen — geschrieben von buart @ 10:02

Schwindelerregend manche kariere soviel schwindel beizeiten dem einen stellt sich keine bariere zu lebzeiten dem andern müssens früh das grab bereiten gerechtigkeit wär eine kehre für neue zukunftsbreiten des reimens wär dann schluß weil keiner sich einen reim darauf machen muß.


Bestiarium

Gedankenfetzen — geschrieben von buart @ 09:02

Hörte nicht den kuckuck diesen frühling düfte und geruchssinn neu so nikotinlos und ich seh das bäuchlein wachsen fischerszene anderwelt stillstand paradiesisch aus dem radio radau solche lust nach dem trivial wenn doch anderes ist offenbart mutters kleiner gentleman aus der werbubg das bist du abklatschideal im traum nicht nur amerikanisch wache auf aus dem bestiarium.


Nietzsche

Gedankenfetzen — geschrieben von buart @ 10:58

Auch die totenmaske war verstaubt grau der teppich von den jahren blau und rot gewandet die zwei großen griechen und olympia umgezogen nach athen kühl erfrischend weht der wind mir um das haupt denke an die sonnentoten und mein einst so starkes herz tugend auch wie demut in der zukunft nietzsche hin und nietzsche her.


Senoritas

Gedankenfetzen — geschrieben von buart @ 10:06

Flamenco rein doch roh und voller körperlicher wucht geschlecht und kampf mit raffinesse erhöht im klang der kastanetten so durch den rauch des weingewölbes erregt sitz ich im tiefen rausch und sehn mich nach den senoritas.


Verführung

Gedankenfetzen — geschrieben von buart @ 09:47

Es braucht noch schreie doch mit der freiheit werden wir nicht fertig kommen nicht zurecht so führungslos denkt mancher idol ist vorbild nicht es ist verführung und es gibt moralen der geschichten viele noch die gefragt sind längst nicht mehr.


Bänkel

Gedankenfetzen — geschrieben von buart @ 08:51

Wohlberechnet mathematisch die metallgitter schönresonanz so klingt auch holz weit anders nicht bretter müssens sein das pflaster tuts ein unsichtbarer vorhang weg von den masken kostüm und mode stumm laßt die tauben hören es klingt es klingt akustik seriell auf vielen spuren der welten instrumente die saiten auch gedärm das blech im dunkeln blitzen lichter aller farben geschossen wird mit bildern die schatten rasen in die runde gefetzte worte hier und da und kein moral wie noch beim bänkel.


Herkunft

Gedankenfetzen — geschrieben von buart @ 09:30

Gyros in himmelsstadt das visum aus saloniki in der tasche selbst mehr zerknittert unikat der berg ragt hoch das boot ist übervoll das erste kloster klebt am felsen was will ich hier bei schwarzkapuzen aller orthodoxie blanke stellen auf ikonen lauter küsse wundmal nachts um eins leis die gebetsglocke die unterkunft griechisch karg versprengt ein wenig literatur auf den regalen ein buch ein grund für meine rückkehr ein mönch fragt nach gründen stutzt argwöhnisch das gastmahl recht platonisch das warme kalt ich kraksel zu gemauert stein und halte abstand von den scheuen eremiten setz mich auf klippen bedenke herkunft.


Leichgebirge

Gedankenfetzen — geschrieben von buart @ 10:56

Da hat so mancher geflügelte worte in goldenen käfigen stolz plappern wie papageien solch abstraktinosniveau und hüte dich vor jeglicher manie und dann der depressive sturz die tage und denk da gibt es leute auf der suche nach sinn die tranzendenzen dir längst immanent geschüttelt ab und an vor lachen am fuß des grauens wachsend leichgebirge.


