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Investieren in Superfonds

Die ersten Superfonds wurden 2004 aufgelegt, die gesetzliche Grundlage ist das Investmentmodernisierungsgesetz, welches zum 01. 01. 2004 in Kraft trat.

Von ihrer Konstruktion her sind diese Fonds Dachfonds, sie statten ihre Manager allerdings mit erheblich mehr Freiheiten aus. War es bislang nur möglich, in Investmentfonds zu investieren, so können sie bei Superfonds direkt investieren in Aktien, Rentenpapieren, Derivaten und Geldmarktinstrumenten. Insofern gibt es Parallelen zu Hedgefonds, ohne deren teilweise riskante Strategien wie Leerverkäufe oder die Aufnahme großer Kreditvolumen zu verfolgen.

Ziel der Superfonds ist es, unabhängig von den Märkten eine möglichst hohe Rendite bei kontrolliertem Risiko zu erzielen. Den Nachweis über den Erfolg müssen diese Fonds allerdings noch bringen, da die Zeiten von 2004 bis 2006 an den Aktienmärkten nur den Aufwärtstrend kannten.

Superfonds sind Publikumfonds. Das heißt, dass sie börsentäglich zum aktuellen Anteils-Preis verkauft werden können. Die Regulierung durch das Investmentmodernisierungs-gesetz verschafft den Anlegern die notwendige Transparenz und zwingt die Manager dazu, sich dem Marktvergleich stellen zu müssen. Das sorgt für Qualität.

Was müssen Anleger bei Investments beachten?

  1. Vergleiche zwischen unterschiedlichen Superfonds sind sehr schwierig, da die Anlagekonzepte sehr unterschiedlich sind. Von reinen Fonds mit Aktieninvestments bis hin zu Strategien ausschließlich mit Rentepapieren gibt es fast Alles.
  2. Anleger sollten sich über ihr eigenes Risikoprofil im klaren sein und danach die Fonds auswählen.
  3. Auskunft über die Strategien gibt der Prospekt. Er gibt Auskunft darüber, in welche Anlageklassen der Manager investiert. Ein Wechsel der Strategie ist bei einer sich ändernden Marktlage nur im Rahmen des Prospektes möglich. Klartext: Ein Fonds, der laut Prospekt mindestens zu 60% in Aktien investiert, kann bei fallenden Aktienkursen nicht unter diese Quote gehen.
  4. Darüber hinaus gibt der betreuende Manager Auskunft über die Strategie. Kein Manager hat in allen Anlageklasse die gleiche Erfahrung und Qualität. Sehr gute Manager sind ausgewiesene Experten in ihren Klassen.

Fazit: Durch die Möglichkeit, breit in unterschiedliche Anlageklassen zu investieren, bieten sie den Anlegern eine komplette Form der Vermögensverwaltung an. Ein gutes erfahrenes Management bietet den Anlegern die Chance auf eine kontinuierlich positive Wertentwicklung bei begrenztem Risiko. Ein unabhängiger Anlageberater unterstützt bei der Auswahl geeigneter Produkte. Author: Robert Jacobi

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