Worum handelt es sich genau bei geschlossenen Immobilienfonds?Es kann bei dem geschlossenen Immobilienfonds oder auch allgemein bei den geschlossenen Fonds, anders als bei den Investmentfonds nur im Platzierungszeitraum investiert werden. Denn danach, wie der Name es schon sagt, wird der Fonds geschlossen. Der Erwerber eines Anteils an diesem geschlossenen Fonds wird dadurch Unternehmer, also Kommanditist mit allen seinen Chancen und Risiken. Bei dem geschlossenen Immobilienfonds investiert der Anleger in Immobilien. Somit ist er Mitinhaber, also auch Unternehmer. Die einzelnen Immobilien werden in einem so genannten Emissionsprospekt ausführlich dargestellt, somit ist die Investitionsentscheidung für den Anleger schon besser ersichtlich. Bei Erreichung der angestrebten Investitionshöhe, also dem Kaufpreis, wird der Platzierungszeitraum beendet und es werden keine weiteren Gelder mehr ein geworben. Somit ist auch hier der Anlegerkreis sehr klar definiert. Geschlossene Immobilienfonds sind eigentlich immer in der Rechtsform einer Kommanditgesellschaft oder auch einer GbR. Bei Investitionen im Ausland können auch ausländische Rechtsformen genutzt werden. Ist ja dann auch sicher klar. Der Anleger wird Gesellschafter, also bei der KG Kommanditist, und sein Risiko ist auf die geleistete Einlage beschränkt. Allerdings hat er dann keinen Anspruch auf Rückgabe der Anteile und einer Auszahlung. Dies wird innerhalb der Gesellschaft durch einen so genannten Gesellschafterbeschluss herbeigeführt. |
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