Loreley

Gedankenfetzen — geschrieben von buart @ 08:33

Was las ich les ich dichterwort um dichterwort und alle meine welt ist poesie beflügelt rausch ich durch den tag die tage gestatte prosa mir seit kurzem wieder will schreiben denke an diktat der sache dienlich was ein schweigen spricht und bricht ins stete blubbern hast gefunden soviel takte für die floskeln deiner talkshowhomiletik meinungsorakelei in täglich einerlei träumst von rendevous legst geschickt die feuersbrunst küsst zum quell dir deine neue flamme bild doch noch wie loreley.


Poesie

Gedankenfetzen — geschrieben von buart @ 09:09

Poesie der bilder eingespeist ins große netz falter schnäbel und gefieder blüten blätter bäume was ich träume mit solar zeichnen malen sonnenklar bienenfleißig will ich sein muße nicht vergessen geheimcodes sind die namen buchstabenrätsel worte allesamt.


Wahr

Gedankenfetzen — geschrieben von buart @ 10:30

Im bücherbasar der obdachlosen geh ich mal stöbern und nehm nach haus mir weltliteratur für ein paar cent vorraussetzung nur daß mann sie kennt im keller hier im keller da liegen noch ein paar exemplar sie machen tage nächte kurz und wunderbar wie einst als ich noch jüngling war nun wird grauer tag für tag mein haar und was ich schreibe bleibt mir wahr.


Kräfte

Gedankenfetzen — geschrieben von buart @ 10:59

Üppig sind die weiber die er malte gibt es nun das neubarock oder wie schon damals diskussionen über logik der affekte und der freie wille wird vergessen und ist er auch nur relativ tot sei meine liebe nicht sondern alle schwarzen gallensäfte damit das leben uns gibt kräfte.


Anklage

Gedankenfetzen — geschrieben von buart @ 09:54

Einfach mal eine pause einbauen wo ist die zuflucht in deinem illusionsschloß du fasst die banalität des bösen nicht wie trivial so einleuchtend die durchschnittsbrutalität hat nicht gewußt von sich noch sonst was war eh nicht so gemeint und so was geht in der tagesordnung unter wie wir pflegen doch die gräber unserer opfer es ist noch viel zu tun manch opfer lebt noch lebend anklage.


Leute

Gedankenfetzen — geschrieben von buart @ 10:46

Nun lebe und gib dir kraft aus dir heraus die schlimmsten jahre sind vorbei so glaub es doch voll zuversicht klatsch ins narzißgesicht daß wasser spritzt was brauchst zuspruch du bist stark genug zu leben nun für neue zukunft vorbei der mißerfolg und auf zu neuen taten neuen leuten.


Kotau

Gedankenfetzen — geschrieben von buart @ 10:16

Weg von den miesmachern und neidern gelobe zu schweigen an falschem ort mach stark im geheimen dich und spar deine kräfte für rechtes gelingen verweigere der unzeit kotau.


Auftrag

Gedankenfetzen — geschrieben von buart @ 08:38
Der auftrag an mich gilt ist ernst zu nehmen zu schreiben täglich arbeitsam und nicht nach laune geschmiedet wollen sätze sein zertrümmert auch als schrott hernach für wortskulpturen damit gedankensplitter sich verknoten zu den texten in den netzen viel gelesen und als anreiz neu zu denken was für kunst der philosoph ersinnt.

Kinder

Gedankenfetzen — geschrieben von buart @ 10:14

Im wald stehen nun skulpturen wie ich plante einst im park ihre schönheit war mir trost manches mal eine steele nun erinnert an das grauen früherer zeiten als vergasten sie die kinder töteten wer anders war.


Pulverfaß

Gedankenfetzen — geschrieben von buart @ 08:55

Nicht ohne irrtum hand noch kopf spiel nie nie mehr verrückt notiert wird jedes wort kein mensch versteht noch deinen spaß und hängen bleibt ein irr gewäsch dahergelullt bloß zur unterhaltung verübelt gleich ohn das du weißt so leuchtest du dann weit wie kastanienblüten und lunte bist du an das eigne pulverfaß und keine straßenleuchte vor dem fenster gibt dir die zeit des leuchtens an beginn und ende.


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